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Das Angesicht Jesu betrachten, Teil 1 (German)

2 Korinther 3:18 - 4:1 August 28, 1994 de47-22

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Es ist mir eine wahre Freude, heute früh mit euch zum 2. Korintherbrief, Kapitel 4 zurückzukehren, wo wir mit unserer Betrachtung dieser fantastischen Epistel aufgehört hatten. Sie offenbart mir immer wieder neue Wahrheiten und Reichtümer, mehr als ich je erwartet hätte. Und ich stelle wieder einmal fest, ganz besonders bei dieser Epistel, wie schwierig es ist, von einem Vers zum nächsten überzugehen - einfach weil jeder Vers so tiefgründig ist. Und heute früh werden wir beim Übergang zu Kapitel 4 mit einer Serie beginnen, die ich „Das Angesicht Jesu betrachten … das Angesicht Jesu betrachten“ genannt habe.

Ich möchte euch ab dem Ende von Kapitel 3, Vers 18 bis Vers 6 von Kapitel 4 vorlesen ... 2. Korinther 3, ab Vers 18: „Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn. Darum lassen wir uns nicht entmutigen, weil wir diesen Dienst haben gemäß der Barmherzigkeit, die wir empfangen haben, sondern wir lehnen die schändlichen Heimlichkeiten ab; wir gehen nicht mit Hinterlist um und fälschen auch nicht das Wort Gottes; sondern indem wir die Wahrheit offenbar machen, empfehlen wir uns jedem menschlichen Gewissen vor dem Angesicht Gottes. Wenn aber unser Evangelium verhüllt ist, so ist es bei denen verhüllt, die verlorengehen; bei den Ungläubigen, denen der Gott dieser Weltzeit die Sinne verblendet hat, so daß ihnen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus nicht aufleuchtet, welcher Gottes Ebenbild ist. Denn wir verkündigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus, daß er der Herr ist, uns selbst aber als eure Knechte um Jesu willen. Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.“

Das Leben ist selbst für den ehrbarsten Christen schwierig, das ist einfach das Wesen eines gefallenen Menschen in einer gefallenen Welt. Man könnte sogar sagen, je mehr wir Christus ergeben sind, desto schwieriger wird das Leben. In 2. Timotheus 3 erfahren wir, dass alle, die gottesfürchtig leben wollen, Verfolgung erleiden werden. Jesus sagte, ihr werdet auf dieser Welt Drangsal erleben, aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden. Unser Herr hat den Seinigen nie etwas Anderes als Bedrängnis, Mühen, Schwierigkeiten, Druck und Versuchungen versprochen.

Aber gleichzeitig hat er versprochen, uns nie zu verlassen und er hat versprochen, uns nie im Stich zu lassen und er hat versprochen, bei all unseren Enttäuschungen und Kämpfen, unseren Versuchungen und dem Chaos und den Verwirrungen des Lebens eine allgegenwärtige Hilfe zu sein, er hat versprochen, in seiner Rolle als Hohepriester Fürbitte für uns zu leisten und dass der Heilige Geist dasselbe tun wird. Er hat versprochen, unsere Last für uns zu tragen, uns zu lieben und uns Kraft zu geben. Er hat sogar versprochen, dass wir im Moment unserer größten Schwäche seine größte Stärke finden würden.

Und so werden wir also als Menschen in die Bedrängnis hineingeboren und dann noch einmal als Christen. Es scheint sogar, als ob es nach unserer Bekehrung mehr Schwierigkeiten gäbe, denn vorher wart ihr ein Teil dieser Schwierigkeiten und jetzt als Christ kämpft ihr gegen diese an. So ist das für einen Christen, wir müssen uns mit der Welt auseinandersetzen, die uns plötzlich feindlich gegenübersteht, mit einem System, das uns feindlich gegenübersteht. Satan, der Gott dieser Welt und dieses Zeitalters, steht uns feindlich gegenüber und all seine Zwecke sind gegen uns gerichtet und selbst unser nicht erlöstes Fleisch ist uns gegenüber feindlich und das Leben steckt einfach voller Probleme.

Wie gehen wir damit um? Wie sollen wir unter solchen Umständen triumphieren? Wie sollen wir uns darüber erheben und gleichzeitig weiter voranschreiten?

Nun, es gibt tatsächlich eine Antwort und die findet sich in diesem Abschnitt. Sie kommt zu uns nicht nur aus der Schatzkammer der göttlichen Inspiration, sondern von der Erfahrung des Apostels Paulus. Und was er hier schreibt, ist nicht nur das, was ihm vom Geist Gottes eingegeben wurde, sondern was er in seinem Leben selbst durchgemacht hat. Wir haben hier also nicht nur Theologie, sondern auch die Erfahrung eines Mannes, der Bescheid wusste, weil er diese Wahrheiten auf sein eigenes Leben angewandt hatte. Die großartige Wahrheit, die sich uns in diesem Text offenbart, ist die Wahrheit, dass wir hier in das Angesicht von Jesus schauen, das Angesicht von Christus. In Kapitel 3, Vers 18 schauen wir [es] an. In Kapitel 4, Vers 6 sehen wir wieder in das Angesicht Christi. Dieser Abschnitt beginnt mit einer Sicht der Herrlichkeit Gottes in Vers 18 und endet in Vers 6 mit einer anderen Sicht der Herrlichkeit Gottes. In Vers 18 ist es eine Sicht der Herrlichkeit Gottes im Spiegel, die Gott reflektiert und damit die Schrift. Und in Vers 6 erfahren wir, dass das, was Gott in der Schrift am deutlichsten reflektiert, das Angesicht von Jesus Christus ist.

Seit ich vor 26 Jahren meinen Dienst hier begonnen habe, habe ich immer wieder gesagt, dass das wichtigste Thema in der Bibel die Herrlichkeit Gottes ist. Und wir haben diesen Standpunkt umrundet, gekreuzt, direkt in Angriff genommen und haben in den Jahren, seit wir das Neue Testament studieren, auf jede erdenkliche Weise darüber diskutiert und gesprochen. Es bleibt klar, dass es im Leben eines Christen darum geht, die Offenbarung der Herrlichkeit Gottes zu verstehen und am eigenen Leib zu erfahren. Das heißt, zu begreifen, wer er in seiner ganzen Fülle ist. Und der Text sagt uns hier, dass wir das als Gläubige ungehindert, ohne Einschränkungen und vollkommen klar in dem Spiegel sehen können, den Gott uns gegeben hat, nämlich das Wort, welches das Angesicht Jesu Christi für uns widerspiegelt. Nie ist die Herrlichkeit Gottes offensichtlicher als im Angesicht Jesu Christi. Diese Aussage am Ende von Vers 6 in Kapitel 4 ist der Schlüssel: Die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes liegt im Angesicht Christi.

Der Apostel Paulus empfand das nicht nur als eine großartige theologische Wahrheit, sondern auch eine praktische Wahrheit, die ihn am Leben erhielt. Und er lernte, dass die einzige Art und Weise, sein Leben in einer Welt voller Schwierigkeiten zu leben, darin besteht, sich auf Christus zu konzentrieren. In Hebräer Kapitel 12 werden wir sogar daran erinnert, dass wir unsere Augen auf Jesus richten müssen, wenn wir siegreich als Christen leben wollen, wenn wir den Lauf, der vor uns liegt, mit Ausdauer laufen wollen, Hebräer 12,2. Das ist eine einfache Sache, aber sie stellt das Wesen des christlichen Lebens dar, nämlich die Hauptbeschäftigung mit Jesus Christus. Und wir haben das im Laufe der Jahre offensichtlich deshalb immer wieder gesagt, weil dieses Thema in der Schrift so häufig wiederkehrt. Aber hier begegnet es uns im Kontext einer frischen Erfahrung im Leben des geliebten Apostels Paulus. Er hat erfahren, dass er, wenn er Gott inmitten all der Schwierigkeiten des Lebens sehen wird, ihn im Angesicht Jesu Christi sehen wird, der uns offensichtlich im Wort Gottes offenbart wird.

Deshalb wird also Vers 6 in Kapitel 4 zum Schlüssel … die Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi zu sehen. Aus diesem Grund haben wir die Serie „das Angesicht Jesu betrachten“ genannt. Das sollte die Hauptbeschäftigung eines jeden Christen zu jeder Zeit sein. Wir werden bei der Beschäftigung mit diesen Versen sehen, wie aussagekräftig das ist und wie es sich auf unser Leben auswirkt.

Bevor wir das tun, möchte ich euch kurz daran erinnern, welch argen Schwierigkeiten Paulus ausgesetzt war, damit ihr versteht, wie wichtig dieser Aspekt wirklich ist. Zu diesem Zeitpunkt in seinem Leben könnte man wohl sagen, dass er vermutlich größere Probleme hatte, als je zuvor in seinem Dienst … zumindest gibt es keinen anderen Zeitraum in seinem Dienst, zu dem er so ausdrücklich über seine Schwierigkeiten spricht. Es gab Zeiten, als die Dinge anscheinend nicht ganz so schlimm waren, wie sie es hinter den Kulissen im Text von 2. Korinther sind. Und ihr bekommt einen kleinen Eindruck davon. Ohne groß in Details zu gehen, mit denen wir uns schon befasst haben, bekommt ihr einen Eindruck davon, wenn ihr einfach auf das hört, was er im Laufe des Buches sagt.

Geht für einen Moment zu Kapitel 1 zurück. Dort sagt er in Vers 3: „Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis.“ Und in Vers 5 spricht er dann über sein Leiden. In Vers 6 spricht er wieder über seine Bedrängnis. Er beginnt also ganz am Anfang damit, indem er Gott dafür dankt, dass dieser ihn in seiner Bedrängnis und seinem Leiden tröstet.

Wie sehr hat er gelitten? Nun, in Vers 8 sagt er in der Mitte des Verses: „… wir [hatten] übermäßig schwer zu tragen, über [unser] Vermögen hinaus, so daß wir selbst am Leben verzweifelten.“ Mit anderen Worten dachte er, das Leben sei vorüber, er würde sterben, das wär's, er sei am Ende. Vers 9: „Wir hatten in uns selbst schon das Todesurteil, damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt ...“, Vers 10, „… er hat uns denn auch aus solch großer Todesgefahr gerettet und rettet uns noch …“ Er erlitt alle Arten von Bedrängnis, alle Arten von Schwierigkeiten, sogar bis zu dem Punkt, wo er dachte, sein Leben sei vorbei. Seine Last war so groß, dass er sie aus eigener Kraft nicht mehr tragen konnte.

Weiter unten in Kapitel 2, Vers 4 erinnert er sie an einen früheren Brief, den er geschrieben hatte, und sagt: „Ich habe euch nämlich aus viel Bedrängnis und Herzensnot heraus geschrieben, unter vielen Tränen, nicht damit ihr betrübt werdet, sondern damit ihr die Liebe erkennt, die ich in besonderer Weise zu euch habe.“ Er war ein trauriger Mann. Er war niedergedrückt vor Kummer. Sein Herz schmerzte so sehr, dass es fast brach. Er weinte bitterlich. In Vers 13 von Kapitel 2 sagt er: „Ich hatte keine Ruhe in meinem Geist.“ Er war aufgewühlt. Er war verstört und erschüttert.

Und in Kapitel 4, mit dem wir uns heute früh befassen, sagt er weiter unten in Vers 8: „Wir werden überall bedrängt, aber nicht erdrückt; wir kommen in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung; wir werden verfolgt, aber nicht verlassen; wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um; wir tragen allezeit das Sterben des Herrn Jesus am Leib umher, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib offenbar wird. Denn wir, die wir leben, werden beständig dem Tod preisgegeben um Jesu willen.“ Und Vers 12: „Der Tod ist wirksam in uns.“

Jetzt könnt ihr sehen, dass er die ganze Zeit am Rande des Todes war. Das Leben war so hart und schwierig, wie es nur sein konnte. Kapitel 4, Vers 16: „Unser äußerer Mensch geht zugrunde.“ In Vers 17 spricht er über die vorübergehende, leichte Bedrängnis, die ihn veranlasste, seinen Blick auf den Himmel zu richten für die Dinge, die ewig sind. In Kapitel 6, Vers 4 katalogisiert er quasi die Dinge, die er erduldet hatte: Bedrängnis, Nöte, Ängste, Schläge, Inhaftierung, Unruhen, Mühen, Schlaflosigkeit und Hunger. Und weiter unter in Vers 8 sagte er: „[Ich habe es alles gehabt], Ehre und Schande, böse und gute Nachrede, [ich wurde] als Verführer und doch wahrhaftig [betrachtet], als Unbekannt und doch wohlbekannt, als Sterbend - und siehe, wir leben; als Gezüchtigte, und doch nicht getötet, als Betrübte, aber immer fröhlich, als Arme, aber viele reich machend.“ Ich meine, er hatte alles, die gesamte Palette. Und mittendrin diese konstanten, nie endenden Schwierigkeiten und Probleme.

In Kapitel 7, Vers 5 sagt er: „Denn als wir nach Mazedonien kamen, hatte unser Fleisch keine Ruhe, sondern wir wurden auf alle Art bedrängt, von außen Kämpfe, von innen Ängste.“ Und in Vers 6 gibt er sogar zu, dass er deprimiert war. Ich meine, die Dinge liefen nicht wirklich so, wie er es erwartet hatte.

In Kapitel 11 kommt die wirklich wichtige Zusammenfassung seiner Nöte; dort sagt er in Vers 23: „Ich habe weit mehr Mühsal, über die Maßen viele Schläge ausgestanden, war weit mehr in Gefängnissen, öfter in Todesgefahren. Von den Juden habe ich fünfmal 40 Schläge weniger einen empfangen; dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in der Tiefe zugebracht. Ich bin oftmals auf Reisen gewesen, in Gefahren auf Flüssen, in Gefahren durch Räuber; in Gefahren vom eigenen Volk, in Gefahren von Heiden, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern … in Arbeit und Mühe, oftmals Nachtwachen, in Hunger und Durst, oftmals in Fasten, in Kälte und Blöße, zu alledem der tägliche Andrang zu mir, die Sorge für alle Gemeinden.“

Habt ihr je einen Tag mit jemandem verbracht, der sich die ganze Zeit beklagt hat? Das ist etwas deprimierend, nicht wahr? Und Paulus tut das in der Regel nicht. Aber dieser Brief enthält einfach eine lange Klage. Und das sagt uns, dass ihm das wirklich zu schaffen machte, dass das wirklich seine menschlichen Kräfte überstieg. Menschlich gesehen war er deprimiert, er kam nicht mehr alleine klar. Zu viele Enttäuschungen, nicht zuletzt die Abtrünnigkeit und der Rufmord in der Gemeinde in Korinth, die er liebte und der er fast zwei Jahre seines Lebens in persönlichem Dienst gewidmet hatte und viel zusätzliche Zeit in Gebeten und Briefen an sie. Und seine Last, sein herzerweichender Kummer, kommt in Kapitel 11, Vers 3 vom 2. Korintherbrief zum Ausdruck: „Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, so vielleicht auch euer Sinn von der Einfalt und Lauterkeit Christus gegenüber abgewandt und verdorben wird.“

Die Botschaft von Paulus war so einfach … Jesus Christus. Die Einfalt und Lauterkeit, wie die Revidierte Elberfelder Bibel es ausgedrückt hat, und andere haben „der Hingabe an Christus“ hinzugefügt. Das ist es, worum sich das ganze Leben eines Christen dreht, die Hingabe an Christus, es ist einfach, es ist rein, es ist klar, es ist nicht kompliziert. Und nächste Woche werden wir mehr darüber sagen, denn die vorherrschende … die vorherrschende jüdische Form der Religion war hoffnungslos komplex und die vorherrschende heidnische Form der Philosophie, eine prägnostische Art von mysteriöser, geheimnisvoller Religion, war hoffnungslos komplex … und hier kam Paulus in die Welt der jüdischen Komplexität und die Welt der griechischen und römischen Komplexität, mit seiner einfachen Aussage über den Glauben an Christus und die Hingabe an Christus als der Anfang und das Ende und der gesamte Inhalt des Christentums. Und sie haben seine Naivität verspottet. Wir werden das nächste Mal genauer sehen, wenn wir erfahren, dass die falschen Apostel die Menschen wahrscheinlich mit diesen Konzepten von geheimnisvollen, verborgenen, mystischen Kenntnissen begeisterten und die schlichte Einfachheit von Paulus verspotteten. Und deshalb hatte er Angst, dass die Leute verführt würden, dass es etwas gäbe, das über die Schlichtheit in Christus hinausginge. Aber es gibt nichts darüber hinaus, es gibt nichts Weiteres. Das ist alles, was es gibt. Das Christentum ist nicht mehr und nicht weniger als Hingabe an Jesus Christus. Es geht darum, unseren Blick auf das Angesicht von Jesus zu richten. Es ist eine Beziehung. Sie beginnt auf diese Weise und wird auf diese Weise enden. Und sie ist auf dem ganzen Weg so.

Der geliebte Apostel wurde beschuldigt. Er sah sich falschen Anschuldigungen ausgesetzt, ungerechter Kritik und Menschen, die ihrer Beziehung mit ihm, ihrem Vertrauen in sein Wort und damit dem Wort Gottes abtrünnig wurden, es gab Rebellion in der Gemeinde von Korinth, Untreue und sie bedrohte jene, die er am meisten liebte; das brach ihm das Herz. Insgesamt könnte man jetzt, wo wir zu Kapitel 4 zurückgehen, also wohl durchaus sagen, dass wir hier Paulus am absoluten Tiefpunkt seines Lebens begegnen, wo er das Gefühl hat, dass er all seinen Bedrängnissen wirklich nicht standhalten kann.

Damit können wir uns identifizieren. Es gibt Zeiten in unserem Leben, wo uns alles zu überwältigen scheint und unsere Kraft übersteigt. Wir bekommen es nicht in den Griff. Wir sind der Meinung, es gibt keine richtige Lösung dafür. Wir sind erschöpft davon, ständig zu kämpfen, zu versagen, uns mit den Problemen und Enttäuschungen des Alltags zu befassen, mit denen wir konfrontiert werden, mit der Unfähigkeit, das zu sein, was wir sein sollten und nicht von Menschen umgeben zu sein, die das sind, was sie sein sollten, damit das Leben so sein kann, wie es sein sollte. Zu eben jenem Zeitpunkt treffen wir Paulus. Er ist der Verfechter aller Christen und dennoch steckt er in großer Bedrängnis. Trotz der Herrlichkeit des Dienstes des neuen Bundes, wie er es in Kapitel 3 beschrieben hat, bedeutet das nicht, dass er keine Not erleiden wird … ganz das Gegenteil.

Aber das Wunderbare daran ist, dass es ihn nicht zerstörte. Er gab den Dienst nicht auf. Er warf seinen Glauben nicht hin. Er versuchte nicht, sich an einen ruhigen Ort zu verziehen, dort einfach zu sitzen und sich seinem Kummer zu ergeben. Er erlebte hier den schlimmstmöglichen Angriff. Er kam nicht nur von außen, sondern von der Gemeinde und das war es, was ihn am meisten schmerzte. Diejenigen, die er am meisten liebte, können einem die größten Schmerzen zufügen, wie ihr selbst wisst. Und das, was von innerhalb der Gemeinde kommt und euch angreift ist noch schmerzhafter als alles, was von außerhalb der Gemeinde kommt, weil [diese] Menschen euer Lebensinhalt sind, ihr liebt sie, ihr nährt sie, ihr unterweist sie, ihr gebt ihnen die Gelegenheit zum Wachstum und baut vertrauensvolle Freundschaften mit ihnen auf. Und wenn sie euch dann in den Rücken fallen, ist dieser Schmerz größer als jeder andere Schmerz, weil es hier um Liebe geht. Und verletzte Liebe verursacht die schlimmsten Schmerzen. Und hier kamen genau die Menschen, die er so sehr liebte, und sie kritisierten sein Urteil, sie griffen seine Integrität an, sie stellten seine Ehrlichkeit infrage, sie zweifelten seine Lehre an. Das ist die schlimmstmögliche Situation für einen Prediger mit Integrität, weil er nicht versteht, wie das überhaupt geschehen kann, weil sein Herz so rein ist. Er hatte Jesus Christus loyal verherrlicht und erhoben, er hatte unerschütterlich das Evangelium des neuen Bundes gepredigt, er hatte beobachtet, wie es Leben verwandelt hatte, er hatte vor den Menschen ein gottesfürchtiges Leben geführt … wie um alles in der Welt wird er mit den ungerechten Angriffen auf den Kern seines Seins, seines Lebens und dessen, was er predigt, umgehen?

Nun, die Antwort darauf, wie er damit umgegangen ist, findet sich im Text. Und es ist nicht nur die Antwort für Paulus, es ist die Antwort für euch und für mich. Und die Antwort lautet einfach, dass er seine Augen auf Jesus richtete, dass er sich nie von der einfachen Hingabe an Christus ablenken ließ. Er wich nie von dem ab, was sein Glaube wirklich war. Er wandte die Augen nie von Jesus ab, er hielt seine Augen auf Jesus gerichtet … den Anfänger und Vollender seines Glaubens. Und das war es, was ihn bei der Stange hielt. Ich meine, damit begann es schließlich alles, nicht wahr? Auf der Straße nach Damaskus, nur, dass er damals auf dem Weg in diese Stadt war, um die Christen dort zu verfolgen und sie ins Gefängnis zu werfen und sie vielleicht hinzurichten … während er mit seinem Gefolge auf der Straße nach Damaskus unterwegs war und in seiner Tasche einige offizielle Briefe aus Jerusalem trug, die bewiesen, dass er das Recht hatte, seine Verbrechen gegen Christen dort in Damaskus zu begehen, dass also alles legal war. Auf dem Weg dorthin erblindet er durch ein gleißendes Licht und das Licht von außen, das ihn erblinden lässt, ist nicht halb so wichtig wie das Licht, das ihn innerlich sehen ließ, denn in dem Moment, in dem er äußerlich blind wurde, gewann er innerliche Erkenntnis. Als das Licht außen ausging, ging es innen an. Und er lernte das wahre Heil kennen und das beschreibt er in Philipper 3 mit den Worten: „Ich habe alles, das ich in der Dunkelheit erreicht hatte, als Müll erachtet, als das Licht anging.“ Er sagte: „Ich habe all meine Hoffnung auf die Tatsache gesetzt, dass ich am achten Tag beschnitten worden war, dass ich aus dem Geschlecht Israel stamme, vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, dass ich im Hinblick auf das Gesetz ein Pharisäer war, im Hinblick auf den Eifer ein Verfolger der Gemeinde, im Hinblick auf die Gerechtigkeit im Gesetz für untadelig befunden wurde. Ich hatte all das als Gewinn betrachtet. Ich traf Christus und sah es alles als Verlust, skubalon, Schmutz, Müll, Abfall, Unrat, Stallmist, wie auch immer ihr es nennen wollt ... denn das Licht ging an und ich habe Gott wirklich gesehen und ich habe ihn im Angesicht von Jesus gesehen.“ Das ist Errettung.

Er hatte diese gewaltige Transformation auf der Straße nach Damaskus mitgemacht und das Licht außen ging aus, er wurde physisch blind, aber er konnte geistlich sehen. Und er sah das Leuchten Gottes im Angesicht von Jesus Christus. Er verstand, wer Christus war. Er verstand, dass Jesus der geoffenbarte Gott war, dass er der fleischgewordene Gott war, dass er gekommen war, um zur Errettung zu sterben und aufzuerstehen, dass er der Messias war, der Erretter, der König, der ein Reich bringen würde. Und am Ende dieser Erfahrung war er vollkommen erleuchtet, verstand alles, mit einer klaren Sicht der Herrlichkeit Gottes im Angesicht von Jesus Christus und verbrachte den Rest seines Lebens damit, das Evangelium zu predigen. So begann sein Leben. So begann sein Leben als Christ. Er ist von der Finsternis zum Licht hindurchgedrungen. Er wurde aus dem Reich der Finsternis in das Reich von Gottes geliebtem Sohn versetzt, wie er es den Kolossern beschreibt.

Und ehrlich gesagt ist das nicht nur seine Erfahrung. Und deshalb ist es so wunderbar, weil es die Erfahrung von jedem Gläubigen ist. Jeder von uns, der Christus gefunden hat, ist an einem Punkt angelangt, wo wir jetzt das Angesicht von Jesus Christus voll und ganz betrachten können und die Herrlichkeit Gottes offenbart sehen. Egal wie dunkel die Nacht um uns herum sein mag, im Angesicht von Jesus Christus ist Licht. Manche Menschen ziehen es vor, die Finsternis zu betrachten, was ziemlich töricht ist, wenn sie sich doch umdrehen und das Licht ansehen könnten, nicht wahr? Das ist … das ist eine bemerkenswerte Realität des neuen Bundes. Versteht ihr das? Im alten Bund, egal wie ehrbar die Heiligen waren - eine Liste der Ehrbarsten unter ihnen findet ihr in Hebräer 11 -, egal wie ehrbar, wie groß ihr Glaube, wie loyal sie gegenüber dem König waren, egal wie bereit sie waren, schreckliche, schreckliche Verfolgung und Feindschaft zu erdulden, den Vorwurf gegen sie zu erdulden, egal wie viel Schmerzen sie sogar bis zum Tod erlitten, egal wie sie gefoltert oder in zwei Hälften gesägt wurden und all die Dinge, über die er in Hebräer 11 spricht, bewahrten sie sich ihren Glauben in Gott durch all das hindurch und das Erstaunliche daran ist, dass sie Gott nicht deutlich sehen konnten. Sie sahen Gott in Symbolen. Sie sahen Gott als Typen und Bilder und Analogien. Aber sie konnten die vollständig geoffenbarte Herrlichkeit Gottes nicht wirklich sehen. Moses erhielt einen kleinen Eindruck der Herrlichkeit Gottes, aber er konnte die volle Herrlichkeit Gottes nicht sehen. Und als er hinunterging, um die Menschen zu sehen, musste er sein Gesicht verschleiern. Sie lebten in einem Zeitalter der Verschleierung. Es gab zu Zeiten des alten Bundes bestimmte Tücken und Unklarheiten, wie wir in unserer Serie in Kapitel 3 herausgestellt haben. Und selbst die besten Heiligen des Alten Testaments prüften, was man ihnen erzählte und was sie lasen und sahen, was sie taten und sie versuchten, es zu verstehen ... selbst die Propheten, heißt es, prüften, welche Person oder welche Art ... welche Art von Person oder Zeit diese Dinge, die sie schrieben, bezeichneten ... worum geht es hier? Sie konnten es nicht verstehen. Am Ende von Hebräer 11 heißt es, all diese Menschen erduldeten zwar all das, aber sie wurden nicht vollendet. Sie erlangten nie wirklich die volle Reife. Sie erlangten nie wirklich volles Verständnis. Der Schleier wurde nie gelüftet. Es gab immer etwas Vages, Dubioses, Undurchsichtiges, Obskures und Dunkles.

Aber Paulus sagt, wenn ihr im neuen Bund zu Christus kommt, geht das Licht an und ihr seht die Herrlichkeit Gottes, die im Angesicht von Jesus Christus offenbart wird. Solange ihr euren Blick auf das Angesicht Jesu Christi richtet, wird die volle, leuchtende Herrlichkeit Gottes für euch sichtbar. Und wenn ihr die Herrlichkeit Gottes im Angesicht von Jesus Christus seht, ist das genug, um euren Glauben in jeder Situation zu bewahren. Darum geht es. Es ist genug, um euch einen Grund zu geben, ihm zu vertrauen.

Deshalb habe ich während all der Jahre meines Dienstes in der Grace Church gesagt, das Wichtigste, was in eurem Leben als Christen je geschehen wird, ist ein zunehmendes Verständnis von Gottes Wesen, denn so lebt ihr euer Leben. Euer Lebenswandel und euere Fähigkeit, die Probleme des Lebens zu bewältigen, werden dadurch geprägt, wie ihr Gott versteht. Und am deutlichsten wird Gott im Angesicht von Jesus Christus offenbart. Der neue Bund hat also jedem Gläubigen dasselbe Privileg gegeben … uneingeschränkt das Angesicht von Jesus zu sehen und die Herrlichkeit Gottes zu sehen. Und auf diese Weise wird es zum Mittelpunkt unseres Lebens und Paulus ist besorgt, dass Christen irgendwie von dieser einfachen Hingabe an Christus abgelenkt werden könnten und sie ihre Kicks durch andere Sachen bekämen, glaubt mir, das taten sie und tun es noch. Wir stellen uns hier also die Frage, als eine Art These, die wir in den nächsten Wochen beantworten werden, wie ein enttäuschter, entmutigter, angegriffener, bekümmerter Gläubiger Freude und Zuversicht inmitten seiner Prüfungen bewahren kann? Wie können wir die Hoffnung inmitten von all diesem Chaos am Leben erhalten? Die Antwort lautet, indem wir auf das Angesicht von Jesus schauen und in seinem Angesicht die Offenbarung der Herrlichkeit Gottes sehen. Alles, was ihr wissen müsst, ist, wer euer Gott ist. Und nirgendwo können wir besser sehen, wer er ist, als im Angesicht von Jesus Christus.

All die Heiligen des Alten Testaments kannten ihren Gott. Sie konnten den Berg Sinai anschauen und die Geschichten darüber lesen, was sich dort zugetragen hatte und sie wussten, dass ihr Gott ein gerechter Gott war, ein hitziger Gott, der Menschen richtet. Sie konnten die Geschichte von Moses und dem Wasser, das aus dem Felsen kam, und die Geschichte vom Manna betrachten und wussten, dass Gott ein Versorger war, der Ressourcen bereitstellte und uns alles gibt, was wir brauchen. Sie konnten Noah und seine Familie betrachten und wussten, dass Gott ein Gott der Gnade war. Sie konnten David betrachten und wussten, dass Gott ein Gott der Barmherzigkeit und der liebenden Güte war. Ich meine, sie konnten Dinge in Bezug auf Gott sehen, ab es gab immer eine gewisse Unklarheit und es waren immer Bruchstücke hier und dort. Aber als Christus kam, wurde Gott offenbar. Und Jesus sagte sogar zu den Jüngern, falls ihr euch erinnert: „Einen Moment mal, ihr seid schon so lange bei mir und wisst nicht, dass ihr, wenn ihr mich gesehen habt, [auch]“ … wen? … „den Vater gesehen habt? Wisst ihr das nicht? Könnt ihr das nicht sehen?“

Lasst uns jetzt gemeinsam mit Paulus hier in das Angesicht von Jesus blicken. Dabei werden wir feststellen, dass dieser Blick … das dieser Blick aufgrund dessen, was er hervorbringt, sehr, sehr wichtig ist. Erstens trägt er zur Klarstellung bei, zur Klarstellung. Vers 18: „Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel …“ Lasst uns genau an dieser Stelle innehalten.

Alle Christen, die unter dem neuen Bund leben, haben ein unverhülltes Angesicht. Nichts steht zwischen uns und der Sicht des Herrn. Es ist, als schaue man in einen klaren Spiegel, der die Herrlichkeit des Herrn widerspiegelt, gestochen scharf, unverhüllt, ohne Hindernisse. Wir werden uneingeschränkten Zugang zu Gottes Herrlichkeit haben, die im Angesicht von Jesus Christus offenbar wird. Oh, das ist wunderbar. Alles, was wir über Gott wissen müssen, was wir über seine Schönheit wissen müssen, was wir über seinen Charakter wissen müssen, was wir über seine Liebe und seine Loyalität wissen müssen, alles, was wir über seine Barmherzigkeit und seine Gnade und seine Fürsorge für die Seinen, über seine Fähigkeit, uns mit allem zu versorgen, was wir je brauchen könnten, wissen müssen … all das wird in Christus demonstriert, nicht wahr? Möchtet ihr Mitgefühl sehen? Seht auf Christus. Möchtet ihr Weisheit sehen? Seht auf Christus. Niemand hat je so gesprochen wie er. Möchtet ihr Mitgefühl sehen, wie ich schon gesagt habe? Seht, wie er sich um die Armen gekümmert hat und um die Kranken und um diejenigen, die bitterlich geweint haben. Möchtet ihr Macht sehen? Seht auf Christus, wenn er heilt, Dämonen austreibt und die Toten auferweckt. Möchtet ihr wissen, wie Gott ist? Seht auf Jesus, in ihm kommen alle Bilder, die über das Alte Testament verteilt sind, in einem Leben zusammen und vermischen sich in der Perfektion des fleischgewordenen Gottes. Und wir sehen all das in ihm. Gott wird nie deutlicher offenbart als im Angesicht von Jesus Christus. Hebräer 1 sagt über Gott: „Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.“ Durch den Sohn, und wer ist dieser Sohn? „Dieser ist“, sagt der Autor: „die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens ...“

Ihr wollt die Herrlichkeit Gottes sehen? Schaut auf das Angesicht von Jesus. Ihr durchlebt gerade schwierige Zeiten und wollt wissen, ob ihr sie überstehen werdet, ihr wollt wissen, ob es Ressourcen gibt? Seht auf Jesus. In Jesus werdet ihr die offenbarte Herrlichkeit Gottes sehen und ihr werdet mehr als genug finden, um ihm zu vertrauen, reichlich Gründe, um zuversichtlich zu sein. Möchtet ihr wissen, wie Gott ist? Seht auf Jesus. Gott wird am deutlichsten in ihm offenbart. Nie zuvor gab es eine so deutliche Sicht auf Gott wie in Christus und wir sehen ihn deutlich. Was auch immer … was auch immer diese Glaubenshelden in Kapitel 11 des Hebräerbriefs ohne der Vision Christi waren, wir sollten ... wir sollten treuer, ausdauernder, stärker, loyaler, ergebener sein. Euer neues Leben in Christus begann mit einem Blick, ihr habt Christus gesehen, ihr habt in ihm den offenbarten Gott gesehen, ihr habt ihn als den gesehen, der er wirklich ist, und das war ein errettender Blick. Gottes Barmherzigkeit hat euch in die Lage versetzt, seine Herrlichkeit im Angesicht von Jesus zu sehen. Ihr habt ihn als Herrn und Erretter angenommen. Das war nicht das Ende, sondern nur der Anfang. Die Rechtfertigung, die in eurem Leben stattgefunden hat, die Bekehrung, die Errettung - all das geschah aufgrund einer klaren Sicht von Christus, die ihr hattet, und der Tatsache, dass ihr ihn als den anerkannt habt, der er ist, und ihm euer Leben untergeordnet habt. Und das war das Mittel zu eurer Errettung und es ist auch das Mittel zu eurer Heiligung in der ständig zunehmenden Sicht von Christus. Ihr schaut weiterhin beständig auf sein Angesicht.

Es gibt kein großes Geheimnis im christlichen Lebenswandel. Es gibt nicht irgendwo … eine versteckte Bedeutung, irgendwelche rätselhaften Dinge, die den Eingeweihten vorbehalten sind, wie die griechischen Philosophen zu sagen pflegten. Beim Christentum geht es, einfach gesagt, darum, den Blick auf Christus zu richten und die offenbarte Herrlichkeit Gottes zu sehen. Wenn ihr wissen wollt, wie ihr nach dem Wunsch Gottes sein sollt, seht auf Jesus. Deshalb hat vor Jahren ein Mann ein Buch mit dem Titel In His Steps (In Seinen Spuren) geschrieben und gesagt, das christliche Leben lässt sich auf folgende Aussage reduzieren: Wandle, wie Jesus gewandelt ist, denn er wird im Einklang mit den Zielen Gottes wandeln, weil er selbst Gott ist.

So werden wir also geheiligt. Und schließlich, wenn wir verherrlicht werden, werden wir Christus ähnlich gemacht. Wir werden in diesem Sinne Gott ähnlich. Zum Zeitpunkt unserer Errettung haben wir ihn so deutlich gesehen und am Ende werden wir ihn endlich von Angesicht zu Angesicht sehen, doch in der Zeit dazwischen geht es darum, auf das Angesicht von Jesus zu schauen und die Herrlichkeit Gottes zu sehen, die darin offenbart wird. Gott wird uns in Christus verdeutlicht. Dort gibt es keinen Schleier, es gibt nichts, um die Herrlichkeit Gottes zu verschleiern, nichts, um die Offenbarung seiner Attribute zu verschleiern, nichts, das sein Wesen verbirgt. In Christus ist alles deutlich.

Wisst ihr, es gibt etwas an Gott, das allen Menschen zugänglich ist. In Römer 1 lesen wir, dass jeder, der die Schöpfung betrachtet, der die Dinge betrachtet, die geschaffen wurden, sagen kann, dass es einen Gott gibt, er ist ein mächtiger Gott. Ihr könnt einen begrenzten Einblick in seine Attribute und seine Gottheit und seine ewige Macht haben, aber das ist eine Art von nicht mitteilbarer Kommunikation, Gott kennen zu lernen. Um die persönliche Seite Gottes wirklich zu kennen, müsst ihr ihn im Angesicht von Jesus Christus gesehen haben. Solange ihr ihn anseht, werdet ihr Klarheit darüber erlangen, was Gott alles ist. Und wenn ihr alles versteht, was Gott ist, dass er souverän ist, dass er alles unter Kontrolle hat, dass er liebevoll und barmherzig und weise ist und alles weiß, was gibt es dann zu fürchten? Worum sollen wir uns dann Sorgen machen? Wenn ihr versteht, dass er ein Gott der absoluten Wahrheit ist, der sein Versprechen hält, euch niemals etwas auszusetzen, dass ihr nicht aushalten könnt; er wird euch immer einen Ausweg bieten. Und egal, wie schwierig das Leben ist, sein Versprechen besagt, dass das Ziel dieser Schwierigkeiten darin besteht, euch Christus ähnlicher zu machen. Was für ein wunderbares Ziel.

Es gibt also kein Grund, die Schwierigkeiten im Leben zu durchleiden und niedergeschlagen zu sein, es sei denn, ihr versteht nicht, wer Gott ist. Und wenn ihr nicht versteht, wer Gott ist, schaut ihr auch nicht auf das Angesicht von Jesus Christus. Kein Wunder also, sagt Paulus, dass ich besorgt bin, dass ihr getäuscht und von der einfachen Hingabe an Christus weggelockt werdet - dem christlichen Leben. In Jesus seht ihr Liebe und Barmherzigkeit und Gnade und Weisheit und Mitgefühl und Fürsorge und Stärke. Und je besser ihr Jesus kennt, umso besser kennt ihr Gott. Je besser ihr Gott kennt, umso weniger wahrscheinlich ist es, dass die Dinge des Alltags euch zu schaffen machen. Es ist eine klarstellende Betrachtung. Hier ist der Apostel Paulus inmitten all dieser Schwierigkeiten, er hält seine Augen stets auf Jesus Christus gerichtet und das macht einfach alles sehr deutlich … sehr deutlich. Selbst Prüfungen sind dazu da, uns zu stärken. Selbst Prüfungen sollten euch in eurer menschlichen Schwäche stärken, damit Gottes Kraft in euch offensichtlich werden kann. Er begreift all das, als er Christus betrachtet … Christus, der selbst größere Probleme erlitt, als je ein Mensch erleiden wird und dennoch in all dem das Ziel Gottes erfüllte, das ewige Herrlichkeit herbeigeführt hat, nicht nur für Christus, sondern für alle, die in Christus sind. Es ist also eine Betrachtung, die Klarstellung bringt - wenn ihr auf das Angesicht von Jesus schaut, wird alles klar, denn in seinem Gesicht wird euch die Herrlichkeit Gottes offenbart.

Zweitens ist es eine verwandelnde Betrachtung … es ist eine verwandelnde Betrachtung. Lasst uns noch einmal zurück zu Vers 18 gehen, wo wir zur selben Zeit in dasselbe Bild verwandelt werden. Während ihr in das Angesicht von Jesus Christus blickt, während ihr die Herrlichkeit Gottes betrachtet, die im Angesicht Christi offenbar wird, werdet ihr in eben das Bild verwandelt, das ihr betrachtet, begebt ihr euch von einer niedrigeren auf eine immer höhere Ebene der Herrlichkeit und das ist, laut Paulus, das Werk des Herrn des Geistes oder des Heiligen Geistes. Deshalb ist es also eine verwandelnde Betrachtung. Während ihr eure Augen auf Jesus gerichtet lasst, den Anfänger und Vollender eures Glaubens, während ihr euch nie von der einfachen Hingabe an Christus wegbewegt, da Christus der Mittelpunkt eures Lebens ist, während ihr immer und ewig auf die Herrlichkeit Gottes blickt, die in Jesus offenbart wird, und das im Wort tut, offenbaren die Evangelien des Neuen Testaments Jesus Christus in der Geschichte seines Lebens und Dienstes und die Episteln offenbaren Jesus Christus, indem sie die Bedeutung der Evangelien erklären. Es ist alles Christus. Und dann das Buch der Offenbarung, die herrliche Rückkehr Christi. Überall, wo ihr hinseht, seht ihr die Herrlichkeit Christi. Und während ihr seine Herrlichkeit betrachtet, verwandelt der Heilige Geist euch in eben dieses Bild, das ihr betrachtet und befördert euch von einer Ebene der Herrlichkeit zur nächsten. Das bedeutet, er schiebt euch quasi auf der Leiter der Christusähnlichkeit weiter nach oben.

Und das haben wir gesagt, als wir uns mit Vers 18 befasst haben, bevor ich weggefahren bin, dass das gesamte Ziel des christlichen Lebens darin besteht, wie Christus zu werden. Paulus sagt in Philipper 3: „Eines aber [tue ich]: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt.“ Was ist das? Es ist der Preis der himmlischen Berufung Gottes. Was ist die himmlische Berufung? Wenn wir in den Himmel gehen. Was ist der Preis der himmlischen Berufung Gottes? Wenn wir in den Himmel gehen, werden wir wie Christus sein. Das ist der Preis der himmlischen Berufung Gottes. Wenn das also der Preis der himmlischen Berufung ist … wenn das also der Preis der himmlischen Berufung Gottes ist, ist es das Ziel unseres Lebens hier [unten], sagt er. Da mein Ziel letztendlich darin besteht, wie Christus zu sein, ist das mein Ziel in Christus. Ich will einfach wie Christus sein. Und wie werde ich wie er? Indem ich ihm so voll und ganz ergeben bin, so auf ihn konzentriert bin, dass der Geist Gottes mich einfach in sein Bild verwandelt.

Das ist eine fantastische Wahrheit. Paulus sagt über uns als Gläubige, dass wir auf dem Weg sind, das Maß der vollen Größe des Christus zu erreichen. Paulus sagte zu den Galatern: „Ich werde nie vollkommen zufrieden sein, bis Christus in euch Gestalt gewinnt.“ Johannes sagte: „Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist.“ Darum geht es hier. Ich meine, sie nannten die Gläubigen in Antiochia „Christen“, weil sie wie Christus waren. Ich wünschte, das wäre heute wahr. Sie nennen uns „Christen“, weil das der Terminus technicus ist, um unsere Religion zu definieren. Ich wünschte, sie würden uns Christen nennen, weil wir mehr wie Christus sind, als wir es tatsächlich sind.

Es ist also die Hauptbeschäftigung des Christen, das Angesicht von Christus zu betrachten und dort die Herrlichkeit Gottes offenbart zu sehen. Und während wir das tun, dient das einerseits zu Klarstellung, weil wir sehen, wie Gott wirklich ist, und das gibt uns einen Grund, ihm in jeder Situation zu vertrauen. Andererseits werden wir in das Bild verwandelt, das wir betrachten. Eine fantastische Wahrheit.

Und drittens, und das werden wir nur kurz anreißen und nächstes Mal beenden, gibt die Betrachtung des Angesichts von Jesus uns Kraft. Lasst uns den ersten Vers in Kapitel 4 betrachten - diese Betrachtung gibt uns Kraft. „Darum lassen wir uns nicht entmutigen, weil wir diesen Dienst haben gemäß der Barmherzigkeit, die wir empfangen haben.“ Paulus sagt, trotz all der Dinge, die passieren, gebe ich nicht auf. Er verwendet das „wir“ hier als eine Art von redaktionellem „wir“. Es lenkt ein wenig von der persönlichen Art seiner Verteidigung ab, damit die Menschen nicht das Gefühl haben, er verteidige sich selbst. Es ist eine etwas weichere Variante, sich auf sich selbst zu beziehen, eine etwas demütigere Ausdrucksform. Er sagt also, wir lassen uns nicht entmutigen. Er stellte fest, dass er zwar sehr gelitten hatte, sich aber nicht hatte entmutigen lassen. Das Verb „sich entmutigen lassen“ ist in Wirklichkeit ein sehr starker Ausdruck; er bedeutet, zu einem Punkt der Feigheit zu gelangen, sich selbst aus Gründen der Feigheit aufzugeben. Paulus sagt, wir haben nicht aufgegeben.

Seht auf Vers 1: „Aufgrund der Herrlichkeit des Evangeliums des neuen Bundes, weil wir diesen herrlichen Dienst empfangen haben, weil wir die Herrlichkeit des neuen Bundes verstehen, haben wir diesen Dienst erhalten“, dann wirft er diesen kleinen Satz ein, „gemäß der Barmherzigkeit, die wir empfangen haben, lassen wir uns nicht entmutigen.“ Wie könnte man sich entmutigen lassen, wenn man für den neuen Bund dient, sagt er. Egal, welche Sorgen es gibt, welche Enttäuschung, welche Probleme oder Schmerzen, wenn ihr die Herrlichkeit des neuen Bundes betrachtet, wie könntet ihr jemals den Mut verlieren? Wenn ihr erkennt, dass die lang erwartete Realität der Wahrheit des neuen Bundes die lang erwartete, den Schleier lüftende Botschaft der Vergebung und Gerechtigkeit in Christus ist. Er sagt, da wir diesen Dienst gemäß der Barmherzigkeit Gottes empfangen haben, können wir uns nicht entmutigen lassen. Mit anderen Worten, die Aufgabe ist zu ehrbar, das Anliegen ist zu groß. Und als er seine Augen auf Jesus gerichtet ließ, empfing er Kraft.

Das ist bei Paulus keine Frage des Stolzes. Es ist nie eine Frage des Stolzes. Er sagt sogar, wir haben diesen Dienst, er verwendet dafür das Verb echo, was „zu besitzen“ bedeutet, ein sehr persönlicher Ausdruck. Aber er sagt, wir haben ihn, weil wir Barmherzigkeit empfangen. Er ist nicht etwas, was ich verdient habe, nicht etwas, wofür ich mich qualifiziert habe, nicht etwas, wo Gott den ehrbarsten Mann gesucht und mir den Dienst gegeben hat, als er meine inhärente menschliche Ehrbarkeit entdeckt hat … nein, nein, es ist nie eine Frage des Stolzes. Ich habe diesen Dienst nicht gewählt. Ich habe ihn nicht durch meine Fähigkeiten oder meine Leistung gewonnen. Ich habe ihn durch Barmherzigkeit empfangen. Und Barmherzigkeit ist eine Form der Herablassung. Barmherzigkeit bedeutet, nicht das zu bekommen, was man verdient. Barmherzigkeit richtet nicht. Gott hätte mich zerstören sollen, stattdessen gab er mir diesen Dienst. Paulus war unaufhörlich überwältigt davon … unaufhörlich. Er sagt in 1. Korinther 9 in seinem früheren Brief an die Korinther, dass sein Dienst ihm gegeben wurde und er nicht würdig sei. Er sagt in 1. Korinther 9,16, ich habe nichts, um mich zu rühmen, ich bin dazu verpflichtet. Es ist nichts, wofür man mich loben könnte. Vers 17: „Ich bin mit einem Haushalterdienst betraut.“ Kolosser 1, Verse 23 und 25: „Ich bin ein Diener geworden.“ Apostelgeschichte 20,24: „Der Dienst, den ich von dem Herrn empfangen habe.“ Er gab mir den Dienst, ich habe ihn nicht ausgewählt. In 1. Korinther 15,9-10 sagt er sogar zu den Korinthern: „Denn ich bin der geringste von den Aposteln, der ich nicht wert bin, ein Apostel zu heißen ... aber durch die Gnade Gottes bin ich, was ich bin.“ Und als er in 1. Timotheus 1 an Timotheus schrieb, sagte er: „Der Herr hat mich in den Dienst eingesetzt, der ich zuvor ein Lästerer und Verfolger und Frevler war. Aber mir ist Erbarmen widerfahren ...“.

Paulus sagt: „Wie könnte ein Mensch je aufgeben? Wir könnte ein Mensch sich je entmutigen lassen? Wie könnte ein Mensch je aufgeben? Wie könnte ein Mensch je verzweifeln, wenn er eine so privilegierte Berufung hatte, die allein aus Barmherzigkeit kam? Warum sollte ich erwarten, dass es einfach ist? Warum sollte ich weltlichen Erfolg erwarten? Warum sollte ich Ruhm erwarten und dass die Menschen mich akzeptieren und mich anerkennen? Warum sollte ich beliebt werden und erhoben werden und geehrt werden? Ich bin ein jämmerlicher, verdorbener, gewalttätiger Sünder und habe diesen Dienst aus Barmherzigkeit und es ist so ein privilegierter Dienst unter allen erdenklichen Diensten, die sich jemand in der gesamten Erlösungsgeschichte Gottes hätte ausdenken können; ein Prediger des neuen Bundes zu sein, ist das Größte. Ich habe aus Barmherzigkeit einen Dienst empfangen. Ich verdiene ihn nicht. Das übersteigt mein Verständnis … ich stehe unter Zwang. Aber was für ein Privileg.“ Es gibt keinen Platz in seinem Herzen für Selbsterhebung, Eigenwerbung und Selbstschutz. Es gibt keinen Platz für Selbstwertgefühl. Souveräne, göttliche Barmherzigkeit ereilte ihn und es war dieselbe Sache, die ihn errettete, ebenso wie sie euch errettete. Denkt einmal darüber nach. Was für ein Privileg ihr und ich genießen. Ihr seid Teil des neuen Bundes durch Barmherzigkeit. Ihr habt den Dienst der Versöhnung erhalten, das heißt, andere durch Barmherzigkeit zum Glauben des neuen Bundes zu berufen. Und wenn ihr zu dem Punkt gelangt, wo ihr euch bei all euren guten Werken etwas müde fühlt oder fühlt, dass ihr nicht das bekommt, was ihr verdient oder dass das Leben euch nicht so behandelt, wie es das sollte … denkt daran, dass ihr ein Gläubiger des neuen Bundes seid und das höchste Privileg im Universum durch die Barmherzigkeit Gottes erhalten habt und nichts davon verdient. Das alleine sollte genug sein, um euch zu einer dankbaren Person zu machen, egal, was sonst schief gehen mag.

Wir lassen uns nicht entmutigen. Das größte Privileg, durch Barmherzigkeit zu Gott zu gehören, die Wahrheit des herrlichen neuen Bundes durch Barmherzigkeit zu verkünden, zu wissen, dass ihr absolut nichts verdient als nur die Hölle, ist genug, sagt er, um ihn während der Zeit seines Leiden zu stärken. Es reicht zu wissen, dass Gott barmherzig zu mir war. Und er sagte zu den Galatern in Galater 6,9: „Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten.“ Lasst euch nicht entmutigen. Ihr seid so privilegiert. Ihr seid Christen des neuen Bundes. Das kann man nicht von jedem sagen. Lasst euch nicht entmutigen.

Und dann sagte er in Epheser 3,13 zu den Ephesern: „Darum bitte ich euch, daß ihr nicht mutlos werdet wegen meiner Bedrängnisse um euretwillen, die euch eine Ehre sind.“ Er sagt sogar, lasst euch nicht entmutigen, weil ich leide, es geschieht alles zu euren Gunsten. Gott verfolgt ein Ziel mit all dem. Und er verstand immer die Demut dieses Ziels. Er verstand immer, dass er sowieso gar nichts verdiente.

Es macht mir so viel Kummer, wenn Diener Gottes den Mut verlieren und deprimiert und bekümmert werden und das Gefühl haben, die Dinge sind nicht so, wie sie in ihrem Dienst sein sollten. Und manchmal erleiden sie einen Nervenzusammenbruch oder wie auch immer sie es nennen. Sie sind gestresst oder sie nennen es „Burnout“ oder was auch immer. Der Apostel Paulus konnte das nicht verstehen, denn er konnte sich nicht einmal von dem Gedanken erholen, dass er so privilegiert sein könnte, ein Gläubiger des neuen Bundes genannt zu werden und dann auch noch ein Prediger des neuen Bundes, all das geschah aus reiner Barmherzigkeit. Welches Recht hatte er, irgendetwas Anderes zu erwarten? Die Schrift betont auch wiederholt die Tatsache, dass wahre Prediger von Gott berufen und ausgesendet werden und dass sie durch diese Realität demütig sind. Prahlerischer Stolz und Wichtigtuerei und Egoismus unter Predigern ist entweder eine vorübergehende Sünde oder das Zeichen eines nicht berufenen und nicht befähigten Mannes. Und hier ist der größte Gedanke von Paulus, denn der Dienst und die Berufung und die Umstände meines Lebens wurden mir von Gott gegeben, durch Barmherzigkeit und nicht durch meine eigene Wahl, aber gnädigerweise wurde ich zu diesem Privileg berufen. Wir lassen wir uns nicht entmutigen.

Wenn ihr also als Christen leben und über Schwierigkeiten triumphieren wollt, müsst ihr auf das Angesicht von Christus schauen. Und wenn ihr das tut, werdet ihr feststellen, dass alles klar wird. Ihr werdet Gott offenbart sehen und genug über Gott im Angesicht von Jesus, um Gott in allem zu vertrauen. Es ist eine klarstellende Betrachtung. Nicht nur das, es ist eine verwandelnde Betrachtung. Sie wird euch in das Wesen von Christus verwandeln. Und es ist eine stärkende Betrachtung. Wenn ihr das Angesicht von Jesus Christus betrachtet, werdet ihr erkennen, wie privilegiert ihr seid, überhaupt seinen Namen anrufen zu können, zu ihm zu gehören und von der Wahrheit seines Evangeliums sprechen zu können. Und dieses Privileg allein sollte eine Betrachtung sein, die uns Kraft gibt. Nächstes Mal kommt noch viel mehr. Lasst uns beten.