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Wer schämt sich für wen? (German)

Lukas 9:26 December 08, 2002 de42-123

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Schlagt bitte eure Bibeln beim Lukasevangelium, Kapitel 9 auf. Ich möchte eure Aufmerksamkeit auf Vers 26 lenken. Wir befassen uns jetzt seit einigen Wochen mit einem bestimmten Absatz in Lukas 9, der sich von Vers 23 bis Vers 26 erstreckt. Dieser Abschnitt ist der Kern der Lehre Jesu, er ist der Kern des Evangeliums. In Vers 23 heißt es: „Er sprach aber zu allen: ‚Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es retten. Denn was hilft es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sich selbst verliert oder schädigt? Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.“

Bevor wir diesen Abschnitt abschließen, möchte ich mich den Worten Jesu in Vers 26 zuwenden. „Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.“

Ich möchte mich auf den Ausdruck „schämen“ konzentrieren. Wenn wir von den schlimmsten menschlichen Eigenschaften, vom schlimmsten menschlichen Verhalten, reden, bezeichnen wir jemanden oft als „schamlos“ – dass er sich verhält wie jemand, der der keine Scham kennt. Es gibt definitiv viele Leute, die vollkommen ungeniert sind, wenn es um ihr eigenes Verhalten geht. Und sie sind, ehrlich gesagt, sehr breit gefächert. Es gibt schamlose Menschen, die sehr böse, sehr unmoralisch und sehr lasterhaft sind. Sie führen ein überaus lasterhaftes Leben und haben anscheinend ihr Gewissen gebrandmarkt, sodass sie weder Schuld noch Reue empfinden, egal, gegen wie viele Gesetze Gottes sie verstoßen oder wie häufig sie dagegen verstoßen. Hier handelt es sich um schamlose Leute.

Aber am anderen Ende des Spektrums gibt es eine andere Art von schamlosen Menschen – nicht ein übermäßig lasterhafter und böser und sündhafter Mensch, sondern ein heimlich sündhafter Mensch, der an der Oberfläche betrachtet religiös und selbstgerecht ist und innerlich davon überzeugt, dass er durch seine eigene menschliche Tugend Gott gefällig ist; überzeugt davon, dass er nicht Gottes Gesetze bricht und deshalb ist auch dieser Mensch schamlos. Sie empfinden weder Schuld noch Reue, weil ihr Erfolg sie über ihren wahren Zustand hinwegtäuscht.

Es gibt also die erbärmlichen Menschen, die keine Scham kennen, und die religiösen Menschen, die keine Scham kennen. Es gibt unverblümt sündhafte Menschen, die keine Schuld empfinden, weil sie sich beigebracht haben, diese zu verleugnen. Und es gibt jene religiösen Menschen, die heimlich sündhaft sind und keine Schuld empfinden, weil sie sich beigebracht haben, sich auf ihre eigene Selbstgerechtigkeit zu verlassen. Israel war jederzeit und überall voll von solchen schamlosen Menschen. Es gab die Ruchlosen und die Prostituierten. Es gab Kleinkriminelle. Es gab den Abschaum der Menschheit. Es gab das Gesindel, die Zöllner, die unverblümt nach außen hin sündhaften Menschen, die ein schamloses Leben führten. Schlimmer, und in vielerlei Hinsicht schwerer zu erreichen, war die religiöse Elite, die Schriftgelehrten und die Pharisäer und die obersten Priester und jene, die das religiöse Establishment formten und die ebenfalls schamlos waren, weil sie glaubten, sie seien unschuldig vor Gott, da sie ihre Schuldhaftigkeit durch ihre eigene Selbstgerechtigkeit ausgelöscht hätten. In beiden Fällen sind die Menschen stolz auf Dinge, derer sie sich schämen sollten. Leute, die öffentlich sündhaft sind, sollten sich ihrer Sündhaftigkeit schämen. Heuchler sollten sich ihrer Heuchelei schämen.

In Philipper 3,19 beschreibt Paulus Menschen, die stolz auf etwas sind, wofür sie sich eigentlich schämen sollten, sei es ungezügelt Sittenlosigkeit oder gezügelte Heuchelei. Sünder sind sehr gut darin, sich selbst etwas vorzumachen, sehr gut darin, sich gut zu fühlen, und das gilt ganz besonders heutzutage, wo in unserer Gesellschaft viel dafür getan wird, Menschen davon zu überzeugen, dass es ihnen gut gehen sollte bei dem, was sie tun und was sie sind, da sie schließlich autonom sind und das Recht haben, frei über alles zu entscheiden. Sünder werden sich selbst beibringen, keine Scham zu empfinden.

Jeremia Kapitel 6 gewährt uns einen guten Einblick in dieser Hinsicht und beschreibt den Sünder in unausweichlich eindeutiger Sprache. Hört einmal auf Jeremia 6,15: „Schämen sollten sie sich, weil sie Greuel verübt haben! Aber sie wissen nicht mehr, was sich schämen heißt!“ Sie wussten nicht einmal, wie man vor Scham errötet. Sie wusste nicht einmal, dass sie schändlich waren. Sie wusste nicht einmal, dass sie sich selbst blamierten. Sie brachten sich bei, das nicht zu empfinden. Alle Sünder, seien sie religiös oder nicht, seien sie moralisch oder unmoralisch, haben genug, dessen sie sich schämen sollten. Und die Bibel hat viel darüber zu sagen. Die Worte, die mit „Scham“ assoziiert werden, finden sich in der ganzen Schrift - Scham, Schande, sich schämen, schändlich, schamlos. Sie tauchen in der Schrift im Zusammenhang mit Sünde auf – sei es die heuchlerische Sünde der Selbstgerechtigkeit, die Sünde unverblümter Unmoral oder irgendetwas dazwischen; es ist ein Grund zur Scham, Schuld, Verlegenheit, der Schmach oder sogar dieses altmodische Wort „Verdruss“. Meine Mutter pflegte das zu sagen. Als ich noch klein war, sagte sie zu mir: „Es sollte dich verdrießen, dich so zu verhalten. Es verdrießt mich, dass du so etwas sagst.“ Und auf diese Weise drückte sie ihre Scham mir gegenüber am deutlichsten aus. Ich bin froh, dass ich von Eltern großgezogen wurde, die recht häufig zu mir sagten: „Du solltest dich schämen.“ Das war sehr viel besser für mich, als Eltern zu haben, die mir sagen: „Du solltest stolz auf dich sein oder dich gut fühlen.“ Denn es gibt viel, wofür wir uns schämen sollten. Wir sollten unsere Kinder lehren, sich ihrer selbst zu schämen … nicht nur vor anderen Leuten, sondern ganz besonders vor Gott. Das wird ihnen auf dem Weg zur Buße sehr hilfreich sein.

In Wirklichkeit – um es heute früh in der kurzen Zeit, die wir haben, sehr einfach zu machen – läuft unsere Errettung auf die Frage der Scham hinaus. Es läuft auf die Frage der Scham hinaus. Für diejenigen, die sich ihrer selbst schämen, gibt es Hoffnung auf Errettung. Für diejenigen, die das nicht tun, gibt es keine Hoffnung. Darauf läuft es hinaus. Für Menschen, die sich ihrer selbst schämen, gibt es Gnade und Vergebung und ewiges Leben. Für diejenigen, die das nicht tun, gibt es weder Gnade noch Vergebung oder ewiges Leben. Und das ist die Entscheidung, die wir treffen müssen.

Jesus machte diese Entscheidung sogar sehr deutlich, als er sagte: „Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit.“ Seht ihr, wenn der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit wiederkehrt, wird er sich mit Sündern befassen müssen. Und die einzige Einstellung, die ein heiliger Gott gegenüber unvergebener Sünde haben könnte, ist, sich des Sünders inbrünstig und dauerhaft zu schämen. Wenn Menschen sich ihrer selbst nicht schämen, wird Christus sich für sie schämen.

Es gibt offensichtlich Menschen, die sich weigern, sich ihrer selbst zu schämen, und deshalb schämen sie sich für Jesus und dessen Botschaft. Sie schämen sich für das Evangelium. Sie schämen sich, Jesus als ihren Herrn und Messias zu bezeichnen, denn das wäre eine Schmach für sie, damit müssten sie ihre eigene Sündhaftigkeit zugeben, und sie weigern sich, das zu tun. Das zeichnete das religiöse Establishment aus. Achtet einmal auf Lukas 9, Vers 22: „Der Sohn des Menschen muß viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und den obersten Priestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tag auferweckt werden.“ Jesus sollte nicht ihr Messias sein. Er sollte nicht ihr Herr, ihr Erretter, sein. Jesus sollte nicht ihr König sein. Sie sagten, dieser Mann werde nicht über sie herrschen. Sie schämten sich Christi. Alles an Jesus war ein Stein des Anstoßes für sie und ein Ärgernis - nicht nur das Kreuz, sondern auch alles Andere. Sie hängten ihn an ein Kreuz, weil sie sich der Tatsache schämten, dass er behauptete, ihr Messias zu sein. Es beleidigte sie, dass jemand, der so demütig und sanftmütig war, behauptete, der Messias zu sein.

Und es war nicht der fehlende edle Charakter, der ihnen ein Ärgernis war. Es war nicht die göttliche Macht, die ihnen ein Ärgernis war, das war es nicht. Was bei ihnen aneckte, war seine Botschaft. Was bei ihnen aneckte, war, dass er sie „Sünder“ nannte, dass er ihr Fasten als Heuchelei bezeichnete und dass er ihre Gebete und ihre Gaben als Heuchelei abtat. Er sagte sogar, sie seien die Armen und die Gefangenen und die Blinden und die Unterdrückten. Es sagte, ihr wahrer geistlicher Zustand sei der absoluter Armut; sie seien geistlich bankrott. Sie seien in ihrer eigenen Schuld gefangen und befänden sich auf dem Weg zum Gericht. Sie seien geistlicher Wahrheit gegenüber blind und würden buchstäblich von der Last der Schuld niedergedrückt, und sie nahmen diese Botschaft nicht an. Als er diese Predigt in seiner eigenen Synagoge in seiner Heimatstadt Nazareth hielt, als er das erste Mal in die Synagoge zurückkehrte, in der er aufgezogen worden war, in der er 30 Jahre seines Lebens verbracht hatte und wo jeder ihn kannte, als er dort jene Predigt hielt, waren es seine Nachbarn und Freunde und seine erweiterte Familie, die ihn, nach nur einer Predigt, an den Rand eines Berges brachten und versuchten, ihn dort hinunterzustoßen, um ihn zu töten. So sehr hassten sie seine Botschaft. Es läuft darauf hinaus, dass diese Botschaft von ihnen verlangte, sich ihrer selbst zu schämen. Sie hatten sich selbst so von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt, von ihrer Selbstgerechtigkeit, dass diese Botschaft sie so sehr erzürnte, dass sie versuchten, ihn nach nur einer Predigt hinzurichten.

Und das ist letztendlich der Knackpunkt bei der Frage, wer in den Himmel kommt. Es geht darum, ob ihr euch eurer selbst schämt oder ob ihr euch Jesu und seines Evangeliums schämt. Darum geht es. Und es gibt übrigens reichlich Dinge, derer ihr euch schämen solltet, reichlich. Ihr habt ein lebenslanges Schuldenregister, ungemildert, uneingeschränkt und unvermischt mit allem, was wahrhaft gerecht ist. Jeder Sünder sollte sich seiner selbst absolut schämen. Aber ich sage euch, es gibt jemanden, für den ihr euch nicht schämen solltet, und das ist Jesus. Wofür sollten wir uns in seinem Fall schämen? Vollkommene Heiligkeit, vollkommene Gerechtigkeit, vollkommene Tugendhaftigkeit, vollkommene Güte, vollkommene Kenntnis, Wissen, vollkommenes Erbarmen, vollkommene Liebe, vollkommene Barmherzigkeit, vollkommene Gnade, vollkommene Macht, vollkommene Gerechtigkeit … wofür sollten wir uns da schämen? Zu sagen, ihr schämt euch für Jesus, ist ein Anzeichen für eure eigene Sündhaftigkeit. Es ist, als würdet ihr sagen: „Ich schäme mich dessen, was heilig ist, ich schäme mich dessen, was richtig ist, ich schäme mich dessen, was gut ist, ich schäme mich dessen, was ehrlich und wahr und gerecht ist. Ich schäme mich dafür.“ Und damit wird euer Zustand deutlich. Deshalb sagte der Apostel Paulus: „Ich werde mich nur Christi Jesu, meines Herrn, rühmen.“ Christen sind Menschen, die sich nicht für Jesus Christus schämen, sondern sich ihrer selbst schämen und in ihrer Scham vor ihn kommen, um Vergebung zu erfahren. Sollte ich mich für denjenigen schämen, der am Kreuz starb, um mich von der Sünde zu erlösen? Sollte ich mich für denjenigen schämen, der mich mit vollkommener Liebe geliebt hat, noch vor Schöpfung der Welt? Sollte ich mich für denjenigen schämen, der sich dafür entschieden hat, mein Freund und mein Erlöser zu sein? Sollte ich mich für denjenigen schämen, der in den Himmel gezogen ist, um einen Platz für mich im Haus des Vaters zu bereiten und mich zu empfangen und mir zu gestatten, für immer und ewig in seiner heiligen Gegenwart zu wohnen? Wofür sollten wir uns in seinem Fall schämen?

In Hebräer Kapitel 2 gibt es eine sehr triftige Aussage in Vers 11. Sie ist kurz, aber absolut fesselnd. Jesus spricht dort über Gläubige und sagt in Vers 11: „Aus diesem Grund schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen.“ Er schämt sich nicht, sie „Brüder“ zu nennen. In Vers 10 heißt es, er ist der „Urheber ihres Heils“ und wird „viele Söhne zur Herrlichkeit“ führen. Durch sein Leiden vollendete er unser Heil und schämt sich nicht, uns Brüder zu nennen.

Manchmal sagen Leute: „Nun, er ist mein Bruder, aber ich will nicht, dass irgendjemand das weiß. Ich schäme mich für ihn.“ Ich schäme mich dafür, mit solch einem Menschen assoziiert zu sein. Nun, ich müsste sagen, dass der Herr selbst, der vollkommene, sündenlose Christus, sich vieler Dinge in Bezug auf meine Person schämen könnte. Es ist ein erstaunlicher Akt der Gnade, dass der Herr sagt: „Ich schäme mich nicht, John MacArthur meinen Bruder zu nennen.“ Ich schäme mich nicht, Ihn als meinen Gott zu beanspruchen. Aber ich frage mich, wie peinlich es Ihm sein sollte, mich als einen der Seinen zu bezeichnen. Aber er schämt sich nicht, uns „Brüder“ zu nennen.

In Hebräer Kapitel 11 geht dieselbe Realität noch tiefer auf die Dreieinigkeit ein, denn in der Mitte von Vers 16 heißt es: „Darum schämt sich Gott ihrer nicht.“ Wisst ihr, ich kann mich noch an einen Artikel erinnern, den ich vor Jahren im „New West Magazine“ gelesen habe. Darin stand ein kritischer Artikel über das Christentum und das Verhalten von Christen in der Öffentlichkeit, insbesondere Christen in den Medien, Christen, die quasi den Status eines Stars hatten. Und ich werde nie die Zeile vergessen, in der der Autor schrieb: „Mir scheint, Jesus muss sehr viel mehr Klasse haben als die meisten seiner Stellvertreter.“ Was für eine Erkenntnis. Warum würde Jesus uns jemals als Brüder bezeichnen wollen? Warum würde Gott sich jemals vor den himmlischen Scharen erheben und sagen wollen: „Ich schäme mich ihrer nicht ... sie gehören zu mir?“ Das ist wunderbare Gnade, denn wir bringen so leicht Schande über den Namen Christi und dennoch schämen Christus und Gott, der Sohn und der Vater, sich nicht, sich mit uns zu identifizieren. Und dennoch schämte die Welt sich für Jesus. Aber in Hebräer 12,2 heißt es: „Er ging ans Kreuz, er erduldete das Kreuz und achtete die Schande für nichts.“ Die Welt überhäufte ihn mit Schande, sie tut es immer noch, sie kreuzigen ihn immer wieder, beschämen ihn öffentlich. Jeder Sünder, der das Evangelium ablehnt, beschämt Jesus, blamiert ihn, schämt sich dafür, sich überhaupt auf ihn zu beziehen. „Aber er achtete die Schande der Welt für nichts, um das Kreuz zu erdulden und der Anfänger und Vollender unseres Glaubens zu sein.“

Wisst ihr, als der Herr im Himmel war, bevor er auf die Erde niederkam, ahnte er im Voraus und erlebte anschließend, was es bedeutet, Schande zu erdulden – etwas, was er in all seiner ewigen Existenz nie zuvor erlebt hatte. Aber Jesus erachtete das als nichts und achtete diese Schande gering, damit er unsere Erlösung erreichen konnte. Deshalb nahm er diese Schande an und behandelte sie, als sei sie nichts, damit er sich nicht schämen müsste, uns „Brüder“ zu nennen und Gott sich demzufolge nicht schämen müsste, zu sagen, dass wir zu ihm gehören.

Was also ist ein Christ? Jemand, der sich Christi nicht schämt, der sich Gottes nicht schämt, sondern sich vielmehr seiner selbst schämt. Paulus legt in Römer 1,16 für uns Zeugnis darüber ab: „Denn ich schäme mich“, … wofür …?, „des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen.“ Paulus sagt, er schäme sich nicht, und wir wissen, dass das zutraf. Überall, wo er hinging, verkündete er Christus. Er war genauso wie einer der Engel, der den Hirten erschien und sagte: „Herrlichkeit [ist] bei Gott in der Höhe“. Er schämte sich nicht für den Sohn, der als Erretter und Erlöser geboren wurde. In Philipper 1,20 sagt er sogar: „Entsprechend meiner festen Erwartung und Hoffnung, daß ich in nichts zuschanden werde, sondern daß in aller Freimütigkeit, wie allezeit, so auch jetzt, Christus hoch gepriesen wird an meinem Leib, sei es durch Leben oder durch Tod.“ Ich werde ein Leben führen, das Christus gewidmet ist, ich werde mich nicht für Christus schämen und ich werde nie beschämt werden durch Christus. Er wird jene zuschande machen, die sich seiner schämen. Für diejenigen, die sich seiner nicht schämen, wird es nie irgendwelche Schande geben.

So war Paulus und so lebte er sein Leben. In 2. Timotheus 1,12 sagte er: „Ich leide.“ Und das tat er. „Aber ich schäme mich nicht. Denn ich weiß, an wen ich glaube, und ich bin überzeugt, daß er mächtig ist, das mir anvertraute Gut zu bewahren bis zu jenem Tag.“ Ich werde mich nicht für Christus schämen. Ich werde ein Leben führen, das durch Treue ihm gegenüber gekennzeichnet ist. Ich werde ihn verherrlichen und ehren und ihn ohne Scham verkünden, und er erinnert Timotheus, sich niemals für den Herrn zu schämen. Petrus sagt in 1. Petrus 4,16: „Wenn er aber als Christ leidet, schäme er sich nicht, sondern verherrliche Gott in diesem Namen“ [Rev. Elberfelder] - im Namen Christi.

Darauf läuft es hinaus. Entweder schämt ihr euch für Christus oder ihr schämt euch für euch selbst und nicht für Christus. Wie könnte ich mich für denjenigen schämen, der für mich gestorben ist? Wie könnte ich mich für den Gott des Himmels schämen, der mein Gott sein wollte? Wie könnte ich mich für den Sohn schämen, den Sohn Gottes, der auf die Erde niederkam, um für meine Sünden zu sterben, damit er mich in mein Heim im Himmel führen und mich für immer seinen Bruder nennen kann? Aber Sünder – unbußfertige, ungläubige Sünder - schämen sich für Jesus. Es ist ihnen peinlich, ihn anzunehmen - nicht, weil es ihm an edlem Charakter mangelt oder weil er seine göttliche Macht nicht ausreichend unter Beweis gestellt hätte oder Beweise dafür, wer er ist, sondern weil sie sich ihrer selbst schämen müssten, um sich seiner nicht zu schämen. Wenn wir zu Lukas 9 zurückkehren, sehen wir, dass es genau das erfordert, was unser Herr hier sagt: „Wenn ihr mir nachfolgen wollt, müsst ihr Folgendes tun: Ihr müsst euch selbst verleugnen.“ Das bedeutet im Wesentlichen, sich eurer selbst zu schämen, euch selbst zu erniedrigen. Wir haben in den letzten Wochen bereits über Scham über sich selbst und Selbsthass geredet. Das ist der Kern der Buße. Selbstverleugnung, das Kreuz tragen, euer Kreuz täglich aufnehmen, bereit sein, Christus zu folgen, beschämt über eure eigene Sünde, freudig erregt, dass der Heiland gekommen ist und euch eure Sünden vergeben hat und aus dieser freudigen Erregung heraus die Bereitschaft, ihm euer Leben zu widmen, auch wenn das den Tod bedeutet, und es bedeutet ganz gewiss, ihm nachzufolgen.

Vergebene Sünder sind also diejenigen mit einer starken, überwältigen Scham über sich selbst, die Christus anrufen, um sie vor ihrer Schandhaftigkeit zu retten. Der unvergebene Sünder ist derjenige mit einer starken, überwältigenden Scham über das Evangelium, weil er sich weigert, sich so zu sehen, wie er wirklich ist. Wenn ihr für immer in die Hölle einzieht, liegt das daran, dass ihr euch für Christus geschämt habt. Wenn ihr für immer in den Himmel einzieht, liegt das daran, dass ihr euch eurer selbst geschämt habt.

In diesem Text, den wir nur kurz betrachten wollen, wird das deutlich gemacht. Zuerst seht ihr die Sünder, die sich des Menschensohnes schämen, und dann seht ihr den Menschensohn, der sich der Sünder schämt. Vers 26 beginnt mit den Worten: „Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt …“

In Johannes 1 heißt es: „Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ Und dennoch war er die offenbarte Herrlichkeit Gottes. Johannes 1,14 macht das so deutlich, dass es daran keinen Zweifel geben kann. „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ Die Offenbarung von Jesus war deutlich. Es war ganz deutlich, ohne jeden Zweifel, dass er Gott war. Seine Offenbarung war deutlich. Seine Botschaft war wahr. Sie war gegen die Sünde gerichtet. Er verdiente Ehre. Er verdiente Herrlichkeit. Er verdiente Anbetung. Es gibt nichts an ihm, dessen wir uns schämen müssten. In Offenbarung erhaschen wir sogar einen Blick in den Himmel, und all die himmlischen Heerscharen, Engel und verherrlichte Heilige sagen: „Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Ruhm und Lob.“ Und die ganze Ewigkeit im Himmel wird uns zur Verfügung stehen, um Christus in all der Herrlichkeit seiner absoluten Perfektion zu preisen. Es gibt nichts an ihm, dessen wir uns schämen müssten. Und wie ich bereits früher sagte, sagt es etwas über euch aus, wenn ihr euch für Christus schämt, darüber, wie verdreht und verkommen und sündhaft euer Verstand ist. Das Kreuz ist ein Stein des Anstoßes und ein Ärgernis für jene, die verlorengehen, heißt es in 1. Korinther 1. Für diejenigen, die an ihrer Sünde festhalten wollen – sei es Unmoral oder Moral – ist Jesus ein Ärgernis.

Warum tun sie das? Warum schämen sie sich für Christus? Eigenliebe, Liebe zur Sünde, Liebe der Akzeptanz unter den Mitmenschen. Sie wollen kein heiliges und reines Leben führen, wenn sie unmoralisch sind, weil sie dadurch ihre unmoralischen Freunde verlieren würden. Ihre Freunde würden sie schlechtmachen und sie verspotten, wenn sie religiös würden. Andererseits wollen die Selbstgerechten ihre Sünde nicht zugeben, sie wollen sie selbst nicht als „Sünder“ bezeichnen, denn sonst würden sie sich von ihren heuchlerischen Freunden entfremden. Die Bewahrung des Selbst, die Bewahrung einer beliebigen Sünde, die eure Zuflucht war, der innige Wunsch, von eurer auserwählten Gruppe von Sündern angenommen zu werden, hat den Sünder fest im Griff und lässt den Sünder sich Christi schämen, sich des Evangeliums schämen, das ihn als sündhaft und zum ewigen Gericht verdammt bloßstellt. Diese Menschen, die hier in Vers 26 beschrieben werden, sind jene, die sich „meiner und meiner Worte“ schämen. Und damit sind wir beim Kern des Problems. Man kann Jesus nicht von seinem Evangelium trennen. „Mich und meine Worte“ gehören zusammen. Es geht nicht einfach darum, von Jesus angetan zu sein, sondern darum, das Evangelium anzunehmen, das er verkündet hat. Aber in all den Fällen, in denen die Angst vor Entfremdung oder Ausgrenzung aus eurer Gruppe, oder die Eigenliebe oder die Liebe zur Sünde das Herz beherrscht, wird der Sünder sich nicht selbst verleugnen, wird er nicht bereit sein, sein Kreuz aufzunehmen, wird er nicht folgen, und deshalb heißt es in Vers 24, er wird sein Leben verlieren, er wird sein Leben verlieren – im ewigen Sinne.

Nun, es ist eure Entscheidung, für wen ihr euch schämt. Und nichts könnte jemals annähernd so gravierend sein, wie sich für Jesus Christus und sein Evangelium zu schämen. Das ist für alle Ewigkeit verhängnisvoll. Und der zweite Teil dieses Verses macht darauf aufmerksam. Zuerst seht ihr die Sünder, die sich des Menschensohnes schämen, und dann seht ihr den Menschensohn, der sich der Sünder schämt. Er sagt: „Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.“ Hier geht es um die Wiederkunft Christi. Wenn Jesus in leuchtender Herrlichkeit kommt, der Herrlichkeit des Vaters, seiner eigenen Herrlichkeit und der damit einhergehenden Herrlichkeit der ihn begleitenden Engel - Szenen, die in den prophetischen Stellen der Schrift beschrieben werden, in Daniel, Matthäus, später in Lukas und dann im Buch der Offenbarung - wenn Jesus zurückkehrt, um auf dem Richterstuhl zu sitzen, wird er nichts als Schande über jene ausgießen, die sich seiner schämen.

Die Worte Jesus hier in Vers 26 knüpfen direkt an Texte aus dem Alten Testament an, die den Juden, welche ihn das sagen hörten, vertraut waren. Sie waren sich sehr bewusst, dass Daniel die Ankunft des Menschensohnes, des Messias, prophezeit hatte. Und dass er bei seiner Wiederkunft mit der Herrlichkeit des Vaters kommen würde und mit der damit einhergehenden Herrlichkeit der Engel. Und es würde einen Richterstuhl geben. Lasst uns das gemeinsam im Alten Testament betrachten, in Daniel Kapitel 7. Daniel Kapitel 7 ist ganz eindeutig der Text, an den Jesus hier dachte. Obwohl er sich selbst in der Regel als „Sohn des Menschen“ bezeichnet, geht das in diesem Fall direkt auf Daniel 7 zurück. Ich möchte mit euch zusammen erst einmal Verse 9 und 10 betrachten. In Daniels Vision sagt er: „Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte.“ Er sieht Gott auf seinem Thron. „Sein Gewand war schneeweiß“, das symbolisiert Reinheit, „und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle“, das symbolisiert Weisheit. „Sein Thron waren Feuerflammen und dessen Räder ein brennendes Feuer. Ein Feuerstrom ergoß sich und ging von ihm aus“, das ist symbolisch für den Zorn des Gerichts. Das ist wie in Hesekiel Kapitel 1, das ist die Kriegsmaschinerie von Gottes Thron, die gestartet wird. Das ist göttliche Zerstörung; absolute Reinheit und Heiligkeit wird beleidigt. Absolute Weisheit reagiert angemessen mit absolutem Gericht, dem Zorn der Kriegsmaschinerie Gottes. Und wenn ihr eine weitere Beschreibung davon wollt, findet ihr die in Hesekiel Kapitel 1 und auch im vierten Kapitel des Buches der Offenbarung gibt es ein Bild davon. Das ist die Zeit des Gerichts. Tausendmal Tausende dienten ihm und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Und das sind die Engel, die heiligen Engel.

Wir haben bereits die Herrlichkeit Gottes, des Hochbetagten, in seiner weißen, reinen, leuchtenden Herrlichkeit gesehen. Und jetzt sehen wir die Herrlichkeit der Engel, die beim Gericht dabei sind. Vers 10 endet mit den Worten: „Das Gericht setzte sich.“ Hier handelt es sich um einen Gerichtssaal. „Und die Bücher wurden geöffnet.“ Was sind die Bücher? Die Bücher sind die Aufzeichnungen über das Leben eines jeden Menschen und alles, was jeder Mensch jemals gedacht und gesagt und getan hat, ist in diesen Büchern verzeichnet. Offenbarung 20,11-15 beschreibt dieselbe Szene mit anderen Worten. Wenn ihr die Bibel dort in Offenbarung 20, kurz vor dem Ende, schließt, wird diese Szene beschrieben und die Bücher werden geöffnet und jeder wird gerichtet entsprechend seinem Eintrag in den Büchern. Das ist die Szene, die unser Herr im Hinterkopf hatte, als er in Lukas 9,26 sprach. Es wird eine Zeit kommen, wenn er zurückkehren und seinen Platz als Richter einnehmen wird. Gott wird auf dem Thron sitzen bei diesem Endgericht vor dem großen weißen Thron, wie der Autor des Buches der Offenbarung es beschreibt. Christus wird der Richter sein. In Johannes 5 heißt es: „Denn der Vater […] [hat] alles Gericht […] dem Sohn übergeben.“ Er wird den Thron besteigen, zusammen mit dem Vater – deshalb gibt es dort in Vers 9 mehr als einen Thron. Und von diesem Thron herab wird er richten.

Das wird in Vers 13 beschrieben. „Ich sah in den Nachtgesichten, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels. Gleich einem Sohn des Menschen; und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht.“ Hier kommt der Sohn des Menschen, hier kommt er vor den Thron, auf dem der Hochbetagte sitzt. In Daniel 7,14 lesen wir: „Und [er] wurde vor ihn gebracht. Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen, und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie zugrundegehen.“ Sein Reich ist eins, das nicht zugrunde gehen wird. Hier gibt der Vater dem Sohn das Reich, als dieser kommt, um zu richten. Ihm wird Herrschaft, Königtum, ewige Herrschaft, Herrlichkeit und das Reich verliehen. Das ist ein Bild des Gerichts.

Der Sohn kommt, um zu richten und von Gott dem Vater sein Reich in Empfang zu nehmen. Das Gericht wird in Daniel Kapitel 12 noch näher beschrieben. Am Ende von Vers 1 wird ein weiteres Buch erwähnt und jeder, dessen Name in diesem Buch eingeschrieben ist, wird gerettet werden, erlöst, dem Gericht entgehen, sodass „viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, […] erwachen [werden]; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.“

Es wird ein Tag kommen, an dem der Sohn vor den Thron Gottes tritt, um zu richten. All jene, deren Namen im Buch verzeichnet sind, welches wir als das Lammes Buch des Lebens kennen – die Liste derjenigen, die durch Glauben an Christus Vergebung erfahren haben – werden vor jenem Gericht errettet werden. Der Rest wird aus dem Staub auferstehen. Ihre Seelen sind bereits bei Gott. Es wird Leiber geben, die aus dem Staub kommen, um sich ihnen anzuschließen, sodass sie für immer in der Hölle leiden werden in einer Form von Leib, die für diese Strafe geeignet ist. Und sie werden zuschanden gemacht werden. Genau das ist es, wovon Jesus hier gesprochen hat. An jenem Tag wird er sich ihrer schämen, sie werden zuschanden gemacht werden, sie werden eine Schande für ihn sein und die ewige Schmach und Schande empfangen, während die Heiligen in Vers 3 leuchten werden wie der Glanz der Himmelsausdehnung.

Das sagt Jesus hier. Ihr könnt jetzt wieder Lukas Kapitel 9 aufschlagen. Jesus beschrieb hier in wenigen Worten genau dieselbe Szene und sagte, diese Zeit würde kommen. Ihr, die ihr euch meiner und meiner Worte schämt, seid diejenigen, für die ich mich bei jenem herrlichen Gericht schämen werde. Warum … warum solche Schande? Weil es die Bücher gibt. Es gibt die Bücher. Und wenn die Bücher geöffnet werden, wie wir in Offenbarung 20 und Daniel 7 lesen, wenn die Bücher geöffnet werden, steht dort jeder Gedanke, den ihr je gehabt habt, alles, was ihr je getan habt, jedes Wort, das ihr je gesagt habt, jede gute Tat, die ihr unterlassen habt, jedes unreine Motiv, das nicht der Heiligung Gottes diente – all das ist dort verzeichnet und alles, was im Buch steht, ist der Grund für die ewige Schmach, die ewige Schande. Und manche werden protestieren. Und manche werden sagen, wie in Lukas 13: „Aber wir waren in den Gassen mit dir, wir haben mit dir gegessen und du warst da, du weißt, dass wir dich gehört haben und wir waren nett zu dir.“ Und er erwidert: „Weicht alle von mir, ihr Übeltäter.“ Wieder andere werden sagen: „Wir sind sogar noch weitergegangen, Herr, Herr, wir haben in deinem Namen Wundertaten vollbracht und wir haben geweissagt.“ Und er wird sagen: „Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen.“ Es wird Proteste geben an jenem Tag. Es wird Proteste von anderen Leuten geben, die sagen werden: „Aber wir waren religiös und wir waren gut genug.“ Doch die Aufzeichnungen sind korrekt und sie werden sofort in ewige Schmach und Schande gestoßen werden und ihre Reaktion wird, laut dem, was unser Herr gesagt hat, Heulen und Zähneknirschen sein. Es ist einfach schrecklich, darüber nachzudenken, Lukas 13,28. Wenn er sagt: „Weicht alle von mir, ihr Übeltäter! Da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein.“

Was ist das? Ich werde es einfach machen. Ihr schämt euch jetzt für Jesus, er wird sich dann für euch schämen. Die Aufzeichnungen über eure Scham werden beim Gericht zum Vorschein kommen und ihr werdet den Rest der Ewigkeit mit fürchterlichen Qualen unter vollem Bewusstsein eurer Schmach verbringen. Schämt euch eurer selbst jetzt und erfahrt Vergebung. Oder schämt euch eurer selbst für immer, ohne Linderung. An dieser Stelle wird die Wiederkunft Christi das erste Mal im Lukasevangelium erwähnt, aber nicht das letzte Mal. Und Lukas erwähnt diesen Tag oft als Tag der Abrechnung. Ihr werdet es dann nicht so haben, wie ihr es wollt, sondern so, wie es in Gottes Ermessen gerecht ist. Lasst uns unsere Köpfe zum Gebet neigen.


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