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Das Gericht über die Heidenvölker, Teil 2 (German)

Matthäus 25:32a September 16, 1984 de2379

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Matthäus 25 ... dies ist unsere vierzehnte Botschaft aus Matthäus 24 und 25, die unter dem Titel „Die Zeichen von Christi Kommen“ ... „die Zeichen von Christi Kommen“ läuft. Wir befassen uns mit den Versen 31 bis 46, dem letzten Abschnitt dieser großartigen Predigt, die Christus über seine Wiederkunft hielt.

Ich möchte euch zum Anfang kurz in Erinnerung rufen, dass die Jünger wussten, wie die zukünftigen Ereignisse in der Geschichte aussehen würden. Sie waren Juden. Sie verstanden die jüdische Geschichte. Sie verstanden die jüdische Hoffnung. Sie verstanden die Prophezeiungen des Alten Testaments. Und sie wussten, dass die Geschichte auf das herrliche, sichtbare, irdische Reich des Messias zusteuerte. Sie wussten das. Sie wussten, dass die Geschichte in einer Zeit gipfeln würde, die die Propheten die „Zeiten der Erquickung“ oder der Erneuerung oder die Zeiten der Wiederherstellung nannten; die Zeit, wenn die Welt so sein würde, wie Gott es wollte, wenn es auf der Welt keinen Krieg, sondern Frieden geben würde, wenn alle Könige durch einen einzigen herrschenden König ersetzt werden würden, den Gesalbten des Herrn, der vom Thron Davids über die Welt herrschen würde. Sie sahen der Erfüllung von Maleachi 1,11 entgegen, wo es heißt: „Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang soll mein Name groß werden unter den Heidenvölkern, und überall sollen meinem Namen Räucherwerk und Gaben, und zwar eine Opfergabe, dargebracht werden; denn groß soll mein Name unter den Heidenvölkern sein! spricht der HERR der Heerscharen.“

Sie warteten auf den Tag, an dem die Herrlichkeit, die dem Herrn zustand, kommen würde. Sie warteten auf den Tag, von dem Hesekiel in Kapiteln 40 bis 48 seiner großen Prophezeiung gesprochen hatte, wo er ein Reich beschrieb und in diesem Reich sollte ein prächtiger Tempel gebaut werden, ein Tempel, der allen anderen Tempeln, die die Juden je gekannt hatten, zwar ähnlich war, aber dennoch vollkommen anders. In diesem Tempel sollte es Priester geben und Opfer und Feste und Sabbatfeiern. Sie alle sollten zur Erinnerung dienen, im Rückblick auf das, was Gott getan hatte – so wie das Abendmahl, der Tisch des Herrn und die Taufe uns daran erinnern, was der Heiland getan hat.

Die Juden sehnten sich also nach dem Tag, an dem das Reich Gottes kommen und dieser prächtige Tempel gebaut werden würde und sie wussten, dass es einen sehr großen Unterschied geben würde, denn im Gegensatz zu jedem anderen Tempel in ihrer Geschichte würde der Tempel von Hesekiel keine Bundeslade enthalten. Denn wisst ihr, die Bundeslade repräsentierte die Gegenwart Gottes und in jenem Tempel würde eine solche Repräsentation nicht erforderlich sein, weil Gott selbst dort gegenwärtig sein würde. Sie sehnten sich nach diesem prächtigen Reich und dem prächtigen Tempel und der Gegenwart des lebendigen Gottes.

Als Jesus diente und lehrte und seine Jünger in den Dingen unterwies, die sich ihnen durch seine Wahrheit über das Reich Gottes offenbarten, wurden sie allmählich gespannt. Sie begannen, die Ankunft von Gottes Reich quasi jeden Moment zu erwarten. Er könnte sein Reich errichten. Und deshalb suchen sie in Kapitel 24,3, in der allerletzten Woche vor seinem Tod, einen privaten Moment mit ihm auf dem Ölberg und sagen zu ihm: „Wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deines Kommens und des Endes der Weltzeit sein?“ Herr, wir wollen über dein Kommen Bescheid wissen. Wir wollen wissen, wann du dein Reich errichten wirst. Sie wussten nicht wirklich, dass es seine Wiederkunft sein würde, denn sie nahmen an, dass er das Reich errichten würde, während er das erste Mal da war. Wir wollen wissen, wann du in Herrlichkeit kommen wirst. Wir wollen über die Errichtung deines Reiches Bescheid wissen, wann wird das geschehen? Wann wirst du die Herrschaft übernehmen? Wann wirst du regieren? Wann wirst du das Reich des Friedens errichten? Wann wirst du den alten entweihten Tempel einreißen und den neuen, herrlichen Tempel errichten, von dem Hesekiel gesprochen hat?

Er antwortet ihnen in Kapitel 24 und 25 sehr ausführlich, indem er die Zeichen seines Kommens und die Zeit seines Kommens diskutiert. Er gibt ihnen sehr detaillierte Zeichen, die signalisieren, dass das Zeitalter seines Reiches angebrochen ist. Aber in Bezug auf den genauen Tag und die genaue Stunde sagt er, niemand kennt diese, das ist ein Geheimnis. Und weil niemand sie kennt, muss jeder vorbereitet sein ... jeder muss jeden Moment darauf vorbereitet sein, Gott gegenüberzustehen. Die meisten Menschen haben Gott natürlich zum Zeitpunkt ihres Todes gegenübergestanden und werden das auch künftig tun, statt in seiner künftigen Herrlichkeit. Alle Männer und Frauen in jedem Zeitalter müssen also jederzeit bereit sein, Gott zu begegnen. Sei es zum Zeitpunkt ihres Todes, wenn sie im Gericht vor sein Angesicht gebracht werden, oder bei seinem Kommen - beide sind unerwartet. Beide sind plötzlich. Und beide sind endgültig, denn danach lässt sich der eingeschlagene Weg nicht ändern. Dieser wird entschieden, bevor Christus kommt, bevor wir ihm zum Zeitpunkt unseres Todes begegnen.

Die Predigt zählt dann eine Reihe von Zeichen auf und diskutiert anschließend, dass niemand den Tag oder die Stunde kennt. Und dann schließt der Abschnitt mit einer Warnung. Kapitel 25 ist in Wirklichkeit von Anfang bis Ende eine Warnung. Die Gleichnisse der Knechte und der Jungfrauen sind Gleichnisse, die uns warnen sollen, dass wir bereit sein müssen, wenn der König kommt. Die Jungfrauen, die nicht bereit waren, wurden ausgeschlossen. Der Knecht, der nicht bereit war, wurde hinausgeworfen. Und dann kommt das Gericht an sich in den Versen 31 bis 46. Er schließt also seine Warnung mit einer Beschreibung ab, warum wir auf der Hut sein sollten, warum wir bereit sein sollten - weil wir beim Kommen Christi gerichtet werden. Bei Jesu Wiederkunft - und deshalb sagt Johannes in Offenbarung 10,9: „Es wird dir Bitterkeit im Bauch verursachen, in deinem Mund aber wird es süß sein wie Honig.“ Als er über die Wiederkunft Christi nachdachte, war es süß, weil er die Herrlichkeit Christi sehen konnte und die Erfüllung der Prophezeiung und die Herrlichkeiten des Reiches. Aber es war bitter, weil er wusste, dass es die Verdammnis derjenigen bedeutete, die Gott nicht kannten. Also war es in dem Sinne ein zweischneidiges Schwert. Und Jesus warnt uns hier. Einerseits ist es für den Gläubigen sehr aufregend, zu wissen, dass Jesus kommen wird. Andererseits ist es sehr angsteinflößend, weil wir wissen, dass sein Kommen endgültig ist. Und deshalb müssen die Menschen vorbereitet sein.

Heute möchte ich euch noch eine etwas ausführlichere Einleitung zu diesem Abschnitt geben. Ich möchte euch quasi eine Lektion in Theologie geben, wenn ich das schaffe, aber ich denke, das ist nötig, damit ihr das versteht. Lasst uns zurückgehen und im Rückblick betrachten, was wir letztes Mal gesehen haben.

In Vers 31 begegnen wir zuerst dem Richter. „Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen.“ Wir haben gesagt, der Sohn des Menschen ist der Richter. Er kommt als König, aber nicht nur als König, sondern auch als Richter. Da er als König kommt, um sein Reich zu errichten, muss er eine Entscheidung treffen und bestimmen, wer in sein Reich einziehen wird. Es ist sein Reich, er ist der Herrscher, er ist König, aber er muss auch darüber richten, wer einziehen wird. Und in Johannes 5, 22 heißt es: „Alles Gericht wurde dem Sohn übergeben.“ Er ist also nicht nur König, sondern auch Richter, und er wird kommen, um zu entscheiden, wer in das Reich einzieht und wer nicht. Er ist der Richter.

Zweitens haben wir uns mit der Zeit des Gerichts befasst. „Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm.“ Das beschreibt seine Wiederkunft. Wenn er kommen wird mit allen heiligen Engeln, wenn er kommen wird mit seinen heiligen Zehntausenden, wie es in Judas 14 heißt, wenn er kommen wird mit der ganzen erlösten Schar im Himmel, wie Offenbarung 19 ihn beschreibt, als er auf einem weißen Pferd hinausreitet, begleitet von anderen auf weißen Pferden, bekleidet in weißer Leinwand, welches die Reinheit der Heiligen repräsentiert. Wenn der Herr in seiner Herrlichkeit kommen wird, mit all seinen Engeln und Heiligen, dann, so heißt es in Vers 32, versammelt er alle Heidenvölker vor sich und beginnt, sie voneinander zu scheiden. Die Zeit des Gerichts, von der hier gesprochen wird, ist also seine Wiederkunft ... seine Wiederkunft. Und das wird augenblicklich und unverzüglich geschehen, das heißt, wenn er kommt und ihr nicht bereit seid, wie im Gleichnis der zehn Jungfrauen illustriert, werdet ihr keine Zeit haben, euch vorzubereiten. Vergesst nicht, den Jungfrauen wurde gesagt: „Geht und kauft euer eigenes Öl.“ Bis sie ausgezogen und zurückgekehrt waren, war die Tür verschlossen und es war vorbei. Unser Herr sagt uns hier, wenn er kommt, müsst ihr bereit sein, denn danach – nach seiner Wiederkunft - wird dafür keine Zeit mehr sein.

Den Ort des Gerichts finden wir in Vers 31: „Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen.“ Wo wird der Thron der Herrlichkeit des Messias laut der Verheißung der Propheten sein? In Jerusalem auf dem Berg Zion in der Heiligen Stadt, denn es ist der Thron Davids. Und die Propheten sagten, Jesus wird auf dem Thron seines Vaters David sitzen. Er wird also nach Jerusalem kommen. Wir sahen in Sacharja 14, 4, wie seine Füße den Ölberg tatsächlich berühren werden, und in Vers 8, wie sich das auf Jerusalem auswirken wird, wenn er in diese sehr heilige Stadt Jerusalem kommen wird. Er wird zum König über die Erde. Und in Vers 9 und folgenden lesen wir über die Veränderung der Geographie des Landes. Der Herr kommt also nach Jerusalem zurück, direkt zum Volk Israel, um an dem Ort zu regieren, wo einst David regierte, um dort als der größere Sohn von David, der verheißene Messias, zu regieren.

Joel 4,13-18 beschreibt dramatische Veränderungen durch die Schaffung des Tals bei der Wiederkunft Christi, in dem alle Menschen versammelt werden, um dort gerichtet zu werden, im großen Tal der Entscheidung. Es sind nicht die Menschen, die dort eine Entscheidung treffen werden, sondern Gott wird eine Entscheidung treffen über sie und ihr ewiges Schicksal.

Der Richter ist also der Herr Jesus Christus. Die Zeit ist seine Wiederkunft. Der Ort ist Jerusalem. Wer wird diesem Gericht unterworfen? Und das ist die Frage, mit der ich heute früh etwas mehr Zeit verbringen möchte, damit ihr euch darüber im Klaren seid. Jemand sagte nach der Predigt letzten Sonntag, ich hätte mehr Fragen aufgeworfen, als ich beantwortet hätte. Ich will nicht, dass das geschieht. Ich möchte alles Erdenkliche tun, um eure Fragen zu beantworten. Und es gibt viele Fragen, die wir nicht beantworten können, weil wir keine Informationen haben. Aber lasst es uns mit dem probieren, was wir wissen.

Wer sind die Menschen, die gerichtet werden? In Vers 32 – „Vor ihm…“ nachdem er nach Jerusalem gekommen ist und dieses Tal geschaffen hat, das in Joel beschrieben wird, bevor er alle Heidenvölker dorthin bringt und die Menschenmassen, die gerichtet werden sollen - heißt es: „Vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden“, ethne, alle Völker, „und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.“

Das ist also ein Moment der Abscheidung. Alle Menschen werden voneinander geschieden werden. Sie werden nur in zwei Kategorien aufgeteilt werden: In dieser Analogie sind es Schafe und Böcke. Die Schafe ziehen in das Reich Gottes ein, die Böcke werden aus dem Reich ausgestoßen. Es wird also nur zwei Kategorien von Menschen geben. Wie mein Großvater zu sagen pflegte: „Die Heiligen und die Nicht-Heiligen.“ Nur zwei Kategorien von Menschen, die Erlösten und die Nicht-Erlösten, die Erretteten und die Verlorenen, das ist die grundlegende Klassifikation, nach der jeder letztendlich und für die Ewigkeit aufgeteilt wird. Es gibt nur zwei Schicksale, Himmel und Hölle. Deshalb muss die Unterteilung in Bezug auf alle Menschen vorgenommen werden. Meine Lieben, hier wird nicht zwischen Juden oder Heiden unterschieden. Das ist keine Unterscheidung, die in diesem Text besonders vorgenommen wird. Es sind einfach alle Menschen. Und die Unterscheidung hier hat nichts mit ethnischer Identität zu tun, sie hat nur mit der Beziehung zu Christus zu tun. Alle Menschen.

Ihr sagt jetzt: „Nun, wer sind diese Menschen?“ Nun, es müssen Menschen sein, die am Leben sind, wenn Jesus wiederkehrt. Ich möchte, dass ihr das versteht. Zum Zeitpunkt der Wiederkunft Christi wird es Menschen geben, die auf der Erde leben. Ihr müsst das wirklich begreifen. Ich weiß, wir reden darüber, aber vielleicht setzen wir uns nicht hin und meditieren und stellen es uns bildlich vor. Aber hört mir gut zu. Jesus Christi kehrt auf diese Erde zurück, wie er schon einmal hier war, buchstäblich, physisch und körperlich. Er wird hier sein. Er wird hier wandeln. Er wird hier reden. Er wird umhergehen. Die Menschen werden umhergehen und ihn von Angesicht zu Angesicht sehen. Er wird tatsächlich auf dieser Erde sein. Das ist kein Wunschdenken. Das ist keine Vergeistigung. Das ist keine Fantasie. Das ist kein Science Fiction. Das ist Tatsache. Er wird hier sein, tatsächlich, physisch, buchstäblich, auf dieser Erde, wie wir sie kennen. Das ist es, was die Bibel verheißt.

Das bedeutet, dass es bei seiner Wiederkunft einige Menschen geben wird, die zu dieser Zeit leben. Diese Menschen müssen dahingehend gerichtet werden, ob sie in sein Reich einziehen, das unmittelbar folgen wird, oder ob ihnen der Einzug in das Reich verwehrt werden wird. Seht ihr, sie werden nicht die Gelegenheit haben, zu sterben, wie jeder andere sie im Prinzip hat. Wisst ihr, der Herr kann nicht warten, bis jeder tot ist, bevor er kommt, denn das wird niemals geschehen, weil die Menschen sich immer weiter fortpflanzen. Er muss es beenden. Wenn er also zurückkehrt, um sein herrliches Reich zu errichten, muss er etwas mit den Menschen tun, die immer noch am Leben sind, mit den Erretteten und Nicht-Erretteten.

Bevor wir jetzt darüber reden, wer diese Menschen sind, möchte ich euch den kompletten Hintergrund geben, okay? Vergesst dabei nicht, dass wir im Gemeindezeitalter leben, wie wir es nennen, wo Gott seine Gemeinde versammelt, seine Erlösten in Christus, Juden und Heiden, die im Leib Christi eins sind. Wenn die Fülle der Gemeinde kommt, oder die Vollzahl der Heiden, wie Paulus es nennt, wenn die Fülle kommt und die Gemeinde vollständig ist, werden wir aus der Welt genommen. Das ist als Entrückung der Gemeinde bekannt, 1. Thessalonicher Kapitel 4. Die Gemeinde wird weggenommen. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass die lebendige Gemeinde, also ihr und ich, die wir am Leben sind, einfach abheben und gehen würde, falls Christus heute Nachmittag kommen sollte. Und auf dem Weg würden unsere Leiber in verherrlichte Leiber verwandelt werden, wie Jesu herrlicher Leib. In Philipper 3 heißt es, dass wir unseren Leib der Niedrigkeit loswerden und ihn gegen einen Leib der Herrlichkeit, gleichförmig seinem Leib der Herrlichkeit, seinem Leib nach der Auferstehung, tauschen werden. Wenn Jesus also die Gemeinde mit einer Posaune und der Stimme des Erzengels rufen würde, steigt er nicht ganz hinab, sondern wir treffen ihn wo? In der Luft, wir heben einfach ab.

Ihr sagt jetzt: „Wie steht es mit Christen, die bereits gestorben sind?“ Das ist dieselbe Frage, die die Thessalonicher stellten. Dort heißt es: „Und die Toten in Christus werden“, ... was? ..., „zuerst auferstehen“, sie haben zwei Meter mehr zurückzulegen, wie jemand sagte, und wenn wir ihn alle gleichzeitig treffen sollen, müssen sie sich ein wenig vor uns auf den Weg machen. Was heißt das also? Ihr sagt jetzt: „Wo sind ihre Seelen?“ Hört mir gut zu. Die Seelen der Gläubigen, die bereits gestorben sind, sind beim Herrn. Das Einzige, das bei der Entrückung geschieht, ist, dass sie einen verherrlichten Leib erhalten. Ihr sagt jetzt: „Nun, was ist, wenn das nur ein Staubhäufchen ist?“ Macht euch darüber keine Gedanken, Gott hat sowieso alles aus dem Nichts erschaffen. Für alle von uns gilt also: Wenn irgendjemand jetzt stirbt, kommt sein Leib in das Grab und seine Seele geht zum Herrn. Die Seele hat noch keinen verherrlichten Leib. Sie braucht ihren verherrlichten Leib noch nicht, das Einzige, was benötigt wird, ist eine Seele, weil Gott ein Geist ist und die Seele des Verstorbenen mit Gott so Gemeinschaft haben kann. Ich kann mit euch im Geist kommunizieren. Ruft mich an. Ihr braucht meinen Körper nicht, um mit mir zu kommunizieren. Ihr könnt mit mir reden, weil ich kommunizieren kann, ohne körperlich anwesend zu sein. Das ist eine einfache Analogie für „wie die Seele“, weil sie Seelen sind, sie enthalten das wahre Ich, der Leib liegt im Grab. Aber der Herr verheißt, dass der Leib auferstehen wird, wie wir in 1. Korinther 15 lesen. Plötzlich, in einem Augenblick, werden die Toten in Christus auferweckt werden und ihr Leib wird hinaufkommen, mit jener Seele verschmolzen werden, die bereits beim Herrn ist, sich mit den Gläubigen versammeln, die bereits auf der Erde leben, auf dem Weg nach oben verwandelt werden und wir werden alle neue verherrlichte Leiber haben. Der Leib und die Seele werden in denen, die bereits gestorben sind, zusammenkommen und in denen, die noch am Leben sind, bereits eins sein, aber verwandelt werden. Und dann haben wir unsere verherrlichte Gestalt. Keine Sünde mehr, kein lähmender Effekt der Sünde, wir sind jetzt wie der auferstandene Christus. Okay? Und wie der auferstandene Christus sind wir fit für zwei Welten. Wir sind fit für den Himmel und fit für die Erde.

Als Jesus aus dem Grab stieg, war er da fit für die Erde? Natürlich war er das. Er aß, er ging, er sprach, sie berührten ihn. Er war in der Lage, sich in dieser Welt, in dieser Dimension, zu bewegen. Er hatte einen Leib, der fit für diese Erde war. Aber er hatte auch einen Leib, der fit für den Himmel war, nicht wahr? Denn nach 40 Tagen stieg er in den Himmel auf und saß zur rechten Hand des Thrones Gottes nieder, nicht wahr? Er hat einen Leib, der fit für den Himmel ist. Er hat einen Leib, der fit für die Erde ist.

Gott wird dasselbe für jeden Gläubigen tun. Für mich ist das einer der größten Beweise eines tatsächlichen, physischen, buchstäblichen, irdischen Reiches. Welchen Sinn hätte es, uns Leiber zu geben, die fit für den Himmel und die Erde wären, wenn es keine erneuerte Erde gäbe? Okay? Welchen Sinn hätte das?

Der Herr entrückt die Gemeinde also, wir erhalten alle verherrlichte Leiber und wir sind im Himmel mit unseren verherrlichten Leibern und experimentieren wie verrückt sieben Jahre lang und haben viel Spaß. Das Hochzeitsmahl des Lammes, die Zeit der Belohnungen, die Zeit des Einzugs in die ewige Glückseligkeit, Jesus gleichgemacht zu werden – wir haben dort oben eine wunderbare Zeit.

Unten auf der Erde tobt die Zeit der Drangsal. Und der Antichrist greift auf der ganzen Erde um sich. Die Hölle hat einige eingeschlossene Dämonen freigesetzt und sie auf die Erde ausgespuckt und alle Dämonen im Himmel wurden zusammen mit Satan auf die Erde hinabgeworfen. Und auf der Erde bricht die Hölle aus. Gott richtet, der Antichrist zieht umher, die Hölle tut ihre eigenen Dinge, die Sünde greift um sich, die Gemeinde wird entrückt, der Heilige Geist hält das Böse nicht mehr in Schach und sieben Jahre lang seht ihr, wie die Sünde in ihren letzten Atemzügen liegt und wie Gott richtet.

Und gleichzeitig werden Menschen gerettet werden, nicht wahr? In Römer 11 heißt es: „So wird ganz Israel gerettet werden“, während dieser Zeit. In Offenbarung 7 heißt es, eine Schar von Heiden, so groß, dass man sie nicht zählen kann, wird errettet werden. Diese sieben Jahre werden interessant sein. Die Erlösung Israels, die Erlösung vieler Menschen auf der ganzen Welt sowie das Gericht und alle Infernos und all die Sünde, die wild um sich greift usw. – das ist es, was auf der Erde geschehen wird.

Hört mir jetzt gut zu. Der Herr Jesus bereitet sich darauf vor, zurückkehren. Aber bevor er zurückkehren und sein irdisches Reich errichten kann, gibt es einige Leute, um die er sich kümmern muss. Und die Leute, um die er sich kümmern muss, sind die Heiligen des Alten Testaments und die Heiligen der Drangsal. Wie steht es mit all den Heiligen des Alten Testaments, die gestorben sind? Wo sind ihre Leiber? Nun, sie sind noch immer im Grab. Es hat nie eine Auferstehung der Leiber von Heiligen des Alten Testaments gegeben. Ihre Seelen sind beim Herrn. Ich glaube, Jesus nahm sie bei seinem Tod mit in den Himmel hinauf. Ich glaube, er hat Gefangene weggeführt, wie es in Epheser 4 heißt. Als er am Kreuz starb, war sein Leib tot, seine lebendige Seele hielt Einzug, nahm alle Seelen der Heiligen des Alten Testaments, die irgendwo warteten, an einem guten Ort, an einem Ort des Segens und der Glückseligkeit, und führte sie zur Herrlichkeit. Und alle Seelen der Heiligen des Alten Testaments sind dort oben. Sie sind alle da.

Aber sie haben ihren Leib noch nicht erhalten. Sie müssen auf die Heiligen der Drangsal warten, die quasi eine Art Nachtrag zum Zeitalter des Alten Testaments sind. Es ist in Wirklichkeit die siebzigste Woche von Daniel, nicht wahr? Mit anderen Worten arbeitete der Herr mit Israel und dann war Israel ungläubig, sodass der Herr die Gemeinde nahm, durch die Gemeinde arbeitet, die Gemeinde nimmt, die Gemeinde erlöst und dann zurückkehrt, um sein Geschäft mit Israel und den anderen Völkern zu beenden. Die Heiligen des Alten Testaments also und die Heiligen der Drangsal, die gläubig sind ... nehmen wir einmal an, ihr seid in der Drangsal, ihr seid gläubig, ihr werdet für euren Glauben getötet, eure Seele zieht in den Himmel ein, euer Leib bleibt im Grab. Dann, am Ende der Drangsal, wird es eine Auferstehung der Leiber des Alten Testaments und der Heiligen der Drangsal geben.

Ich glaube, wir werden darauf in Daniel 12 hingewiesen, so gut wir es verstehen können: „Aber zu jener Zeit“, das ist die Zeit der Drangsal, die hier beschrieben wird, „werden viele zum ewigen Leben aufwachen.“ Und das hat mit den Heiligen des Alten Testaments zu tun. Daniel schrieb offensichtlich im Alten Testament. Die Heiligen des Alten Testaments werden also in der Zeit, in der Michael die Menschen vom Angriff Satans in der Zeit der Drangsal erlöst, auferweckt.

Achtet jetzt bitte auf Folgendes. Wir haben verherrlichte Leiber. Wenn sie in das Reich Gottes einziehen werden, müssen sie ebenfalls einen verherrlichten Leib haben, nicht wahr? Denn wo ist das Reich Gottes? Es ist auf der Erde. Und wenn sie in den vollen Genuss einer verherrlichten, wiederhergestellten, erquickten, erneuerten, regenerierten Erde kommen wollen, brauchen sie auch eine Gestalt, die fit für die Erde ist. Also werden sie ebenfalls aus dem Grab auferstehen und neue Leiber erhalten, die mit ihren Seelen verschmelzen. Bittet mich nicht, diese neuen Leiber zu beschreiben. Es ist ein Leib der Auferstehung, ich kann ihn nicht beschrieben, er ist wie Christi Leib der Auferstehung, das ist die beste Parallele, denn so wird er sein. Aber selbst dann verstehen wir die Physiologie dieses Leibes oder sein übernatürliches Wesen nicht. Jedenfalls werden sie alle verherrlichte Leiber haben.

Hier kommen jetzt also die Heiligen des Alten Testaments in ihren verherrlichten Leibern, die erlöste Gemeinde ist bereits dort, jetzt sind die Erlösten aller Zeitalter da ... die Heiligen des Alten Testaments, der Gemeinde und der Drangsal, alle sind in ihren verherrlichten Leibern da. Und dort kommt der Herr mit einer Unzahl seiner Heiligen und Engel aus dem Himmel, um sein irdisches Reich zu errichten. Und dann geht es darum, dass diejenigen, die mit ihrem verherrlichten Leib fit für den Himmel sind, auch fit für die Erde sind, nicht wahr? Jetzt können wir also auf der Erde existieren und im Himmel. Ich glaube sogar, dass wir eine tolle Zeit haben werden und überall hingehen werden, wo wir möchten. Ich meine, keine Flughäfen mehr ... keine Flughäfen ... wir können überall hin, ohne Probleme mit dem Gepäck. Ach, wird das schön sein. Wir nehmen einfach unser weißes Gewand und gehen.

Bob Hope sagte vor einigen Tagen, er sei zum Flughafen gefahren und wollte an die Ostküste fliegen. Er sagte zu dem Mitarbeiter am Schalter: „Bitten schicken Sie eine meiner Taschen nach Miami, eine nach Memphis und eine nach New York City.“ Dieser antwortete: „Sir das können wir nicht tun.“ Er fragte: „Warum nicht? Letztes Mal ging das.“ Aber wir werden dieses Problem nicht haben.

Die verherrlichte Gestalt, die verherrlichte Gestalt ist fit für den Himmel. Sie ist fit für die Erde. Und ich glaube, wir werden tatsächlich sehen, wie die Herrlichkeit der neuen Stadt Jerusalem hinabkommt, das neue Jerusalem, das quasi über der Erde schwebt. Und wir werden hinauf- und hinabsteigen, in diese wunderbare Sache, wo wir fit für die Erde sein werden, so wie die Engel des Alten Testaments sich mit Menschen unterhalten konnten, von Menschen gesehen werden konnten, mit Menschen wandeln konnten, zu Menschen sprechen konnten und dennoch zum Thron der Gegenwart Gottes hinaufsteigen konnten. Wir werden in dieser verherrlichten Gestalt sein. Das Reich Gottes wird also von den verherrlichten Erlösten aus dem Alten Testament, dem Neuen Testament und der Zeit der Drangsal bevölkert werden. Sie sind bereits da.

Damit bleiben noch die Menschen, die auf der Erde leben. Jeder, der bereits als Gläubiger gestorben ist, wird eine verherrlichte Gestalt erhalten, in der er einzieht. Aber diejenigen, die noch am Leben sind und noch einziehen müssen, die wahre Gläubige sind, die die Drangsal überlebt haben, werden nur in ihrer physischen Gestalt einziehen. Mit anderen Worten ziehen sie einfach in der physischen Gestalt, in der sie leben, direkt in das Reich Gottes ein. Es gibt keinen Grund, irgendetwas Anderes zu glauben. Es ist ein irdisches Reich. Und einer der Beweise dafür ist, dass die Propheten uns sagen, die Menschen im Reich Gottes werden sich fortpflanzen. Wir wissen das. Die Bibel sagt, dass es am Ende des Tausendjährigen Reiches eine Rebellion geben wird und dass auf der ganzen Erde große Menschenmengen zusammenkommen werden, um gegen Christus zu kämpfen. Nun, das könnten nicht die verherrlichten Erlösten sein und auch nicht die nicht verherrlichten Erlösten, es müssen die Kinder der nicht verherrlichten Erlösten sein, die nicht gläubig waren. Versteht ihr das?

Ihr sagt: „Nun, wie könnten Menschen, die in diesem Reich geboren werden, in dem Christus herrscht, in dieser perfekten Zeit in der Welt, mit all dieser Herrlichkeit dort, wie könnten sie geboren werden und Jesus Christus ablehnen, wenn er unmittelbar dort ist und sie ihn sehen und berühren und seine Macht beobachten können? Wie könnten sie ihn ablehnen?“ Fragt euch bitte einmal Folgendes: Wie haben sie es beim ersten Mal getan? Und dann habt ihr eure Antwort. Es ist die Sündhaftigkeit der Sünde. Und wenn ihr denkt, dass die Menschen nicht verdorben sind, habt ihr nicht die Tatsache bedacht, dass sie ihn ablehnen werden, selbst wenn Jesus Christus die Welt mit perfekter Weisheit, perfekter Liebe und perfekter Macht regiert.

Wenn wir also zur Wiederkunft Christi kommen, zu den verherrlichten Heiligen im Reich Gottes, so werden sie vom Himmel dorthin hinabsteigen, vom Himmel in das Reich hinab, aber diejenigen, die bereits auf der Erde sind, werden einfach eine Veränderung der Herrschaft erleben. Sie mögen in derselben Nachbarschaft leben, sofern diese nicht in die Luft gejagt oder zerstört wurde oder was auch immer. Sie werden dieselbe Kleidung wie vorher haben. Sie werden dieselben Narben im Gesicht haben. Wenn sie nicht gut sehen können, werden sie Brillen tragen. Sie werden Hörgeräte haben. Sie werden tun, was auch immer die Menschen tun. Sie werden wahrscheinlich joggen gehen ... ja, und sie müssen essen, Saaten aussäen, kochen, sich auf Dienstleistungen verlassen, es wird öffentliche Dienste geben müssen. Es wird gewisse Dinge geben müssen, die das Leben ermöglichen. Es wird eine Welt von Menschen sein, die nicht verherrlicht sind. Und die verherrlichten Erlösten aller Zeitalter werden unter ihnen kommen und gehen und über sie herrschen.

Ihr sagt jetzt: „Nun, wie kann eine verherrlichte Person Gemeinschaft mit einer nicht verherrlichten Person haben?“ Wie konnte Christus nach seiner Auferstehung Gemeinschaft mit seinen Jüngern haben? Wie konnten Menschen im Alten Testament Gemeinschaft mit einem Engel haben, wenn ihr so wollt? Eine Mahlzeit mit einem Engel einnehmen, wie Abraham und Sarah. Die Menschen werden sich also vermischen.

Die Menschen, die in physischen Leibern einziehen dürfen, werden also die Schafe sein, die Gläubigen. Diejenigen, die nicht gläubig sind, werden auf der Stelle zerstört werden. Sie werden auf der Stelle getötet werden. Es wird ein unverzügliches Gericht geben und die Vernichtung von Ungläubigen und dann wird das Reich nur von den Erlösten auf der Erde und den verherrlichten Erlösten bevölkert werden. Jetzt versteht ihr das hoffentlich.

Darf ich für einen Moment abschweifen? Und das ist für die Theologen unter euch, der Rest von euch möge nachsichtig mit mir sein, weil ich es für Menschen, die verwirrt sind, für wichtig halte und mir viele Fragen darüber gestellt werden. Und ich versuche, wenn ihr es mir gestattet, auf eine Gruppe von Leuten einzugehen, die ein Problem mit dieser Frage zu haben scheinen.

Ich möchte einen apologetischen Blick auf das irdische Reich Christi werfen, denn ich höre ständig von Leuten, die sagen: „Nun, es ist nicht wirklich ein echtes irdisches Reich Gottes.“ Sie sagen: „Wir sind Amillenialisten, das heißt, wir glauben nicht an ein Millennium, wir glauben nicht an ein tatsächliches, physisches, irdisches, sichtbares Reich Christi. Wir glauben, es ist ein geistliches Reich, wir glauben, es wird nicht wirklich ein echtes irdisches Reich Gottes geben, sondern das Reich des Herrn ist in unseren Herzen. Wir sind Anhänger des Amillenialismus.“

Ich möchte einen Moment darüber sprechen, denn ich möchte, dass ihr die Frage beantworten könnt, wenn sie auftaucht. Hier steht viel auf dem Spiel; ich möchte euch einige Einblicke geben. Erstens, was um alles in der Welt ist der Sinn und Zweck davon, dass Gott verherrlichte menschliche Geschöpfe schafft, die auf dieser Erde, wie sie ist, und im Himmel leben können, wenn es niemals eine Erde geben wird, wie sie ist? Welchen Sinn hat das? Ich glaube, dass der auferstandene Christus eine perfekte Illustration des Lebens im Reich Gottes ist, weil er auf dieser Erde und im Himmel leben konnte. Er verfügte über Eigenschaften für beide Dimensionen. Und das sagt mir, dass wir dieselben Eigenschaften benötigen werden.

Ich möchte euch einen weiteren Gedanken nennen. Jemand sagt: „Nun, das ist alles neu, das wurde vor ungefähr hundert Jahren in Texas erfunden ... dieser Millenialismus.“ Das ist nicht neu. Das ist nicht neu. Der Glaube an ein sichtbares Reich Jesu Christi auf Erden, das für tausend Jahre bestehen wird, war ursprünglich, laut dem sehr scharfsinnigen deutschen Theologen Erich Sauer, ein Teil der weitverbreiteten christlichen Glaubenslehre im ersten Jahrhundert. Ihr könnt diese frühen Autoren wie Papias und Justin und Tertullian und Irenäus und Hippolyt lesen und sehen, dass die Menschen vom ersten bis dritten Jahrhundert allgemein davon überzeugt waren, dass Christus in einem buchstäblichen Reich auf die Erde kommen würde. Und Sauer sagt, das ging erst zu Beginn des wachsenden Katholizismus verloren. In jenen Anfangsjahren hieß es „Chiliasmus“, chilioi, das Wort für „tausend“. Es ging bei Clemens und Origenes um 250 n. Chr. und dann bei Augustinus um 400 n. Chr. verloren.

Aber davor war es die Überzeugung der Gemeinde. Und im Mittelalter, das auf den wachsenden Katholizismus folgte und sich bis in das 16. Jahrhundert erstreckte, wurde es mit vielen anderen Dingen zusammen verdrängt. Aber es ist ein biblisches Thema. Wenn ihr denkt, es sei neu, habt ihr vielleicht sogar in letzter Zeit nicht Offenbarung 20 gelesen, wo es einfach heißt: „Sie wurden lebendig und regierten die 1000 Jahre mit Christus.“ Sie lebten und regierten mit Christus für eintausend Jahre. Das könnte nicht deutlicher sein. Das wurde nicht vor hundert Jahren in Texas erfunden, das steht in Offenbarung 20.

Noch ein Gedanke ... ein Mensch könnte das irdische, sichtbare, tausendjährige Reich Christi - dass er also tatsächlich zurückkehrt, dass er tatsächlich auf der Erde leben wird, dass er tatsächlich hier in Jerusalem regieren wird, dass er Kontrolle über die ganze Welt haben wird, dass wir mit ihm zusammen hier sein werden, dass die verherrlichten Heiligen und die nicht verherrlichten Heiligen hier sein werden - nur verleugnen, wenn er eine oder zwei oder drei der folgenden drei Dinge tut.

Erstens, Israel und die Gemeinde miteinander zu verwechseln. Wenn ihr das tut, könnt ihr das tatsächliche Reich Gottes eliminieren. Macht die Gemeinde einfach zu Israel und sagt, wir sind nun Israel und deshalb ist nichts, was für Israel ist, wirklich für Israel, sodass wir all diese Dinge einfach annullieren können. Das könnt ihr tun.

Zweitens, das zur Gegenwart machen, was eindeutig die Zukunft ist. Mit anderen Worten, Prophezeiungen zu nehmen, die eindeutig auf die Zukunft gerichtet sind, und sie dann ganz in die Gegenwart zurückzuführen, sodass sie bereits erfüllt sind, und dann braucht ihr kein Reich Gottes.

Drittens, die Prophezeiungen des Alten Testaments zu vergeistigen. Mit anderen Worten bedeutet ein Ort dann nicht ein Ort, sondern eine geistliche Sache. Ein tatsächliches Ereignis bedeutet in diesem Fall nicht ein tatsächliches Ereignis, sondern eine geistliche Sache. Es ist irgendeine vage, nebulöse Vorstellung von irgendetwas, das ihr bestimmen müsst.

Aber sofern ihr nicht Israel und die Gemeinde miteinander verwechselt, etwas Zukünftiges zu etwas Gegenwärtigem macht oder Prophezeiungen vergeistigt, kommt ihr von einem tatsächlichen, buchstäblichen, physischen, irdischen, tausendjährigen Reich Christi nicht weg. Er wird tatsächlich auf diese Erde zurückkehren, wie er es beim ersten Mal tat. Aber diesmal nicht für 33 Jahre, sondern für ... wie lange? ... eintausend Jahre.

Ich möchte euch noch ein wenig Theologie vermitteln, in Ordnung? Wir werden quasi die Schafe von den Böcken scheiden, wenn wir diesen Gedanken durchdenken. Hört mir gut zu. Für viele meiner eigenen Gedanken in diesem spezifischen Punkt bin ich Erich Sauer und seinen scharfsinnigen Erkenntnissen zu Dank verpflichtet.

Es gibt fünf Dinge, die ihr irgendwo in eurem Hinterkopf ablegen und sacken lassen solltet. Wenn ihr die im Detail wissen wollt, könnt ihr euch die Aufnahme besorgen, versucht nicht, jedem Detail zu folgen. Das irdische, sichtbare, tausendjährige Reich Christi ist erstens die einzig adäquate Bestätigung der Wahrhaftigkeit und Treue von Gottes Verheißungen. Ich sage das noch einmal. Das irdische, sichtbare, tausendjährige Reich Christi ist die einzig adäquate Bestätigung der Wahrhaftigkeit und Treue von Gottes Verheißungen. Mit anderen Worten sagte Gott, er werde uns ein Reich geben. Wenn er das nicht täte, müssten wir seine Treue anzweifeln, nicht wahr? Wir müssten seine Wahrhaftigkeit anzweifeln. In Römer 11,29 sagt Paulus, Gottes Gnadengaben und Berufung können ihn nicht reuen, und das ist ein indirekter Bezug auf Israel. Im Alten Testament gab Gott Abraham in 1. Mose 12 eine bedingungslose Verheißung und Römer 4,13-15 sagt, diese basierte nicht auf dem Gesetz, sondern auf Verheißung. Sie kann nicht durch Israels Unglauben annulliert werden. Die Verheißung war, ihn zu segnen, ihm ein Reich zu geben, ihm ein Volk zu geben etc. Und Gott sagt, er wird diese Verheißung für die Ehre und Herrlichkeit seiner selbst um seiner Wahrhaftigkeit Willen erfüllen. Und in 1. Mose 26,24 sogar um Abrahams, seines Freundes, Willen.

Wenn die Schrift also über die Verheißung eines künftigen Reiches durch Gott spricht, sagt sie, dies sei unerschütterlicher wie die Berge, Jesaja 54,10, so sicher wie die Ordnung der Natur, Jesaja 54,9 und so wahr wie der Ablauf von Tag und Nacht, Jeremia 33,20, 21, 25 und 26. Das ist so stabil wie das Gesetz von Sonne, Mond und Sternen, Jeremia 31,35-37. Und es ist so dauerhaft wie der neue Himmel und die neue Erde, Jesaja 66. Mit anderen Worten verpflichtete Gott sich, indem er derlei Redewendungen verwendete, seine Verheißungen zu erfüllen.

Hört einmal auf Jeremia 31,35-36: „So spricht der HERR, der die Sonne als Licht bei Tag gegeben hat, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zur Leuchte bei Nacht [...]. Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht beseitigt werden können, spricht der HERR, dann soll auch der Same Israels aufhören, allezeit ein Volk vor meinem Angesicht zu sein.“

Hört auch auf das, was in Jesaja 66,22 steht: „Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor meinem Angesicht bleiben werden, spricht der HERR, so soll auch euer Same und euer Name bestehen bleiben.“ Mit anderen Worten sagt Gott, er wird seine Verheißung gegenüber Israel nicht ändern. Und eine Vergeistigung dieser Dinge, sie sich wegzuwünschen, kann nur geschehen, wenn ihr die Gemeinde zu Israel macht, wenn ihr die Zukunft zur Gegenwart macht und wenn ihr die Prophezeiungen vergeistigt. Und dann habt ihr Gottes großartigste Art, seine Treue und seine Verheißungen zu beweisen, abgelehnt.

Ein zweiter Gedanke. Das irdische, sichtbare, tausendjährige Reich Jesu Christi ist die einzige Erklärung der Endzeitgeschichte, die zu den Lehren von Jesus passt. Jesus sagte in Matthäus 23,38 zu Jerusalem – ihr könnt das nachlesen, wenn ihr wollt -, dass ihr Haus ihnen verwüstet gelassen werden wird und in Vers 37, dass sie die Propheten getötet und die Menschen, die zu ihnen gesandt wurden, getötet hätten usw. Und er sagt: „Siehe, euer Haus wird euch verwüstet gelassen werden“, aber nicht für immer verwüstet, nicht dauerhaft verwüstet, nur „bis ihr sprechen werdet: ‚Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn.'“ Bis ihr mich seht, sagt er. Er sagt also zu ihnen, ihr seid verwüstet, aber später werdet ihr mich sehen und an mich glauben und ihr werdet sagen, er ist der Messias, worauf er mit „Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn“ hinweist – eine Art, den Messias zu beschreiben.

Erinnert ihr euch an Matthäus Kapitel 19, als wir uns mit Vers 28 befasst haben? Jesus sagte: „Wahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.“ Das ist sehr wörtlich gemeint. Das ist buchstäblich Israel, buchstäblich zwölf Stämme, zwölf Throne, zwölf Jünger, die sie richten, und Christus ist gekommen und hat sein Reich errichtet. Jesus lehrte also ein Reich Gottes auf Erden, ein Reich über Israel, dass Israel glauben würde, dass die Verwüstung in Herrlichkeit verwandelt werden würde. Und wenn ihr die Lehre Jesu über sein Reich leugnet, habt ihr keine andere Erklärung dafür, wie es am Ende sein wird, die mit irgendetwas von seiner Lehre übereinstimmt. Er sagte, der Höhepunkt der Geschichte werde sein, dass Israel seinen Messias sieht, in seinem Namen ausruft, an ihn glaubt, wie auch Sacharja in Kapitel 13 gesagt hatte, an ihn glaubt; Jesus sah das als Ende, als Höhepunkt, als Ende der Geschichte. Und genau das ist es, was die Schrift sagt.

Noch ein Gedanke. Das irdische, sichtbare, tausendjährige Reich Christi – hört mir jetzt gut zu – ist die einzig logische Interpretation der messianischen Prophezeiung. Wenn es kein echtes irdisches Reich Gottes gibt, ist es unmöglich, die Prophezeiung des Alten Testaments logisch zu interpretieren. Dann sind wir vollkommen ratlos. Lasst mich das illustrieren. Wenn wir Prophezeiungen im Alten Testament betrachten, sehen wir Prophezeiungen über den Messias. Es gibt über 300 verschiedene Prophezeiungen. Wir betrachten diese Prophezeiungen und beginnen mit dem einfachen Prinzip, dass wir sie wörtlich auslegen.

So zum Beispiel, dass Christus aus Bethlehem kam. Was bedeutet das? Nennt mir die geheime Bedeutung dieser Aussage. Er kam aus Bethlehem. Micha 5,2, wir wissen das, das ist wörtlich. Er ritt auf einem Esel in Jerusalem ein, Sacharja 9,9. Was bedeutet das? Worin liegt der tiefere Sinn dieser Aussage? Es bedeutet, er ritt auf einem Esel. Das ist richtig. Und das tat er. Er wurde buchstäblich für 30 Silberlinge verraten, Sacharja 11,12. Was bedeuten diese 30 Taler? Sie bedeuten nichts weiter als 30 Silberlinge. Seine Hände und Füße wurden buchstäblich an einem Kreuz durchbohrt, Psalm 22,17. Seine Knochen wurden buchstäblich nicht zerbrochen, Psalm 34,21. Seine Seite wurde buchstäblich durchbohrt, Sacharja 12,10. Er starb buchstäblich und wurde buchstäblich begraben, Jesaja 53,8, 9 und 12. Er erstand buchstäblich am dritten Tag auf, Psalm 16,10. Wir bestreiten nichts davon. Niemand kommt und sagt: „Oh, ich möchte euch von der geheimnisvollen Wunde in seiner Seite erzählen. Ich möchte euch erzählen, was es mit diesen 30 Silberlingen wirklich auf sich hat.“ Nein, nein, nein. Wir sagen alle, das ist genau das, was geschehen ist. Das ist Geschichte. Wir sagen nicht: „Jesus starb nur metaphorisch. Er war nur von geistlichem Essig betrunken. Oder besser gesagt, er trank nur geistlichen Essig am Kreuz. Es wurde nur ein Los für sein geistliches Gewand geworfen, wie Psalm 22 vorhersagte.“ Nein, nein ... das glauben wir nicht. Wir legen alles wörtlich aus.

Wer hat das Recht, zu allen Prophezeiungen über die Wiederkunft Christi zurückzugehen und sie alle zu vergeistigen? Und wenn es heißt, er wird hinabsteigen und auf dem Ölberg stehen? Nein, nein, nein, nicht dem echten Ölberg. Und er wird dort ein Tal schaffen und tausend Jahre auf der Erde herrschen. Nein, nein, nein, kein echtes Tal. Nein, nein, nein, nicht auf der Erde, kein echtes Reich, nicht tausend Jahre.

Seht ihr, was wir gerade getan haben? Wir haben ein Monster geschaffen, denn wer sagt uns, wenn sie nicht bedeuten, was sie sagen, was sie dann stattdessen bedeuten? Und wie kommt es, dass alle Prophezeiungen, auf die wir gelernt haben, uns als wörtlich zu verlassen, nutzlos für uns sind, um zu verstehen, wie wir uns auf künftige Prophezeiungen verlassen sollen? Die ganze Vorstellung ist lächerlich. Wer gab uns das Recht, Christen zu Juden zu machen? Jerusalem zur Gemeinde zu machen? Wer gab uns das Recht, all das zu vergeistigen? Wer gab uns das Recht, den Thron Davids in den Himmel zu versetzen? Er stand immer auf der Erde ... immer. Wer sagte uns, dass das Land, das Israel erben wird, dort oben sein wird, nicht hier unten? Das einzige Land, das sie je kannten, war hier unten. Und wenn es heißt, er wird seinem Volk wieder aufhelfen und es einpflanzen, wer sagte uns, dass das Land, in dem er sein Volk einpflanzen wird, ein himmlisches Land sein wird, während wir lesen, dass es hier sein wird? Das ist wörtlich gemeint. Wir sind buchstäblich ratlos, wenn wir die Schrift vergeistigen. Es ist dann einfach unmöglich, zu wissen, wovon wir reden, außer in vagen Vorstellungen.

Noch ein Gedanke. Das ist so wichtig. Ich denke, ihr werdet diesen verstehen, auch wenn irgendein anderer vielleicht an euch vorbeigegangen ist. Das irdische, sichtbare Reich Christi ist die bestmögliche Art für Jesus Christus, unter Beweis zu stellen, dass er der oberste Herrscher über seine Schöpfung ist. Habt ihr das verstanden? Es ist die bestmögliche Art für ihn, unter Beweis zu stellen, dass er ein absoluter Herrscher über seine Schöpfung ist. Wie kann Jesus beweisen, dass er diese Welt absolut beherrschen kann? Wie kann er beweisen, dass er absolut über den Menschen herrschen kann? Wie kann er beweisen, dass er die Erde kontrollieren kann, wenn ihm keine Gelegenheit dazu gegeben wird? Wenn die Geschichte einfach endet und er kommt, die Erde auslöscht und alles von da an herrliche Ewigkeit ist, es jedoch keine erneuerte Erde gibt und kein Reich Christi auf Erden, wann beweist er dann, dass er wahrhaftig der Herrscher über diese Welt war? Wann zeigt er, was er mit der Schöpfung hätte tun können? Wann stellt er unter Beweis, wie glücklich die Menschen unter seiner Herrschaft hätten sein können? Wann stellt er unter Beweis, dass die Welt ein Ort des Friedens und der Freude hätte sein können, wo Gerechtigkeit vorherrschte, ein Ort, wo das Böse sofort bestraft wird? Wann wird das bewiesen werden?

Wann bekommt Christus seinen Platz an der Sonne?

Endet die ganze Sache damit, dass der Teufel alles im Griff hatte, bis ihm die Luft ausging, es aufhört und wir in die Ewigkeit einziehen und nie sehen, wie das Universum gewesen wäre, wenn Jesus Christus in Kontrolle gewesen wäre?

Ich glaube nicht. Ich glaube nicht. Er -der oberste Gesetzgeber, Richter, König und Herrscher, derjenige, der es perfekt versteht, all die verschiedenen Elemente der Welt zu kontrollieren, seien sie erlöst oder nicht erlöst; er, der alles durch die Majestät seines eigenen Verstandes und seine eigene Macht kontrollieren wird - wird die Gelegenheit haben, genau das zu tun. Und ihn dieser Gelegenheit zu berauben und dafür Personen auf mystische Weise neu zu erfinden, hat in meinem Kopf einfach nicht denselben Effekt. Nein. Sollen wir glauben, dass die Erde ein Ende finden wird und das Einzige, was sie je erleben wird, die Verführung Satans sein wird? Wird diese Erde nicht wissen, welche Existenz sie führen könnte? Ich meine, sagen wir dann in Römer 8, dass die Schöpfung, wenn sie sich nach der großartigen und herrlichen Offenbarung der Söhne Gottes sehnt, das nie erleben wird? Dass das mystisch ist? Oder glauben wir wirklich, dass Gott Christus auf dieser Erde platzieren wird, um dem Universum und den heiligen Engeln und den Erlösten und Nicht-Erlösten zu zeigen, wie die Welt sein sollte, wenn Jesus Christus sie regiert hätte? Denn das wird er tun.

Und wisst ihr, selbst in diesem Reich wird es Ungläubige geben. Wir wissen das, weil es am Ende der tausend Jahre eine Rebellion derjenigen geben wird, die von den Heiligen geboren wurden, die in physischen Leibern eingezogen sind. Und wir lesen, dass Christus über dieses Reich auch als sündhaftes Reich herrschen kann. Wie lange haben die Menschen sich der Herrschaft Christi widersetzt? Wie kämpft ein Mensch dagegen an? Wie kämpfen die Heidenvölker gegen die Herrschaft Gottes? Oh, sie tun es ständig, nicht wahr? Und sie müssen sehen, wie die Welt ist, wenn Christus regiert und wie dumm und albern und klein und unfähig der Mensch ist, wenn er versucht, die diversen Elemente seiner eigenen Welt zusammenzubringen. Das wird also ein Zeugnis für alle Ewigkeit sein und für alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde, dass Jesus Christus der höchste König ist, der höchste Herrscher, die höchste Autorität, und dass nur er alleine die Vielfältigkeit dieser geschaffenen Welt in Einklang miteinander bringen kann, selbst wenn Sünde existiert.

Und schließlich – und ich liebe diesen Gedanken – ist das irdische, sichtbare, tausendjährige Reich Christi, hört mir gut zu, die einzige und notwendige Brücke zwischen der Geschichte der Menschheit und der ewigen Herrlichkeit. Das ist einfach ein wunderbarer Gedanke. Jetzt hört mir gut zu. Das Reich Christi auf Erden ist die Brücke zur Ewigkeit. Ihr wollt jetzt vielleicht wissen, was ich hier sage. Lasst uns also für einen Moment 1. Korinther 15 betrachten und dann werde ich dort Schluss machen. 1. Korinther 15, ein wirklich wunderbarer Text, Vers 24: „Danach [kommt] das Ende“, telos, das Ende; er betrachtet hier das Ende, „als Erstling Christus, danach aber die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft.“ Gut, jetzt wissen wir, wo wir sind, wir sind bei der Wiederkunft Christi, bei seinem Kommen. „Danach aber das Ende, wenn er das Reich Gottes, dem Vater, übergeben wird.“ Welches Reich? Welches Reich wird Jesus Gott übergeben?

Nun, wir erfahren es hier. „Wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat.“ Als Erstes wird er ein Reich schaffen, in dem niemand Anders die Kontrolle haben wird ... niemand Anders wird Macht haben. Es kann also kein irdisches Reich sein, das die Welt je gekannt hat. Es ist eins, wo alle Macht abgelegt wurde, Vers 25, „denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.“

Hört mir jetzt gut zu, er wird ein Reich an Gott übergeben. Als diese Erde gefallen ist, machte Gott sich daran, diese Erde zu erlösen. Und Gott war bestrebt, diese Erde zu erlösen, damit sie ihm dann wieder übergeben wird. Es ist jenes Tausendjährige Reich, in dem Christus die Erde wieder versammelt, sie neu gestaltet und sie dem Vater übergibt, das ist es, wovon Paulus spricht. Ein wunderbarer Gedanke. Er wird alle Herrschaft, Macht und Gewalt beseitigen. Er regiert, unterwirft all seine Feinde und „als letzter Feind wird der Tod besiegt“. Er legt alle Dinge unter Christi Füße, und wenn all das geschehen ist, was geschieht dann? Vers 28: „Dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allen sei.“ Das Tausendjährige Reich ist die notwendige Brücke vom Reich Satans zum ewigen Reich Gottes. Es ist die Zeit, wo der Herr die Erde zurücknimmt, erneuert, wiederbelebt, wiederherstellt und sie wieder als Reich an sich nimmt, das er Gott übergeben kann.

Der letzte Akt im Tausendjährigen Reich, wisst ihr, was das ist? Das Letzte, was geschieht ... Satan wird für kurze Zeit freigesetzt, nicht wahr? Er läuft auf der ganzen Erde umher und täuscht die Menschen. Eine letzte Rebellion, Christus vernichtet alle Gottlosen am Ende der tausend Jahre und im Reich Gottes bleiben lediglich die Gerechten übrig. Und er übergibt es Gott. Das irdische Reich ist die notwendige Brücke, um den erwarteten Zweck Jesu Christi zu erfüllen, der auf die Welt kam, wie es im Römerbrief beschrieben wird, und in seiner Hand die Eigentumsurkunde für die Erde hielt, ein Siegel nach dem anderen erbrach, um die Erde wieder an sich zu nehmen, sie zu reinigen, sie zu läutern, die Kontrolle über sie zu übernehmen, alle uneinigen Mitglieder miteinander in Einklang zu bringen, um alles zusammenzuführen und als absoluter Monarch zu regieren. Und wenn alles zusammenkommt und schließlich alle Feinde vernichtet wurden und alle Rebellen ausgelöscht wurden und alles in Gottes Hand ist, wird Jesus das Reich nehmen und es Gott übergeben. Und dann wird Gott alles in allen. Eine großartige Wahrheit.

Und dann sagt Matthäus in Kapitel 13,43: „Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters.“ Alle Dinge werden im Vater ihre Lösung finden.

Nun, ihr könnt sehen, dass ich an ein irdisches, buchstäbliches, tausendjähriges Reich glaube. Und ich glaube, die Schrift lehrt das. Hört mir gut zu. Wenn Jesus kommt, und damit schließen wir ab, muss er entscheiden, wem er gestattet, in das Reich einzuziehen. Das ist das Gericht über die Schafe und die Böcke. Nächste Woche werden wir sehen, wer die Schafe bzw. die Böcke sind und diese Predigtreihe abschließen. Verpasst das nicht. Lasst uns beten.