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Gottes Modell für Kinder, Teil 1 (German)

Epheser 6:1-4 March 10, 1996 de1948

Heute Abend setzen wir unsere Serie in Epheser Kapitel 5 und 6 fort, die sich mit Gottes wunderbarem Modell für die Familie befasst. Und wir kommen zu Gottes Modell für Kinder … Gottes Modell für Kinder. Im ersten Gottesdienst heute früh habe ich vergessen zu erwähnen, dass wir jetzt von den Eltern zu den Kindern übergehen werden, aber im zweiten habe ich das getan. Wir haben über Ehefrauen und Ehemänner gesprochen und wenden uns jetzt, wie der Text, den Kindern zu.

Kapitel 6, Vers 1 bis 3: „Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn; denn das ist recht. ‚Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren‘, das ist das erste Gebot mit einer Verheißung: ‚damit es dir gut geht und du lange lebst auf Erden.‘“

Die Welt ist für Kinder keineswegs einfach. Zuhause ist es nicht einfach. In der Gesellschaft ist es nicht einfach. Ein Teenager hat folgenden Brief an U.S. News und World Report geschrieben. Hier ist der Brief dieses jungen Teenagers:

„Die Wirtschaft ist hinüber. Die Familieneinheit steckt in Schwierigkeiten. Respekt für Obrigkeiten ist der reinste Witz. Für den richtigen Preis kann man einen Senator oder einen Richter kaufen oder er ist unterwegs und kauft sich selbst eine 16-Jährige für ein paar Stunden. Geld ist wertlos und ohne Geld ist man wertlos. Macht euch nicht länger Sorgen darüber, warum euer Sohn einen Schluck trinken muss, bevor er morgens in die Schule gehen kann oder warum eure Tochter losgezogen ist und schwanger wurde, helft ihnen einfach, mit der Realität des Lebens klarzukommen. Bevor ihr uns in Kategorien einordnet, denkt lieber daran, dass wir diesen Laden in 30 Jahren regieren müssen, wenn ihr sterbt oder in Rente geht oder wegen der geringen Sozialhilfe verhungert. Ich überlasse es euch - entweder gewährt ihr uns etwas Hilfe und Verständnis oder ihr befreit die Welt von ihrem Elend und sendet Raketen ins All und hofft, dass Mutter Natur mit der nächsten Sache, die sich aus dem Schleim erhebt, mehr Glück hat.“

Wie traurig, dass das kleine Kind eines Menschen so schnell diese Einstellung angenommen hat. Aber sie reflektiert etwas von der Furcht und dem Misstrauen, dem Chaos und der Verwirrung, der Desorientierung und Verlorenheit einer Generation von Kindern und jungen Menschen.

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: „Eine Generation pflanzt die Bäume und eine andere Generation bekommt den Schatten.“ Leute unserer Generation leben noch ein wenig im Schatten. Unsere Großeltern und vielleicht sogar unsere Eltern, wenn wir alt genug sind, haben in der Vergangenheit Bäume gepflanzt und wir genießen noch immer etwas von deren Schatten. Aber diese Generation pflanzt keine Bäume für die nächste. Und sie werden sich in einer glühend heißen Welt wiederfinden, in der sie nirgendwo Unterschlupf finden können. Der junge Mensch, der diesen Brief schrieb, hatte nicht das Gefühl, dass es Schatten gibt oder einen Ort des Trostes, einen Ort zum Unterschlüpfen, einen Ort der Sicherheit, nur eine furchterregende Realität in der Gegenwart und in der Zukunft.

Wir müssen Bäume pflanzen, um der künftigen Generation Schatten zu spenden. Wir müssen etwas tun, andernfalls wird die nächste Generation erschreckend sein, schlimmer als diese, und die danach sogar noch schlimmer, und das sind schlimme Dinge, wenn man darüber nachdenkt. Und wenn wir lange darüber nachdenken, müssten wir zu der Schlussfolgerung kommen, dass es nicht allzu lange dauern kann, bis wir die Welt des Antichristen haben, denn das ist die Richtung, in die wir uns bewegen. Wie können wir diese Bäume pflanzen? Wie können wir unseren Kindern und deren Kindern und der nächsten Generation Schatten spenden? Die Antwort lautet: indem wir zu den Maßstäben von Gottes Wort zurückkehren. Und das ist es, was es so furchterregend macht. Unsere Gesellschaft erkennt, auf welchem Weg sie ist, sie erkennt in gewissen Maß das Chaos ihrer Kinder; die Kinder erkennen es ganz gewiss. Sie erkennen, dass ihnen irgendjemand Hoffnung und Sicherheit bieten muss. Aber gleichzeitig lehnen sie die Bibel lautstark ab. Wie wir bemerkt haben, wollen sie die moralischen Auswirkungen auf ihre Lebensweise nicht. Sie sind nicht bereit, sich den Maßstäben unterzuordnen, die die Bibel für ihr eigenes Verhalten festlegt. Und deshalb werfen sie die einzige Hoffnung für ihre Kinder weg.

Die Schrift ist übrigens sehr deutlich in Bezug auf das, was die Bibel durch die Offenbarung von Gottes Willen über die Familie zu sagen hat. Ich möchte euch zum Beispiel nur an die fünf Bücher Mose erinnern, wo es in 5. Mose Kapitel 6, Verse 6 und 7, heißt: „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen, und du sollst sie deinen Kindern einschärfen.“

Unsere Aufgabe ist sehr einfach … lehrt eure Kinder das Wort Gottes. Unterweist sie in der Schrift. Das ist unser Teil, 5. Mose 6,6-7. Gottes Teil wird ein wenig früher in 5. Mose 5,29 erwähnt: „O wenn sie doch immer ein solches Herz hätten, mich zu fürchten und alle meine Gebote allezeit zu halten, damit es ihnen gut ginge und ihren Kindern ewiglich!“

Ich kann ihnen ein solches Herz nicht geben, ihr könnt ihnen ein solches Herz nicht geben, aber Gott kann das und er sehnt sich danach, das zu tun. Gott muss ihnen das innere Verlangen nach seinen Geboten, nach seinem Wort geben. Gott muss sie zu sich rufen und wir müssen sie unterweisen. Die Unterweisung in Gottes Wort ist ein Teil des Prozesses, durch den sie zu Gott gerufen werden. Und nachdem sie einmal zu ihm gerufen wurden, wird diese Unterweisung zu ihrer Lebensweise. Gott ruft also Familien dazu auf, sein Wort zu lehren, ihren Kindern sein Wort zu präsentieren. Eltern sind in Wirklichkeit gezwungen, das zu tun, es ist die einzige Alternative, wenn sie ihre Kinder so erziehen wollen, dass diese den Herrn lieben und den Segen kennen, der denen widerfährt, die gehorsam sind.

An einer anderen Stelle im Alten Testament, in Josua 24,15, lesen wir: „Wenn es euch aber nicht gefällt, dem Herrn zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter […] gedient haben, oder den Göttern [...], in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen!“ Und das ist die Entscheidung, die ihr als Eltern treffen müsst. Wem werdet ihr dienen? Werdet ihr den Göttern um euch herum dienen, oder den Göttern eurer Vorfahren, den Göttern des gegenwärtigen Zeitalters? Oder werdet ihr dem wahren und lebendigen Gott dienen? Und ihm zu dienen bedeutet, dass er Priorität in eurem Leben hat, in eurer Familie, und dass ihr eure Kinder in seinen Wahrheiten und Grundsätzen unterweist.

Übrigens, in diesem Text in Josua 24,15 gab es einen Vater, der diese Entscheidung traf. Und er traf die richtige Entscheidung für seine Familie, als er sagte: „Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen!“ Und das ist die Entscheidung, die jede Familie treffen muss. Das ist der Knackpunkt, mit dem jede Familie sich auseinandersetzen muss.

Politisch gesehen gibt es für die Familie wirklich keine Hoffnung. So sehr ich mit den Schwerpunkten und der moralischen Richtung der sogenannten religiösen Rechten übereinstimmen würde, begreife ich doch, dass Politik die Ordnung in der Familie nicht wiederherstellen kann. Politik kann die Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit im Heim nicht wiederherstellen. Das ist eine geistliche Frage. Das ist nicht durch Politik möglich. Das ist nicht durch Bildung möglich. Pädagogen bemühen sich sehr, das zu erreichen, ohne die geistliche Dynamik einer verwandelnden Revolution im Herzen, die durch den Geist Gottes durch Glauben an Christus herbeigeführt wird. Sie sind bestrebt, Kinder irgendwie wieder zu einem gewissen Niveau an Moral zu erziehen, doch auf den Maßstab dafür können sie sich nicht einigen. Es gibt also die politisch Aggressiven, die das versuchen, und andere, die das auf pädagogischer Ebene versuchen, aber beide versagen.

Der einzige Weg, um die Familie wieder dahinzubringen, wo sie sein muss, besteht darin, dieselbe Entscheidung wie Josua zu fällen – für eure Familie zu entscheiden, dass ihr vor allen Dingen und zuallererst dem Herrn dienen werdet. Und das bedeutet, seinem Wort in jedem Aspekt eures Lebens gehorsam zu sein. Es ist ganz einfach. Ihr sagt, was unsere Familie angeht wählen wir Gottes Weg statt des Weges dieser Welt. Und das ist der Ausgangspunkt. Ihr müsst diese Verpflichtung eingehen und dann beginnen, sie umzusetzen. Der Herr hat in der Schrift das Modell für die Familie beschrieben und wir werden sehen, wie es sich entfaltet. Es ist direkt vor unseren Augen, es ist ganz klar, aber an irgendeinem Punkt müsst ihr entscheiden, dass das das Modell ist, dem ihr folgen werdet. Und wenn ihr euch verpflichtet, diesem Modell zu folgen, gibt es keine Erfolgsgarantie, sofern ihr ihm nicht aus ganzem Herzen und uneingeschränkt folgt.

Unser Text in Epheser 5 und 6 fasst zusammen, was die Schrift über Gottes Modell für die Familie sagt, Gottes Plan für die erfüllte Familie. Wir haben uns bereits damit befasst, was Gott für die Ehefrau vorgesehen hat, die sich ihrem Ehemann demütig und liebevoll unterordnen soll und ihn, ihre Kinder und ihr Heim zum Mittelpunkt und Umkreis ihres Lebens machen soll. Wir haben ebenfalls das göttliche Modell für den Ehemann betrachtet, der zu liebevoller Leiterschaft aufgefordert wird, in der er seine Frau versorgt, Opfer für sie darbringt, sie schützt und reinigt und sich selbst aufgibt, um seiner Frau alles zu geben.

Und jetzt kommen wir zur Verantwortung der Kinder und was ihnen eingeschärft werden muss. In den Versen, die wir gelesen haben, heißt es, sie sollen ihren Eltern gehorchen, das ist Vers 1. In Vers 2 sollen sie ihre Eltern ehren. Gehorsam und Ehre, Gehorsam und Respekt sind ihre Verantwortung.

In unserer Diskussion über Kinder heute Abend möchte ich gerne damit beginnen, die Tatsache zu bekräftigen, dass Kinder eine willkommene Ergänzung der Familie sind. Heutzutage muss ich das sagen. Sie sind eine willkommene Ergänzung der Familie in einer Zeit, in der manche Menschen sagen, sie hätten lieber keine Kinder, als ob das irgendwie etwas Negatives in ihrem Leben sei. In Psalm 127 und 128 heißt es, Kinder sind eine Gabe des Herrn. Der Heilige Geist sagte in 1. Timotheus 5,14: „So will ich nun, daß jüngere [Witwen] heiraten, Kinder gebären, den Haushalt führen ...“ Auch hier sind Kinder wieder ein Segen, ein Erbe vom Herrn.

In Hiob 42, Verse 12 und 13, heißt es: „Und der Herr segnete das spätere Leben Hiobs mehr als sein früheres.“ Erinnert ihr euch daran? Hiob hatte alles und er verlor alles und dann segnete der Herr ihn sogar noch mehr. Wie? Er hatte sieben Söhne und drei Töchter. Gott segnete ihn mit diesem großen Segen, Kinder zu haben. Kinder sind ein Segen, der uns von Gott gegeben wird. Sie sind ein Beweis seiner Liebe. Sie sind ein Beweis seiner Güte. Sie sind von Gott gegeben. Obwohl sie zu ihm gehören, wurden sie gesandt, um uns zu bereichern. Sie werden gesandt, um unser Leben vollzumachen, damit wir sie zur Gottesfurcht erziehen, damit sie ebenfalls Zeugen des wahren Gottes und des Evangeliums seines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, werden. Was für eine großartige Gelegenheit, künftige Zeugen zu Jüngern zu machen.

Wenn wir Gottes besondere Gaben zur Reife und Gottesfurcht und Tugendhaftigkeit und Nützlichkeit und Effektivität für das Reich Christi erziehen, müssen wir sie zwei Dinge lehren. Wir müssen sie lehren, ihren Eltern zu gehorchen, und wir müssen sie lehren, ihre Eltern zu ehren. Das ist einfach, aber sehr umfangreich. Und ich denke, ob sie das effektiv tun oder nicht hängt größtenteils von uns und unserer Verpflichtung gegenüber dem Wort Gottes und was es bekräftigt ab.

Sprüche 22,6 fasst das mehr oder weniger in sehr vertrauten Worten zusammen: „Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll, so wird er nicht davon weichen, wenn er alt wird!“ Das ist eine einfache, allgemeine Aussage, dass die Erziehung eines Kindes im Erwachsenenalter zum Vorschein kommen wird. Das ist alles, was es bedeutet. Es ist keine Verheißung, es ist keine solide Zusicherung, es liegt einfach auf der Hand, es ist offensichtlich, dass die Art und Weise, wie man ein Kind erzieht, sich darauf auswirken wird, was für ein Mensch dieses Kind wird. Und das ist die allgemeine Wahrheit, die sich hinter jener Schrift verbirgt. Und wenn ihr sie in den Dingen Gottes unterweist, wird das einen Einfluss darauf haben, was sie werden. Wenn wir Gottes Plan befolgen, werden wir sehen, wie dieser Plan Früchte trägt. Das ist einfach gesunder Menschenverstand.

Ich muss allerdings zugeben, dass es nicht einfach ist, Kinder zu lehren, ihren Eltern zu gehorchen und sie zu ehren. Zumindest war das bei meinen Kindern so. Und bei meinen Enkelkindern ist das ebenso. Ich möchte euch sagen, warum das schwierig ist – aus demselben Grund, aus dem es für eine Ehefrau schwierig ist, sich unterzuordnen, und für einen Ehemann, liebevolle Führung zum Ausdruck zu bringen; dieselben Gründe machen es Kindern schwer, ihren Eltern zu gehorchen und sie zu ehren, dieselben grundlegenden Gründe.

Erstens, der Fluch, den sie in sich tragen; sie sind bereits bei ihrer Ankunft auf dieser Welt verflucht. Sie sind kleine, egoistische, selbstsüchtige, rebellische Schurken. Süß, knuddelig, aber verkommen. Das ist schon bei ihrer Geburt offensichtlich. Sie schreien und haben nicht an den Schmerzen irgendeines anderen Menschen teil. Sie schreien nur wegen ihrer eigenen Schmerzen. Sie haben kein Mitleid. Sie zeigen kein Interesse an dem, was in der Familie vor sich geht. Sie schenken den Gesprächen keine Aufmerksamkeit. Sie bemühen sich nicht, bei irgendetwas behilflich zu sein. Sie sind lediglich um sich selbst besorgt. Sie denken, niemand außer ihnen existiert, aber wenn sie ein wenig über das Kleinkindstadium hinauswachsen, sind sie ganz groß, was Ungehorsam angeht, das ist ihnen angeboren. Ihr verbringt ihre frühe Kindheit nicht damit, ihnen zu sagen: „Ja, aber ja, aber ja, ja, ja.“ Ihr sagt ständig „Nein, nein, nein, nein“ zu ihnen. Denn sie neigen immer zu dem, was kontraproduktiv und ungehorsam ist.

Sie sind gut darin, ungehorsam zu sein, man muss ihnen nicht beibringen, ungehorsam zu sein. Niemand musste einem Kind je beibringen, ungehorsam zu sein. Niemand hat je ein Kind gehabt, zu dem er irgendwann hingegangen ist und gesagt hat: „Ich will dir mal eben zeigen, was Ungehorsam ist, damit du das weißt, wenn jemand anders das tut. Es funktioniert mehr oder weniger so …“, und dann macht ihr ein kleines Rollenspiel. Nein, das ist unnötig. Man muss ihnen beibringen, gehorsam zu sein, Ungehorsam beherrschen sie von alleine. Sie sind absolut egoistisch, vollkommen mit sich selbst beschäftigt. Sie wollen ihren eigenen Willen durchsetzen, wann auch immer. Sie wollen auf nichts warten. Sie sind völlig ungeduldig. Sie nehmen keine Rücksicht auf irgendetwas, das euch am Herzen liegt. Die ganze Welt dreht sich nur um sie. Und das ist ein erster Ausdruck ihrer eigenen Verderbtheit, die einfach als „mit-sich-selbst-beschäftigt-sein“ definiert werden kann.

Sie müssen Gehorsam also anhand einiger schmerzhafter Lektionen lernen. Und dagegen rebellieren sie in verschiedenem Ausmaß, nicht wahr? Manchen Kindern muss man häufiger den Hintern versohlen oder sie züchtigen, während das bei anderen weniger häufig erforderlich ist. Deren Persönlichkeit ist ein wenig anders, aber das Training sieht trotzdem gleich aus. Ich schätze, David brachte das von Anfang in Psalm 51,7 auf den Punkt, wo er, als er an seine Zeit in der Gebärmutter dachte, sagte: „Siehe, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat meine Mutter mich empfangen.“ Damit meint er nicht, dass er ein uneheliches Kind war, sondern nur, dass er vom Zeitpunkt seiner Empfängnis an ein Sünder war. Und es gibt kein Training, das schon in der Gebärmutter stattfindet. Wenn dieses kleine Leben dann das Licht der Welt erblickt, ist es bereit, seine Sünde zum Ausdruck zu bringen. Ihr tragt diesen Fluch also in euch und dieser innere Fluch wird in dem frühkindlichen Verhalten von Kindern offensichtlich. Und ihr wisst, welch schreckliche Verderbtheit sich in einem undisziplinierten Kind zeigt, nicht wahr?

Dann wird diese bereits sündhafte Veranlagung einer bösen Welt ausgesetzt, viel zu sehr ausgesetzt. Dem Bösen zu sehr ausgesetzt, anderen bösen Kindern, deren Sprache und Verhalten zu einem schrecklichen Vorbild für eure Kleinen werden, die das sehen, und ihr werdet dann zu ihren Beschützern. Dann werden eure Kinder als Heranwachsende zu sehr in Richtung Verderbtheit gedrängt, allem übermäßig ausgesetzt, ohne die Reife oder Fähigkeit zu besitzen, mit ihrer Umwelt klarzukommen, mit dem Druck, der auf ihnen lastet, klarzukommen, mit ihren Leidenschaften richtig umzugehen. Und wenn es auf diesem Weg keine sehr starke Kontrolle gibt und Gehorsam gelehrt wird, wird daraus ein schrecklicher Rebell. Wenn Kinder sexueller Sünde in Musik, in der Literatur, im Kino und im Fernsehen allzu sehr ausgesetzt werden, werden sie dadurch in Denkweisen gedrängt, die von der [biblischen] Norm abweichen, bevor sie in der Lage sind, damit umzugehen oder sie zu kontrollieren.

Ein Zwölfjähriger sagte zu seinem Vater, und ich zitiere hier aus einem Brief: „Schau, Papa, ich habe schon alles hinter mir – Drogen, Alkohol, Sex, es gibt nichts, was ich nicht schon kenne, mach also kein großes Theater darum.“ Manche Leute nennen so etwas ein „übereiltes Kind“.

Eine der Konsequenzen davon ist, dass das Alter, in dem die Pubertät einsetzt, immer weiter nach vorne rückt, das ist eine physiologische Folge davon, sehr interessant. Die Pubertät setzt heutzutage zwei bis fünf Jahre früher ein als in der Vergangenheit, wie eine Umfrage in der Zeitschrift Psychology Today feststellte. Im 18. Jahrhundert waren zum Beispiel Chöre sehr beliebt, Knabenchöre, kleine Jungs, die Sopran sangen. Laut der Geschichte des 18. Jahrhunderts hörten sie im Alter von 18 Jahren auf, Sopran zu singen, weil der Stimmbruch kam. Heutzutage erfolgt der Stimmbruch größtenteils zwischen 13 und 14 Jahren. Wachstum, körperliches Wachstum, dauerte bis zum Jahr 1900 noch bis zum Alter von 28 Jahren, heutzutage hört es ungefähr mit 18 auf. Im Jahr 1900 lag das Durchschnittsalter für den Beginn der Pubertät bei 14,2 Jahren; heutzutage liegt es bei 12 und sinkt, laut Aussagen, um 4 Monate pro Jahrzehnt. Im Jahr 1600 lag das Durchschnittsalter für den Beginn der Pubertät irgendwo bei über 17 Jahren.

Der Druck des übermäßigen Kontaktes [mit unbiblischen Dingen], der Druck der Sünde, führen dazu, dass ein Kind sich in allen möglichen Dingen schneller entwickelt, da seine Seele, die bereits zu Bösem tendiert, zu viel Schlechtem ausgesetzt ist. Die Verderbtheit in ihnen reagiert also auf diese Art von Umfeld und das macht es kompliziert, ein Kind unter Kontrolle zu bringen und in Einklang mit dem Maßstab von Gottes Wort.

Zweitens gibt es nicht nur den Fluch, der in ihnen steckt, sondern das System außerhalb von ihnen, auf das ich bereits hingedeutet habe, da es sich auf den Fluch in ihnen auswirkt. Aber lasst uns über das System außerhalb von ihnen sprechen. Die Welt erhält den Druck ständig aufrecht. Deshalb heißt es in Römer 12,2: „Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an.“ Lasst nicht zu, dass eure Kinder sich dieser Welt anpassen. Verbrauchsorientierter Materialismus lehrt sie Hemmungslosigkeit. Das ist eine schreckliche Sache, die sie nicht lernen sollten. Alleine in Amerika geben wir mehr Geld für Spielzeug aus als das Bruttosozialprodukt von über 60 Ländern. Wir verhätscheln unsere Kinder; unsere Kinder wachsen mit gewohnheitsmäßigem Egoismus auf. Sie sehen jedes Jahr zweihundert Stunden Werbung im Fernsehen. Zweiundzwanzigtausend Werbespots, die versuchen, sie unzufrieden zu machen oder ihnen allgemeine Unzufriedenheit beizubringen, nicht mit dem zufrieden zu sein, was sie haben und etwas zu begehren, was sie im Fernsehen sehen.

Die Gesellschaft lehrt sie Rebellion gegen Autorität. Sie lehrt sie, dass das Wichtigste in ihrem Leben die Selbstachtung und die Selbstverwirklichung ist, ihre eigenen Wünsche zu befriedigen, wann immer ihnen der Sinn danach steht und wie immer sie wollen. Bis sie die Schule abschließen, schauen sie im Durchschnitt 30 Stunden pro Woche Fernsehen. Sie haben bis dahin 20.000 Stunden Fernsehen geguckt, das ist mehr Zeit, als für jede andere Aktivität außer Schlafen. Im Fernsehen sind sie mit allem im Übermaß konfrontiert. Kinder sehen innerhalb eines Monats mehr Sünde, als ihre Großeltern oder Urgroßeltern wahrscheinlich in ihrem ganzen Leben gesehen haben.

Und alles, was die Medien hervorbringen, ist eine gegen Gott gerichtete Lebensweise. Wen wundert’s, dass 10 Millionen Kinder Geschlechtskrankheiten haben und sich jeden Tag 5.000 neu anstecken? Wen wundert’s, dass jeder Fünfte zweimal die Woche Drogen nimmt? Dass über eine Million sich prostituieren, bevor sie 16 Jahre alt sind? Zwischen sieben und vierzehn Millionen Kinder sind Alkoholiker. Millionen benötigen Hilfe in psychiatrischen Kliniken, ungefähr zwei Millionen laut dem Children’s Bureau of Health, Education and Welfare. Fast zwei Millionen davon erhalten jährliche Hilfe von öffentlichen Einrichtungen für Probleme, die als psychologisch oder psychiatrisch eingestuft werden. Und so geht es weiter.

Der Fluch im Inneren. Die Korruption von außen. Der dritte Bereich verheerender Zerstörung, der auf Kinder ausgerichtet ist, ist nicht nur das, was von innen und aus ihrer Umgebung kommt, sondern auch das, was sie überkommt ... was sie überkommt.

Schlagt bitte einmal 2. Timotheus 3 auf. Wir haben uns damit bereits befasst und über die Probleme der letzten Tage gelesen, aber wir kehren jetzt dorthin zurück, 2. Timotheus 3,1: „In den letzten Tagen [werden] schlimme Zeiten eintreten.“ Und die Kinder in unserer Generation werden von all diesen besonderen Dingen der letzten Tage überwältigt, gekennzeichnet durch Korruption, Menschen, die sich selbst lieben, die geldgierig sind, prahlerisch, überheblich, Lästerer und den Eltern ungehorsam.

Eine der Charakteristiken der letzten Tage ist Missachtung der Eltern. Und die Gesellschaft duldet das, die Gesellschaft lehrt sie, sich gegen Autorität aufzulehnen. Sie lehrt die Kinder das. Sie will Kondome verteilen und verlangt, dass die Eltern kein Recht haben, darüber Bescheid zu wissen, damit sie ihre eigenen religiösen Überzeugungen nicht ihren Kindern überstülpen können. Rebellische, undisziplinierte, egoistische, sexuell stimulierte, zornige, verbitterte, frustrierte und zerstörerische Kinder sind das Produkt einer Gesellschaft, die ihren Eltern ungehorsam ist und keine natürliche Zuneigung kennt ... keine natürliche Zuneigung. Sie kennen die normale Liebe einer Familie nicht.

Das erste Wort in Vers 3 lautet „lieblos“, astorgoi, ohne die natürliche Liebe einer Familie. Wir sehen hier offensichtlich eine schlecht behandelte und ungeliebte Generation von Kindern. Kinder werden von vielen als Last betrachtet, sodass ein Drittel aller Paare im zeugungsfähigen bzw. gebärfähigen Alter sich dauerhaft sterilisieren lässt. Väter haben die Liebe für Kinder verloren. Sechs Millionen Kinder in unserem Land, und inzwischen noch mehr – ich glaube, die Zahl liegt höher, wir sollten vielleicht sagen viele Millionen – haben überhaupt keinen Vater zu Hause.

Auch Mütter haben ihren Kindern hemmungslos den Rücken gekehrt und ihre Karriere, oder was auch immer sie wollen, verfolgt und es gibt Millionen von einsamen Schlüsselkindern, die hinter verschlossenen Türen sitzen, die Jalousien heruntergezogen, und zu viel Fernsehen gucken. Über 750.000 Kinder leben bei Pflegefamilien, in Einrichtungen, Institutionen, psychiatrischen Anstalten bzw. sind anderweitig wegen kriminellen Verhaltens in Jugenderziehungsanstalten untergebracht oder sogar im Gefängnis. Seit 1979 ist es sogar möglich, sich von seinen Eltern scheiden zu lassen. Das war ein Präzedenzfall eines Gerichts in Milwaukee, USA. Das ist das Chaos im Leben der Kinder. Die Philosophie der letzten Tage ist gegen die Familie gerichtet, das wissen wir alle, darüber haben wir bereits gesprochen. Die Ziele der Frauenrechtsbewegung sind gegen die Familie. Die Lobby der Homosexuellen ist gegen die Familie. Die Befürwortung von Abtreibung ist gegen die Familie. Ein Autor und Dozent humanistischer Philosophie, F.M. Efaandiary, sagte: „Um Kinder freizusetzen, müssen wir Elternschaft abschaffen, wir dürfen uns mit nicht weniger als der kompletten Eliminierung der Familie zufriedengeben.“

Ich möchte euch sagen, wie weit das bereits gegangen ist. 1960 erlebte ein Prozent von Kindern unter 18 Jahren die Scheidung seiner Eltern. 1960 erlebte ein Prozent von Kindern unter 18 Jahren die Scheidung seiner Eltern. 1990 waren es 50 Prozent, die Hälfte von ihnen. Wir reden hier davon, Kinder zu befreien. Was wir tun, ist Kinder für die humanistische, sozialistische Propaganda unserer Weltzeit zu befreien.

Der humanistische Psychologe Richard Farson befürwortet die folgenden Rechte für Kinder. Sie sollten keine physische Strafe erleiden müssen, wahlberechtigt sein, vollkommene sexuelle Freiheit und wirtschaftliche Freiheit haben. Was für eine Dummheit ist das?

Vertreter der angewandten Sozialwissenschaft begannen bereits 1979, das internationale Jahr des Kindes zu feiern. Und sie forderten, Kinder von vier Dingen zu befreien: Sie sollten nicht länger traditioneller Moral oder Wertvorstellungen, elterlicher Autorität - einschließlich jeglicher Bestrafung -, religiöser Diskriminierung und Nationalismus oder Patriotismus unterworfen sein.

Ich fand es immer schon interessant, dass 80 Prozent der Medien in Amerika keine religiöse Zugehörigkeit aufweisen. Deshalb setzen sie diese Ziele sehr gut und auf sehr aggressive Weise durch.

Einer unserer US-Senatoren schrieb mir einen Brief, um mir mitzuteilen, dass die gegen die Familie gerichteten Kräfte darauf aus sind, folgende Ziele zu erfüllen; dies sind die Ziele, die er aufführte: Abtreibung, um das Glück der Mutter und des Vaters, sofern es einen gibt, zu gewährleisten. Abtreibung, staatliche kontrollierte Familienplanung, Legalisierung von homosexuellen Ehen, und das wird sehr schnell kommen, gleiche Rechte für Kinder, staatliches Training für Kinder und Mindestlohn für Kinder für Hausarbeit.

Könnte das wirklich geschehen? Könnte das wirklich geschehen? Unsere Situation ist ernst. Dr. Michael Novak schrieb in Harper’s Magazine: „Die Familie ist ganz klar der kritische Dreh- und Angelpunkt der gesellschaftlichen Macht. Sie ist die Keimzelle wirtschaftlicher Kompetenzen und der Arbeitsmoral, sie hat größere Auswirkungen auf bildungspolitische Erfolge als die Schule und ist ein einflussreicherer Lehrer der religiösen Vorstellungskraft als die Kirche. Politische und gesellschaftliche Planung in in einer weisen gesellschaftlichen Ordnung beginnt mit der Maxime „Was die Familie stärkt, stärkt die Gesellschaft“. Selbst wenn sie von Armut und Desorientierung betroffen werden, wie das im Verlaufe der Generationen immer wieder geschieht, ist es die Stärke der Familie, die die meisten Personen vor Entfremdung, Trägheit oder Verzweiflung schützt. Die Welt, die die Familie umgibt, ist im Wesentlichen ungerecht. Dem Staat und seinen Vertretern und der Wirtschaft und ihren ausführenden Organen darf man nie vollkommen trauen. Ein unvergessliches Gesetz, das sich durch alle Katastrophen und Ungerechtigkeiten der letzten tausend Jahre hindurch eingeprägt hat, lautet: Wenn in der Familie alles in Ordnung ist, ist das Leben lebenswert. Wenn die Familie strauchelt, geht das Leben in die Brüche.“ Und Michael Novak hat vollkommen recht.

Aus der Perspektive eines Menschen, der die Familie einfach beobachtet, vom menschlichen Standpunkt aus gesehen, ist es offensichtlich, das alles in Ordnung ist, wenn die Familie in Ordnung ist, und wenn sie es nicht ist, gibt es keine Hoffnung für die Gesellschaft. Die einzige Hoffnung dafür, der künftigen Generation Schatten zu spenden, besteht dann darin, uns dem unterzuordnen, was das Wort Gottes über die Familie und die Aufzucht von Kindern lehrt. Und ehrlich gesagt ist es nicht sehr schwierig, das zu verstehen, Leute. Es dauert nicht viele Jahre und erfordert auch nicht viele komplexe Techniken, um das herauszufinden. Es erstaunt mich immer wieder, mit wie wenigen Worten unser Herr alles ausdrückt. Er sagt Folgendes: „Lehrt eure Kinder, euch zu gehorchen und zu respektieren.“ Darauf läuft alles hinaus.

„Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn; denn das ist recht. ‚Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren‘, das ist das erste Gebot mit einer Verheißung: ‚damit es dir gut geht und du lange lebst auf Erden.‘“ Übrigens sind dies die einzigen Verse in der Bibel, die ein Gebot für Kinder enthalten. Kinder sollten in diesen Versen unterwiesen werden. Sie sollten ganz speziell in diesen Dingen unterwiesen werden. Sie sollten darin unterwiesen werden, gehorsam zu sein.

Übrigens, das griechische Wort für „Kinder“, tekna, ist ein allgemeiner Begriff für Nachkommen; es ist nicht zwangsweise ein Wort, das ein Kleinkind bezeichnet, dafür gibt es ein anderes. Es geht hier nur um Kinder im Allgemeinen, nicht um ein bestimmtes Alter, von Geburt an bis als junge Erwachsene - solange sie der elterlichen Kontrolle und Fürsorge unterstehen, sobald sie alt genug sind, um zu wissen, was richtig ist, soll ihnen beigebracht werden, ihren Eltern gehorsam zu sein. Diese stark ausgeprägte, selbstbezogene Verderbtheit muss unter Kontrolle gebracht werden und Gehorsam ist der Schlüssel dazu. Sie müssen darin unterwiesen werden, gehorsam zu sein. Das griechische Wort für „gehorsam“, hypakouo, akouo, hängt mit „hören“, hypa, und „unter“ zusammen - unter etwas zu kommen und zuzuhören. Gehorsam ist das, worum es geht. Lehrt eure Kinder, gehorsam zu sein.

Darum geht es in Wirklichkeit. Ich sage euch noch etwas. In der Erziehung eurer Kinder, die nie aufhört, wird es Zeiten geben, wo sie heftiger dagegen ankämpfen als zu anderen Zeiten. Und das sind die Kampfzeiten, wenn ihr das Thema „Gehorsam“ ständig forcieren müsst und die Folgen gravierend genug sein müssen, damit sie die Botschaft verstehen. Es wird kein zehnjähriger Kampf sein, es werden zehn Jahre der Lehre sein, in denen es hin und wieder einige Wochen des echten Krieges geben wird, während sie versuchen, die Freiheiten ihres eigenen boshaften Wesens zu bewahren.

Das nimmt Gott überaus ernst. Hört euch einmal an, was in 2. Mose 21, 15 und 17 dazu steht: „Wer seinen Vater oder seine Mutter schlägt, der soll unbedingt sterben.“ Hoppla … das ist wirklich ernsthafter Respekt. Nach der alten Ordnung galt, wer seinen Vater oder seine Mutter schlug, starb.

Und hört einmal auf den Rest davon in Vers 17: „Auch wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, soll unbedingt sterben.“ Tötet die Kinder, die ihren Eltern keinen Respekt erweisen.

Ihr sagt jetzt: „Nun mal langsam! Meint Gott das ernst?“ Gott weiß, als er sein Volk in 2. Mose aussucht, als er sie herausruft, um ein Volk zu sein, das in der Welt Zeugnis ablegt, dass es unmöglich ist, in einer Familie Gerechtigkeit weiterzuvererben, wenn es keinen Gehorsam gibt. Und es ist so gravierend, dass das Gesetz Gottes von Israel aufrechterhalten und in der Welt verbreitet wird, dass Gott sagt, wenn ihr ein Kind habt, das nicht gehorsam ist, tötet es. Ungehorsam und Respektlosigkeit werden mit dem Tod bestraft. So gravierend ist das. Ihr könnt Gerechtigkeit nicht an eine andere Generation vererben. Es kann nicht einmal eine Gesellschaft geben, die sich selbst kontrolliert. Es kann nichts Geregeltes geben, sofern es nicht Menschen gibt, die Unterordnung, Gehorsam und – das große Wort - Selbstbeherrschung gelernt haben. Wenn ihr euren Kindern beibringt, gehorsam zu sein, bringt ihr ihnen Selbstbeherrschung bei. Ihr bringt ihnen bei, ihre Verderbtheit zu unterdrücken und den Sieg über ihre sündhaften Impulse zu erringen. Ihr tut das, indem ihr die Konsequenzen schlimm genug macht, damit sie es nicht tun werden.

Das ist die einzige Hoffnung für die Gesellschaft. Es ist die einzige Hoffnung zur Bewahrung der Gerechtigkeit. Die einzige Hoffnung dafür, dass die Wahrheit Gottes weitervermittelt wird, ist eine gehorsame Generation von Kindern. Gott war das ganz am Anfang so wichtig, dass er sagte, er würde diejenigen töten, die das nicht tun.

Könnt ihr euch vorstellen, welche Auswirkungen es hätte, wenn es die Todesstrafe für alle rebellischen Kinder gäbe? Überall rennen Leuten herum, die versuchen, die körperliche Züchtigung von Kindern auszumerzen. Wenn sie diesen Vers nur verstünden, wären sie außer sich vor Wut. Gott in seiner Barmherzigkeit und Gnade wiederholt dieses Gebot zu diesem Zeitpunkt in der Heilsgeschichte hier im Epheserbrief offensichtlich nicht. Aber ganz am Anfang, als ein Volk errichtet wurde und er ihnen sein Gesetz gab und wollte, dass dieses Gesetz bewahrt und von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, war das gravierend genug und die Implikationen waren tief greifend genug, dass er sagte, wenn ihr dies weitergeben wollt, müsst ihr gehorsame Kinder haben, die sich der Selbstbeherrschung und Gerechtigkeit verschrieben haben und einfach die Kinder töten, die das nicht getan haben.

Schlagt jetzt bitte mit mir die Sprüche auf, denn das Buch der Sprüche ist das Herzstück der Lehren für Eltern im Umgang mit ihren Kindern. Wenn ihr zu den Sprüchen kommt, kommt ihr zu einem Buch, das Eltern im Prinzip ihre Kinder lehrten … etwas, was ihr eure Kinder lehren solltet. Kapitel 1, Vers 8: „Höre, mein Sohn, auf die Unterweisung deines Vaters, und verwirf nicht die Lehre deiner Mutter. Denn sie sind ein schöner Kranz für dein Haupt und ein Schmuck um deinen Hals.“ Wisst ihr, was das bedeutet? Sie machen euch zu einem schönen Menschen, sie machen euch zu einem gütigen Menschen. Sie werden euch segnen. Hört auf das, was euer Vater und eure Mutter euch lehren.

Kapitel 2, Vers 1: „Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote bei dir bewahrst, so daß du der Weisheit dein Ohr leihst und dein Herz der Einsicht zuwendest …“ Ein Vater sagt: „Höre auf das, was ich dir sage“, wenn er göttliche Weisheit wiedergibt.

Kapitel 3, Vers 1: „Mein Sohn, vergiß meine Lehre nicht, und dein Herz bewahre meine Gebote! Denn sie werden dir Verlängerung der Tage und Jahre des Lebens und viel Frieden bringen. Gnade und Wahrheit werden dich nicht verlassen! Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens.“ Mit anderen Worten, hör auf das, was ich dir sage, umhülle dich damit und lebe es in jedem Bereich deines Lebens aus.

Kapitel 4 greift denselben Gedanken auf, Vers 1: „Ihr Söhne, gehorcht der Unterweisung des Vaters, und gebt acht, damit ihr zu unterscheiden wißt! Denn ich habe euch eine gute Lehre gegeben; verlaßt meine Weisung nicht! Denn da ich noch als Sohn bei meinem Vater war, als zartes und einziges Kind unter den Augen meiner Mutter, da lehrte er mich und sprach zu mir: ‚Dein Herz halte meine Worte fest; bewahre meine Gebote, so wirst du leben!‘“ Das ist ein wirklich treuer Vater.

In Kapitel 4 geht es in Vers 10 weiter: „Höre, mein Sohn, nimm meine Worte an, sie werden dir die Lebensjahre verlängern.“

Kapitel 5, Vers 1: „Mein Sohn, achte auf meine Weisheit und neige dein Ohr meiner Belehrung zu.“

In Sprüche 7,1 heißt es: „Mein Sohn, bewahre meine Worte und birg meine Gebote bei dir! Bewahre meine Gebote, so wirst du leben, und bewahre meine Lehre wie deinen Augapfel! Binde sie um deine Finger, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens! Sprich zur Weisheit: ‚Du bist meine Schwester!‘“

Und so geht es immer weiter, zum Beispiel in Kapitel 8,32: „Und nun, ihr Söhne, hört auf mich! Wohl denen, die meine Wege bewahren.“

Und jetzt nur noch ein paar weitere, Kapitel 13: „Ein weiser Sohn hört auf die Unterweisung des Vaters.“ Kapitel 13, Vers 1: „Ein weiser Sohn hört auf die Unterweisung des Vaters.“ Kapitel 15, Vers 5: „Ein Narr verschmäht die Zucht seines Vaters.“

Es gibt einige Beispiele dafür, wie wir unsere Kinder unterweisen sollen und wie unsere Kinder darauf reagieren sollen. Schlagt einmal Sprüche 30 auf; dort seht ihr das Gegenteil. Hier ist das Gegenteil. Vers 11 spricht von einem Kind, das nicht angemessen reagiert, das nicht gehorsam ist, das nicht korrekt diszipliniert wird: „Es gibt ein Geschlecht, das seinen Vater verflucht und seine Mutter nicht segnet; ein Geschlecht, das rein ist in seinen eigenen Augen und doch von seinem Kot nicht gewaschen ist.“ Das ist so typisch für rebellische Kinder, die sich gegen ihre Eltern stellen, sie machen alles nach ihrer eigenen Façon, ihrer eigenen Weisheit, sie haben für alles ihre eigene Methode, sie lassen sich nicht sagen, was sie tun sollen. Sie glauben, sie wüssten alles, während sie in Wirklichkeit nie von ihrer Unreinheit reingewaschen wurden. „Ein Geschlecht mit was für hohen Augen und erhabenen Augenwimpern!“ Das ist das hochmütige, egoistische, selbstsüchtige, rebellische Kind, das auf nichts hört, was seine Eltern sagen. „Ein Geschlecht, dessen Zähne Schwerter und dessen Gebisse Messer sind, um die Elenden aus dem Land wegzufressen und die Armen aus der Mitte der Menschen.“ Sie sind unfreundlich, unbarmherzig, sie sind brutale Kinder, man hat ihnen nie Freundlichkeit beigebracht, man hat ihnen nie die Umgangsformen beigebracht, die sie zu liebevollen Menschen machen.

Vers 15: „Der Blutegel hat zwei Töchter: ‚Gib her, gib her!‘“ Hier geht es um einen Pferdeblutegel, der zwei Zähne hatte, wenn ihr so wollt, oder zwei Zacken, die aus seinem Mund kamen und die er im Pferd eingräbt, um dessen Blut auszusaugen. Und er sagt hier, solche Kinder sind wie ein Blutegel, der seine beiden Zähne in einem vergräbt und das Blut aussaugt, sie sind blutsaugende, rebellische Kinder.

In Vers 15 gibt es „drei Dinge, […] die nimmer satt [werden], vier sagen nie: ‚Es ist genug!‘ Das Totenreich [und] der verschlossene Mutterleib …“ Die Sprache hier ist überaus anschaulich. Die Hölle kann nie genug bekommen, der verschlossene Mutterleib ist nie zufrieden, die Erde wird nie vom Wasser satt und das Feuer sagt nie: „Es ist genug.“ Dem könnt ihr noch das blutsaugende Kind hinzufügen; egal, was ihr ihm gebt, es ist nie genug. Und das ist ein guter Rat, wisst ihr, für jene Leute, die rebellische Kinder haben und denken, sie könnten deren Loyalität kaufen oder ihren Gehorsam oder Respekt; das können sie nicht, weil diese Kinder nie genug bekommen. Sie sind wie das Grab, sie sind wie der verschlossene Mutterleib, sie sind wie die Erde, die nie genügend Wasser für ihren verdörrten Boden hat, sie sind wie das Feuer, das nie genug bekommt.

„Ein Auge, das den Vater verspottet und es verachtet, der Mutter zu gehorchen.“ Und wie reagiert Gott darauf? „[Dieses Auge] das werden die Raben am Bach aushacken und die jungen Adler fressen.“ Ziemlich anschaulich.

Wenn ihr ein Kind habt, das nicht die Züchtigung und Unterweisung und Lehre über Gehorsam und Ehre erhält, dann habt ihr einen solchen Blutegel, solch ein blutsaugendes Kind, das am Ende mit all seiner unbarmherzigen Unfreundlichkeit, all seiner Feindschaft und seiner Unreinheit Gottes Zorn zu spüren bekommen wird. Was für ein trauriger Gedanke. Wie viele Eltern? Wie viele von euch haben ein Kind, das unter göttliches Gericht gefallen ist? Manche sind sogar gestorben. Das bricht einem wirklich das Herz.

Wie vollzieht man jetzt aber diesen Prozess? Wie bringt man ein Kind zu Gehorsam und Respekt? Lasst uns zu Sprüche Kapitel 3 zurückkehren. Sprüche Kapitel 3, Verse 11 und 12: „Mein Sohn, verwirf nicht die Züchtigung des Herrn und sei nicht unwillig über seine Zurechtweisung; denn wen der Herr liebt, den züchtigt er, wie ein Vater den Sohn, an dem er Wohlgefallen hat.“ Übrigens wird das in Hebräer 12,5-11 zitiert, wo es um Züchtigung geht. Hier geht es um die Kategorie der Züchtigung. Der Vater, der seinen Sohn wirklich liebt; wer sagt, dass er sein Kind wirklich liebt, züchtigt sein Kind. Jeden Sohn, den ihr liebt, werdet ihr schlagen. So steht es im Hebräerbrief. Wenn der Herr jemanden liebt, schlägt er ihn und züchtigt ihn. Es ist zwar in dem Moment schmerzlich, aber die Auswirkung ist die versöhnliche Frucht der Gerechtigkeit.

Wir lernen hier also zu allererst, dass der Prozess der Lehre von Gehorsam und Respekt ein Prozess der Züchtigung ist. Züchtigung, oder Disziplin, kann einfach folgendermaßen definiert werden: Züchtigung ist eine Funktion, durch die Eltern Gehorsam belohnen und Ungehorsam bestrafen … das ist Züchtigung. Nichteinhaltung der göttlichen Maßstäbe führt zu negativen Konsequenzen. Einhaltung der göttlichen Maßstäbe führt zu positiven Konsequenzen. Auf dieselbe Weise diszipliniert Gott uns.

Ihr sagt jetzt: „Glaubst du an positive Belohnungen?“ Absolut, absolut. Ich glaube auch an negative „Belohnung“. Ihr fragt: „Sollte man versuchen, seine Kinder durch eine positive Belohnung zu motivieren?“ Absolut, motiviert Gott uns nicht ebenso, verheißt er uns nicht Gutes, verheißt er uns nicht Segen? Hat er nicht gesagt, dass das Kind, das gehorsam ist, lange auf Erden leben wird? Genau genommen ist die gesamte Motivation, die einzige Motivation, die in Epheser 6 genannt wird, eine positive Motivation. Da ist keine Drohung enthalten. Es ist gut, zu eurem Kind zu sagen: „Wenn du das tust, werde ich dich folgendermaßen belohnen“, wenn ihr wisst, dass euer Kind sich diese Belohnung wünscht. Zu Disziplin gehört beides. Disziplin ist einfach. Sie beinhaltet, angemessen auf Verhalten zu reagieren. Und wenn ich „Verhalten“ sage, meine ich nicht nur, was sie tun, sondern auch, was sie sagen und ihre Einstellung.

Ich kann euch sagen, und meine Kinder können das bestätigen, dass sie für ihre Einstellung sehr viel mehr gezüchtigt wurden als für ihre Taten. Wenn ihr bei der Einstellung anfangt, kommt es nicht so leicht zu der Tat. Wir haben versucht, die Disziplin am Ausgangspunkt, bei der Einstellung, anzusetzen.

Jetzt schlagt bitte einmal Sprüche Kapitel 6 auf und lasst uns ein wenig mehr über den Prozess der Züchtigung reden. In Kapitel 6,20 heißt es: „Bewahre, mein Sohn, das Gebot deines Vaters, und verwirf nicht die Lehre deiner Mutter! Binde sie beständig auf dein Herz, schlinge sie um deinen Hals; wenn du gehst, sollen sie dich geleiten, wenn du dich niederlegst, sollen sie dich behüten, und wenn du aufstehst“, ich liebe diese Stelle, „so sollen sie zu dir reden! Denn das Gebot ist eine Leuchte und das Gesetz ist ein Licht; Unterweisung und Ermahnung sind ein Weg des Lebens.“

Ihr gießt also das Wort Gottes in die Kinder aus, damit das ihr Gewissen beeinflusst und dieses zu ihnen spricht. Erinnert ihr euch, als wir uns zu Beginn unserer Predigten über 2. Korinther mit dem Gewissen befasst haben und ich euch erklärt habe, dass das Gewissen keine Moral kennt? Das Gewissen ist nur ein Warnsystem, es ist ein Summer, es ist ein rotes Licht, es ist eine Glocke oder eine Pfeife. Das ist alles. Das Gewissen reagiert auf das moralische System in unserem Kopf. Es reagiert auf euren höchsten moralischen Maßstab. Ein Kind, das geboren wird, trägt das Gesetz Gottes wo geschrieben? In seinem Herzen, laut Römer 2; das Gesetz Gottes ist im Herzen geschrieben, es ist da. Sie verstehen den Unterschied zwischen falsch und richtig, aber sie lieben halt das Falsche. Und sie müssen darin unterwiesen werden, das Richtige zu tun.

Dieses Gesetz Gottes, das in ihr Herz geschrieben ist, kann jedoch negativ – hört mir gut zu -, kann jedoch negativ durch die Botschaften aus unserer Kultur beeinträchtigt werden. Die Kultur will den moralischen Kodex umgestalten. Sie will Lügen einbringen. Sie will das gesamte moralische System reformieren, ihr ganzes moralisch-ethisches System. Und wenn sie dabei Erfolg hat, dann ist das Gewissen, unser Warnsystem, das ausgelöst werden sollte, wenn ihr etwas falsch macht, falsch informiert … dann ist es falsch informiert. Denn wenn eure Theologie verdreht ist, wenn euer moralisch-ethisches System verdreht ist, dann wird euer Gewissen auf dieses verdrehte System reagieren. Was geschieht also, wenn ihr auf die Welt kommt? Dieses kleine Kind wird dem Fernsehen, Radio, Kino, Musik, schulischer Bildung und dem ganzen Prozess unserer Kultur ausgesetzt und dadurch wird diese großartige Wahrheit über Gott und was falsch und richtig ist, die von Geburt an in dieses kleine Herz geschrieben war, umgeschrieben. In Römer 1 erfahrt ihr, dass sie Gott erkennen können, dass sie seine ewige Gottheit, seine Macht und etwas von seinen Attributen erkennen können. In Römer 2 heißt es, sie kennen den Unterschied zwischen richtig und falsch. Und dann greift die Gesellschaft das heftig an, greift das mit der Evolution an, sodass sie plötzlich an einem Punkt ankommen, wo sie nicht mehr glauben, dass Gott alles geschaffen hat, wo sie an einem Punkt ankommen, wo sie von der Unmoral des Systems angegriffen werden, bis sie nicht mehr wissen, was richtig und was falsch ist und relative Werte vorherrschen, wo es keine absoluten Werte mehr gibt und das Gewissen hilflos ist. Das Gewissen kann nur auf dieses ethische System reagieren, und wenn dieses ethische System verdreht ist, wird das Gewissen falsch informiert.

Was geht heutzutage also in unserer Kultur vor sich? Zwei Dinge; gewaltige Bemühungen, Kindern und jungen Leuten ein nicht-christliches ethisches System zu verkaufen, wirklich gewaltige Bemühungen. Schafft Gott ab, es gibt keinen Schöpfer, es gibt keinen Gott, es gibt kein moralisches Gesetz. Alles, was ihr wollt, steht euch zur Verfügung, alles ist lediglich eine Frage des Lebensstils. Ich sagte euch, als wir das in 2. Korinther Kapitel 1 durchgesprochen haben, dass selbst MTV eine zweistündige Serie hatte, die auf PBS ausgestrahlt wurde, wo ich sie gesehen habe und das Material bekam das sich mit den sieben Todsünden befasste und dann interviewten sie Leute der heutigen MTV-Rockgeneration zu den sieben Todsünden und die verleugneten sie quasi alle. Alles wurde komplett ins Gegenteil verkehrt. Ein Rocksänger wurde gefragt, ob er Wolllust für eine Sünde hielt, und er sagte: „Wolllust eine Sünde, du machst wohl Witze. Deshalb bin ich in diesem Geschäft, um nach den kleinen Mädels zu lechzen.“ Sie fragten Rocksänger, ob sie Hochmut für eine Sünde hielten, eine weitere der sieben Todsünden, die mittelalterliche Mönche aufführten, und die Sänger sagten: „Hochmut, eine Sünde? Das Problem mit unserer Gesellschaft heutzutage ist, dass wir nicht genügend Stolz haben.“ Alles wird verdreht, alles wird ins Gegenteil verkehrt. Sie fragten noch jemanden: „Ist Habgier eine Sünde?“ „Habgier eine Sünde? Das ist es, was uns reich macht.“ Alles wird ins Gegenteil verkehrt.

Die Gesellschaft will also vor allem ein gottloses, satanisches Wertesystem schaffen, damit das, was im Herzen zum Ausdruck kommt, falsch ist. Die zweite Sache, die sie tun will, ist, das Gewissen abzustumpfen. Wie tut sie das? Indem sie euch sagt, dass ihr nicht auf euer Gewissen hören solltet. Sie sagt im Grunde genommen, dass ihr euch nicht schuldig fühlen solltet, dass ihr keine Scham empfinden solltet, dass ihr nichts falsch gemacht habt, dass ihr stattdessen vielmehr missbraucht wurdet, eure Mutter hat euch etwas angetan, euer Vater hat euch etwas angetan, ihr seid nur ein Opfer, es ist nicht eure Schuld, ihr solltet euch nicht schuldig fühlen, ihr solltet euch nicht verantwortlich fühlen, die Schuld dafür liegt bei unserer Gesellschaft … und der Einzelne muss nicht länger auf die Stimme seines Gewissens hören. Man verübt quasi ein Attentat auf die Funktion des Gewissens, man schreibt die Textvorlage für moralische Werte neu und dabei kommt eine potenzielle Katastrophe heraus. Und das ist die Art von jungen Menschen, die wir in unserer Generation haben.

Jetzt müsst ihr ganz zum Anfang zurückgehen, direkt hier in Sprüche 6, und dann müsst ihr sie die Gebote von Gottes Wort lehren, ihr müsst sie beständig auf ihr Herz binden, sie um ihren Hals schlingen … das bedeutet einfach, sie zu befestigen, damit sie nicht davon wegkommen können … und damit sie, wenn sie herumlaufen, in ihren kleinen Köpfen funktionieren, und wenn sie schlafen, damit diese Wahrheiten sie sogar im Schlaf beschützen, weil sie so ein fester Bestandteil ihres Innersten sind, dass ihr erster bewusster Gedanke beim Aufwachen diese Gebote sind. Dieses kleine Kind sollte in die Küche hinausgehen und der erste bewusste Gedanke ist, dass es sofort auf das reagieren sollte, was seine Mutter sagt. Was auch immer sein Vater sagt, es reagiert sofort, denn so ist das in seinem Leben.

Jetzt zu Kapitel 10; das wird dann die Lampe und das Licht für ihr Leben. In Sprüche Kapitel 10, Vers 13, steigen wir ein wenig näher in diesen Prozess ein. Dort heißt es: „Auf den Rücken des Uneinsichtigen gehört eine Rute.“ Ganz einfach also, Leute. Wie bekommt ihr diesen kleinen Jungen oder dieses kleine Mädchen dazu, gehorsam zu sein? Mit einem Wort, indem ihr sie mit etwas schlagt, das hier „Rute“ genannt wird. Ihr fragt jetzt: „Bist du sicher, dass es das bedeutet?“ Nun, welchen Sinn hätte es, einfach zu sagen: „Schau, hier ist eine Rute, würdest du bitte gehorsam sein?“ Wenn die Rute nie eingesetzt wurde, würden sie das Bild wahrscheinlich nicht verstehen. Ihr werdet im Prinzip zu körperlicher Züchtigung aufgerufen. Das ist es, was wir dort lesen. „Auf den Rücken des Uneinsichtigen gehört eine Rute“ … ist es nicht interessant, dass der Herr uns sogar sagt, wo wir sie schlagen sollen? Nicht vorne oder oben, sondern hinten, wo das vorgesehen war.

Wisst ihr, ich glaube wirklich, dass die Rückenfläche größer ist als nötig, und ich weiß, dass einige von euch das bestätigen würden. Und ein Teil davon dient als Polster für den Prozess der Züchtigung. Gott weiß das.

Sprüche 13,24 geht ein wenig näher auf diese Sache ein. Dort heißt es: „Wer seine Rute spart“, was?, „der haßt seinen Sohn“. Ich glaube nicht, dass man das irgendwie stärker ausdrücken könnte. Wenn ihr euer Kind liebt, schlagt es mit einer Rute auf den Rücken. Und wenn ihr das nicht tut, hasst ihr euren Sohn. Warum? Weil ihr zufrieden seid, dieses Kind eine sündhafte Lebensweise entwickeln zu lassen. Wollt ihr das für euer Kind? „Wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn beizeiten.“ Bleibt ihm immer auf den Fersen … bleibt ihm immer auf den Fersen.

„Oh“, sagt ihr, „aber man kann nicht einfach seine Kinder schlagen. Bist du sicher, dass Gott das von uns will, sie zu schlagen?“ Ich bin absolut sicher, dass das so im Text steht. Lasst uns noch ein wenig tiefer graben, Kapitel 19, Vers 18: „Züchtige deinen Sohn, solange noch Hoffnung vorhanden ist.“ Was steht da? Man kann auch zu lange warten, man kann zu inkonsequent sein: „Züchtige deinen Sohn, solange noch Hoffnung vorhanden ist, und laß dir nicht in den Sinn kommen, ihn dem Tod preiszugeben.“ Buchstäblich „Lass dir nicht in den Sinn kommen, zu veranlassen, dass er stirbt“. Wenn ihr euer Kind nicht züchtigt, unterschreibt ihr in Wirklichkeit sein potenzielles Todesurteil, denn asoziales, undiszipliniertes Verhalten kann schnell zum Tod führen. Wir sehen das in unserer Gesellschaft, nicht wahr? Tod durch Trunkenheit, Tod durch Drogen, Tod durch kriminelles Verhalten, Tod durch Geschlechtskrankheiten, überall. Kinder sterben, junge Menschen sterben, Teenager sterben. Irgendjemand kannte die Wahrheit Gottes nicht, irgendjemand züchtigte sie nicht genügend, solange es noch Hoffnung gab, und sie wünschten ihren Tod herbei, denn das ist die Folge von verantwortungslosen, sündhaften, verderbten Menschen, die nie Selbstbeherrschung gelernt haben.

Kapitel 22 führt das noch weiter aus. Kapitel 22,15 fasst quasi zusammen, was wir schon gesagt haben. „Torheit steckt dem Knaben im Herzen, aber die Rute der Zucht wird sie ihm austreiben.“ Ich finde das einfach großartig. Wenn ich 15 weltliche Psychologen nehmen würde, aus einer Universität eurer Wahl, sie einfach hierher holen würde und sage: „Wir wollen einen verantwortungsbewussten, moralisch guten Bürger großziehen, der einen positiven Beitrag zu dieser Welt leisten wird, vielleicht die Lebensqualität etwas verändern und ein edler Mensch mit hohen moralischen Werten sein wird. Was sollen wir eurer Meinung nach tun?“

Ich denke, sie könnten wahrscheinlich monatelang über ihre psychologischen Nuancen reden und all das Zeug, über das Psychologen reden. Und, wisst ihr, Eltern können sich davon auch ziemlich lähmen lassen. Ich meine, sogar christliche Eltern lassen sich von all dem Zeug lähmen, den man tun soll, um diese Aufgabe zu bewerkstelligen. Ich wage zu behaupten, dass das nicht wirklich schwer ist. Der Text hier ist ziemlich eindeutig. Ihr habt ein verderbtes und törichtes Kind vor euch, und wenn ihr wollt, dass es nicht töricht ist, züchtigt dieses Kind körperlich. Das ist es.

Wenn ihr mitten in irgendeiner großen Klausurtagung von Psychologen zum Thema „Verhalten von Kindern“ aufstehen und das sagen würdet, würden sie euch hinauswerfen und euch dann wegen Misshandlung verklagen. Aber so steht es in der Bibel: „Torheit steckt dem Knaben im Herzen“, sie ist ein Teil seines verderbten Wesens und die Lösung, um sie loszuwerden, ist nach Gottes Plan wunderbar einfach. Lasst sie einfach Schmerzen erleiden und schließlich werden sie sagen: „Ich glaube, das tue ich lieber nicht, denn wenn ich das tue, tut das weh.“

Als ich aufwuchs, hat es lange gedauert, bis ich diese Botschaft verstanden habe. Aber schließlich verstand ich, dass Schmerzen nicht besonders angenehm waren. Meine Mutter sagt zu mir, sie fühlte sich schuldig, weil sie mich so oft und so stark körperlich züchtigte. Hört mir gut zu. Ich kann meiner Mutter dafür nur danken. Hätte sie das nicht getan, wer weiß, was für eine Art von krimineller Mensch ich vielleicht geworden wäre?

Ihr sagt jetzt: „Aber … man könnte sein Kind dabei verletzen. Man könnte dem eigenen Kind dabei irgendwie eine Wunde zufügen oder emotionale Narben hinterlassen.“ Schaut, die Bibel sagt, dass ihr ein törichtes Kind habt, dass das tief in seinem Herzen verankert ist. Ist es nicht wunderbar, dass ihr nicht vierzehn Jahre lang irgendein psychologisches Training mit dem Kind durchlaufen müsst, um all das auszuschwemmen? Ihr müsst das Kind nur körperlich züchtigen. Ich meine, dafür muss man nicht mal einen akademischen Abschluss haben.

Ihr sagt jetzt: „Oh, aber es könnte ihm wehtun, es könnte …“ Betrachtet einmal Kapitel 23, das ist für all diejenigen unter euch, die ein wenig Angst haben. Vers 13: „Erspare dem Knaben die Züchtigung nicht“, halte sie nicht zurück. Ich meine, das ist so unverblümt. „Wenn du ihn mit der Rute schlägst, muß er nicht sterben.“ Es wird ihn nicht töten. Er wird überleben, weil das die typische Reaktion ist … „Oh, ich will ihm nicht wehtun … ich habe Angst, dass er mich nicht mögen wird, wenn ich ihm wehtue“. Das hört man ständig. „Ich würde nie wagen, das zu tun, dann wird er mich nicht mögen“. Jetzt wird er euch lieben, weil ihr ihm den Pfad der Gerechtigkeit zeigt. Nein, macht nur und züchtigt ihn körperlich und er wird nicht sterben. Ich liebe das … es zeigt sogar, dass der Verfasser der Sprüche einen Sinn für Humor hatte. Ihr werdet ihn damit nicht umbringen. Ich sage euch, was ihr tun werdet. „Indem du ihn mit der Rute schlägst, rettest du seine Seele vor dem Totenreich.“

Wie wichtig ist es, eure Kinder zu züchtigen? Würdet ihr sagen, es ist eine bedeutende Sache? Ich finde, es ist die wichtigste Sache. Ich denke, genau darum geht es hier. Was für eine Verheißung. Wisst ihr, wir suchen in der Bibel immer nach praktischen Verheißungen; diese ist praktisch. Ich meine, ihr braucht hier nicht wegzugehen und euch zu fragen, was ich mit dem, was ich gesagt habe, meinte, oder?

Was sagen wir hier? Wir sagen, dass man dafür sorgen muss, dass Kinder gehorsam sind, denn ihre Verderbtheit widersetzt sich dem. Okay, schlagt bitte Kapitel 29 auf und wir werden noch eine letzte Textstelle dazu betrachten. Vers 15 gibt euch die Möglichkeit, eine kleine Rede zu halten, während ihr sie züchtigt. Dort heißt es: „Rute und Zucht verleihen Weisheit.“ Nun, ehrlich gesagt, meine eigenen Kinder zogen die Züchtigung der Rede vor. Das ist ein wenig schwierig, wenn euer Vater der Pastor ist und man sich eine lange Predigt anhören muss. Schlag mich einfach und dann lass mich hier raus. Aber ihr habt die Freiheit, diese Rede zu halten, die Rute und Zurechtweisung, wenn ihr ihnen den Sinn eures Vorgehens begreiflich machen wollt, ihnen erklären wollt, was vor sich geht, ihnen Weisheit vermitteln wollt. Aber hört jetzt gut zu: „Ein sich selbst überlassener Knabe bereitet seiner Mutter Schande.“ Ihr könnt ein Kind nicht sich selbst überlassen. Vers 17: „Züchtige deinen Sohn, so wird er dir Erquickung verschaffen.“

Wie deutlich ist das? Züchtigung, Zurechtweisung, die Rute. Der Schlüssel liegt darin, die Kinder gehorsam zu machen, indem sie schmerzhafte Konsequenzen ertragen müssen, wenn sie es nicht sind. Sie müssen dazu gebracht werden, ihre Eltern zu ehren und zu respektieren, damit sie nicht nur für Ungehorsam, sondern auch für mangelnden Respekt und Ehre bestraft werden. Konsequenzen für Ungehorsam.

Der Grund dafür, dass wir das tun, liegt darin, dass wir unsere Kinder anleiten müssen, wir müssen sie zu dem Punkt der Gerechtigkeit bringen. Wie tun wir das? Nun, darüber reden wir nächstes Mal ein wenig mehr. Wir werden darüber reden, was „in dem Herrn“ bedeutet, im Geiste des Christus-wohlgefallen- Wollens. Und ich werde auch darüber reden, wie ihr eure Kinder evangelisieren könnt. Wenn ihr eure kleinen Kinder evangelisieren wollt, wie könnt ihr das tun? Sagt ihr einfach: „Gott liebt dich und hat einen wunderbaren Plan für dein Leben?“ Oder haltet ihr ihnen eine Predigt über die Hölle? Fließt ihr ihnen Furcht ein mit den Realitäten der Hölle oder lockt ihr sie mit dem Segen des Himmels? Lasst uns zusammen beten.