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Warum wir an die Wahrhaftigkeit der Bibel glauben (German)

Ausgewählte Schriftstellen September 03, 2006 de90-321

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Wann immer ich die Gelegenheit habe, über die Lehre von Gottes Wort zu predigen, besteht ein großes Risiko, dass sich das sehr lange hinziehen könnte und dass ihr das Gefühl bekommt, aus einem voll aufgedrehten Löschschlauch zu trinken, weil das Wort Gottes, wie ihr wisst, meine Leidenschaft ist. Ich liebe die Wahrheit, ich lebe für die Wahrheit, ich verkünde die Wahrheit, nichts ist so wichtig, wie die Wahrheit Gottes, die in der Schrift offenbart wird. Letzten Sonntag haben wir begonnen, über diesen Aspekt der Schrift zu sprechen, und damit werden wir noch viele Sonntage fortfahren; ich weiß nicht genau, an wie vielen wir über die großartige Lehre der Schrift reden werden.

Ich möchte heute damit beginnen, euch an eine vertraute Aussage zu erinnern, die dreimal in der Bibel erscheint; einmal in 5. Mose 8, einmal in Matthäus 4 und das dritte Mal in Lukas 4. Die Aussage lautet: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.“

Über was für eine Art von Leben reden wir? Auf welcher Art von Leben ruht der Fokus hier? Nun, das bezieht sich auf das gesamte Leben, das geistliche Leben ebenso wie das irdische, physische Leben. Alles im Leben, jede Wahrnehmung im Leben, jede Einstellung, jede Handlung, muss im Angesicht von Gottes Wort verstanden werden. Wir als Gläubige begreifen, dass unser geistliches Leben, das unser physisches Leben sowie alle Aspekte des Lebens beherrscht, einzig und allein vom Wort Gottes genährt wird. Für Gläubige ist die Schrift die einzige Nahrung für die Seele. Das wird uns auf den Seiten der Bibel immer wieder verdeutlicht. In Psalm 1 lesen wir: „Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht.“

In Psalm 19 lesen wir über die Schrift, dass die dort aufgezeichneten Worte begehrenswerter als Gold sind, viel Feingold, süßer auch als Honig und Honigseim. Und wir werden angewiesen, die Worte unseres Mundes und das Sinnen unseres Herzens wohlgefällig sein zu lassen „vor dir, HERR, mein Fels und mein Erlöser“, und das bedeutet, dass unsere Worte und das Sinnen unseres Herzens Gottes Wort widerspiegeln sollen, um Gott wohlgefällig zu sein. In Josua 1,8 wird ganz deutlich darauf hingewiesen: „Laß dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Mund weichen, sondern forsche darin Tag und Nacht, damit du darauf achtest, alles zu befolgen, was darin geschrieben steht; denn dann wirst du Gelingen haben auf deinen Wegen, und dann wirst du weise handeln.“ Das ganze Leben hängt von Gottes Wort ab. Es ist die einzig wahre Nahrung für unsere Seele.

In Psalm 40, Vers 9 lesen wir: „Deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich.“ Warum? „Dein Gesetz ist in meinem Herzen.“ Das heißt, es gibt ein inneres Bekenntnis vom Herzen zum Gesetz Gottes.

Schlagt bitte einen Moment Psalm 119 auf. Ich möchte eure Aufmerksamkeit auf einige der 176 Verse lenken, die diesen Psalm bilden. Psalm 119 reflektiert Psalm 1. Er beginnt auf sehr ähnliche Weise. „Wohl denen, die im Weg untadelig sind, die wandeln nach dem Gesetz des HERRN! Wohl denen, die seine Zeugnisse bewahren, die ihn von ganzem Herzen suchen, die auch kein Unrecht tun, die auf seinen Wegen gehen! Du hast deine Befehle gegeben, daß man sie eifrig befolge. O daß meine Wege dahin zielten, deine Anweisungen zu halten!“ Hier kommt ein Hunger zum Ausdruck, ein Aufschrei aus dem Herzen eines Kindes Gottes, weil das Gesetz Gottes in seinem Herz verankert ist. Vers 15 von Psalm 119: „Ich will über deine Befehle nachsinnen und auf deine Pfade achten.“ Vers 16: „Ich habe meine Lust an deinen Anweisungen; dein Wort vergesse ich nicht.“ Vers 27: „Laß mich den Weg verstehen, den deine Befehle weisen, so will ich reden über deine Wundertaten.“ Vers 33: „Lehre mich HERR, den Weg deiner Anweisungen, daß ich ihn einhalte bis ans Ende.“ Vers 35: „Laß mich wandeln auf dem Pfad deiner Gebote, denn ich habe Lust an ihm.“ Vers 40: „Siehe, ich sehne mich nach deinen Befehlen; belebe mich durch deine Gerechtigkeit.“

Wenn wir jetzt bei Vers 72 weitermachen, lesen wir in ähnlicher Weise über den Hunger im Herzen eines Kindes Gottes: „Das Gesetz, das aus deinem Mund kommt, ist besser für mich als Tausende von Gold- und Silberstücken.“ Vers 97: „Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Ich sinne darüber nach den ganzen Tag.“ Vers 113: „Ich hasse, die geteilten Herzens sind; aber dein Gesetz hab ich lieb.“ Vers 131: „Ich tue meinen Mund weit auf und lechze, denn mich verlangt nach deinen Geboten.“ Vers 161: „Fürsten verfolgen mich ohne Ursache; aber vor deinem Wort fürchtet sich mein Herz. Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute findet. Ich hasse die Lüge und verabscheue sie; dein Gesetz aber hab ich lieb. Ich lobe dich siebenmal am Tag wegen der Bestimmung deiner Gerechtigkeit. Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben.“ Vers 167: „Meine Seele bewahrt deine Zeugnisse und liebt sie sehr.“

Hier wird die Liebe eines Kindes Gottes für Gottes Wort auf sehr tiefschürfende Weise zum Ausdruck gebracht. Dies ist kein perfekter Mensch. Vers 176 beendet den Psalm mit einem Zeugnis: „Ich bin in die Irre gegangen wie ein verlorenes Schaf; suche deinen Knecht! Denn deine Gebete habe ich nicht vergessen.“ Ich erinnere mich an sie. Ich liebe sie. Ich sehne mich nach ihnen. Es dürstet mich nach ihnen. Aber ich befolge sie nicht immer.

Eine Sache, die auf einen echten Gläubigen zutrifft, ist, dass er Gottes Wort liebt. Der wahre Christ liebt das Wort Gottes. Im Neuen Testament finden wir immer wieder Hinweise darauf in der Sprache unseres Herrn, z.B. im achten Kapitel von Johannes, Vers 31, wo er sagt: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt“, wenn ihr euren Platz, euren Platz zum Ruhen und Leben und Wohnen und Niederlassen, in meinem Wort findet, „so seid ihr wahrhaftig meine Jünger“, echte Jünger. Mathetes alethos, echte Jünger leben und bleiben im Wort, weil das ihre einzige geistliche Nahrung ist. In Johannes 14,15 sagte Jesus: „Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!“ Dann werdet ihr nicht nur eine Liebe für das Gesetz Gottes an den Tag legen, sondern auch Gehorsam gegenüber diesem Gesetz; ein Gehorsam, der einem freudigen und eifrigen Herzen entstammt.

1. Johannes 5: „Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus ihm geboren ist. Daran erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.“ Wie kann man feststellen, ob man ein Kind Gottes ist? Weil ihr das Gesetz Gottes liebt und seine Gebote befolgt.

Vergleicht das einmal mit 2. Thessalonicher, wo wir in Kapitel 2, Vers 10, daran erinnert werden, dass Menschen verlorengehen, „weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können.“ Errettet zu werden ist gleichbedeutend mit der Liebe zur Wahrheit. Wenn ihr errettet seid, liebt ihr die Wahrheit, sodass man sagt, Menschen seien verdammt, weil sie die Wahrheit nicht lieben. Petrus sagt in 1 Petrus 2,1-3, wir seien wie neugeborene Kindlein, die begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes sind, ebenso, wie ein Baby begierig nach Milch ist. Babys haben nicht Appetit auf unterschiedliche Dinge. Das Einzige, was ein Baby will, ist Milch, Milch, Milch. Sie wollen keine Abwechslung. Sie wollen Milch. Und wir sind genauso. Wahre Gläubige wissen, dass es das Wort Gottes und nur das Wort Gottes ist, dass sie am Leben erhält, ihre Kraft bewahrt, Segen und Freude und Macht und Stärke und Effektivität hervorbringt.

Einmal, in Johannes Kapitel 6, wandte eine Gruppe von Jüngern sich von Jesus ab, nachdem er in harten Worten zu ihnen gesprochen hatte. Und Jesus blickte auf diejenigen, die noch dort waren, und sagte: „Wollt ihr nicht auch weggehen?“ Und Petrus gab eine großartige Antwort für den Rest von ihnen: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du“, nur du allein, „hast Worte des ewigen Lebens.“ Wir finden unser Leben im Wort Gottes. Es heißt das „Wort des Lebens“. Und diejenigen, die geistlich lebendig sind, lieben das Wort. Sie lieben es, sich vom Wort zu nähren. Sie sehnen sich nach dem Wort Gottes, weil es alleine ihnen die Wahrheit bietet, die Zufriedenheit bringt. Gleichgültigkeit gegenüber der Schrift ist kein Zeichen der Wiedergeburt. Gleichgültigkeit gegenüber der Schrift ist kein Zeichen der Errettung. Gleichgültigkeit gegenüber der Schrift ist ein Zeichen von geistlichem Tod. Und ich glaube, dass Gottes wahre Gemeinde, die wahrhaftig Erlösten, in allen Generationen, einschließlich dieser, sich verzweifelt nach der Wahrheit verzehren. Sie wollen vom Wort ernährt werden. Sie wollen im Wort unterwiesen werden, wollen es verkündet haben. Sie wollen, dass ihnen das Wort in all seiner Fülle und Tiefe erklärt wird.

Aber meistens bekommen sie das nicht. Ein ernsthaftes Studium von Gottes Wort, sorgfältige und anstrengende Arbeit im Text der Schrift in den Originalsprachen und eine Nachverfolgung der analogia scriptura, die Analogie der Schrift, wie sie sich selbst in den 66 Büchern erläutert - die Sorgfalt, die dafür erforderlich ist, um den bedeutungsvollen Schatz aufzudecken, liegt nicht im Interesse der meisten Christen im Rampenlicht. Vor vielen Jahren charakterisierte Jim Packer den Evangelikalismus auf eine Weise, die ich genau für die heutige Zeit zutreffend finde. In den mehreren Jahrzehnten, seit er dies ursprünglich schrieb, hat sich nicht viel verändert. Er schrieb dies in einem Vorwort zu einem Nachdruck von Richard Baxters Christian Directory (Kompendium der puritanischen Moraltheologie). Hier ist das, was Packer über die Charakterisierung von Evangelikalismus schrieb. Er sagte: „Er ist egozentrisch, dumm, naiv, entartet, halbmagische Zauberei, die das Einzige ist, was die Welt sieht, wenn sie religiöse Fernsehprogramme ansieht oder die bekennende evangelikale Gemeinschaft direkt unter die Lupe nimmt.“ Ziemlich starker Tobak von einem Anglikaner. Darüber hinaus sagte er: „Unsere Kurzanleitungen, wie man eine wunderbare Familie, wunderbaren Sex oder finanziellen Erfolg auf christliche Weise erreicht, wie man mit Trauer, Lebensabschnitten, Krisen, Ängsten, frustrierenden Beziehungen und sonstigen Dingen umgeht, geben uns eine Formel, die wir befolgen sollen, anhand einer Reihe von angeblich einfachen Handlungen unsererseits, quasi wie Malen nach Zahlen.“ Und er sagte all das, weil er es mit dieser gewaltigen Abhandlung verglich, die von dem Puritaner Richard Baxter geschrieben worden war. Weit über eine Millionen Wörter, in denen es um die Umsetzung der Schrift im christlichen Leben ging.

Darüber hinaus sagte er: „Das Werk von Baxter demonstriert hochgradig intelligente, bibelbasierte, theologische integrierte Weisheit, mit unfehlbarer, unverminderter Klarheit, die den Verstand umhaut.“

Wohin gehen Leute heutzutage für eine Lehre im Wort Gottes, die den Verstand umhaut? Wohin gehen sie für eine Lehre von Gottes Wort, die überaus präzise, intelligent, herausfordernd, theologisch tiefschürfend, fundiert, ganzheitlich und klar in ihrer Wahrhaftigkeit ist? R.C. Sproul behauptet in einer aktuellen Ausgabe von Table Talk, dass unsere Kultur in stolze Mittelmäßigkeit gebettet ist. Wir sind mittelmäßig und wir sind stolz darauf. Es gibt immer noch hart arbeitende Gelehrte, hart arbeitende gelehrte Köpfe in der Wissenschaft und Technologie und Forschung verschiedener Arten. Es gibt immer noch Menschen, die sich beachtlichen Aufgaben und Problemen zuwenden und sich über lange Zeit mühsam um eine Lösung des jeweiligen Problems bemühen. Aber diese Menschen werden immer mehr zur Ausnahme. In unserem Bildungssystem produzieren wir diese Art von Menschen nicht mehr in demselben Maße, in dem es einst üblich war, weil unsere Kultur Bildung neu definiert hat. Die Kultur hat sich im Allgemeinen mit dem zufriedengegeben, was schnell und billig ist ... Ramschmusik, Ramschkunst, Ramschliteratur, Ramschgedanken. Unsere Kultur gibt sich viel zu schnell zufrieden, lässt sich viel zu leicht unterhalten. Vortrefflichkeit, Wahrheit und Schönheit, die einst der Dreiklang der menschlichen Tugenden waren, wurden durch witzig, cool und niedlich ersetzt. Und wir werden von Mittelmäßigkeit überschwemmt, weil wir sie wollen. Nachdem wir sie mit offenen Armen begrüßt haben, akzeptieren wir die Mittelmäßigkeit nicht nur, wir verzehren uns danach. Und die Gemeinde gibt der Kultur, was sie will.

Ihr wollt Mittelmäßigkeit, wir geben sie euch. Wir geben euch Mittelmäßigkeit. Wir geben euch evangelikale Mittelmäßigkeit. Wir eliminieren das Übernatürliche. Wir lassen das Biblische außen vor. Wir entfernen das Theologische. Wir nehme die fundierte, anspruchsvolle Wahrheit der Schrift weg und füttern die sich nach Mittelmäßigkeit verzehrenden Massen mit Mittelmäßigkeit. Und dadurch legitimieren wir diese Mittelmäßigkeit und Oberflächlichkeit, die unsere Kultur definieren. Es gibt also Menschen, die nichts Tiefschürfendes ernst nehmen. Sie haben nicht nur einen Platz in der Kultur gefunden, sie haben einen Platz in der Gemeinde gefunden. Pastoren sorgen sich heutzutage mehr darum, witzig und cool und okay zu sein. Sie setzen sich für Pfiffigkeit und Kreativität und Stil ein und interessieren sich nicht für die Mühe, die es ihnen abverlangt, Gottes Wort zu erforschen und die Tiefen seiner herrlichen Wahrheiten zu verkünden, weil sie denken, die Kultur braucht das, was sie will.

Wie weit sind wir gesunken? J.I. Packer schrieb eine weitere Einleitung … er schreibt viele davon. Dies war eine Einleitung zu puritanischer Theologie. Er sagte Folgendes: „Man scheint nicht leugnen zu können, dass die Puritaner die Stärksten waren, ebenso, wie die evangelikalen Christen heutzutage die Schwächsten sind. Hier waren Männer mit herausragender intellektueller Macht, in denen die geistigen Gewohnheiten, die durch nüchterne Gelehrsamkeit gepflegt wurden, mit einem inbrünstigen Eifer für Gott und einer detaillierten Vertrautheit mit dem menschlichen Herz verknüpft wurden. All ihre Werke offenbaren die einzigartige Verschmelzung von Gaben und Gnade. Während die Puritaner zur Ordnung, Disziplin, Tiefe und Gründlichkeit aufriefen, ist unser Gemüt durch Zwanglosigkeit, Zufälligkeit und ruhelose Ungeduld geprägt. Wir sind versessen auf Stunts, Neuheiten und Unterhaltung. Wir haben den Geschmack an solidem Studium, demütiger Selbstbetrachtung, Disziplin, Meditation und unspektakulärer harter Arbeit bei unserem (Bibel)Studium verloren. Während die Puritaner Gott und seine Ehre als einenden Mittelpunkt hatten, dreht unser Denken sich um uns selbst, als seien wir der Nabel des Universums.“ Und so schreibt er: „Wenn wir evangelisieren, verkünden wir das Evangelium ohne das Gesetz, ohne Buße, betonen das Geschenk der Errettung und kehren dabei die Kosten der Jüngerschaft unter den Teppich. Kein Wunder, dass so viele angeblich Bekehrte abtrünnig werden. Und dann, wenn wir über das christliche Leben lehren, stellen wir dies in der Regel als einen Pfad ergreifender Gefühle dar, statt wirksamen Glauben, und als übernatürliche Störungen statt rationale Gerechtigkeit. Und wenn es um die Erfahrung als Christ geht, verweilen wir ständig bei Freude, Frieden, Glück, Befriedigung und Ruhe, ohne irgendeinen ausgleichenden Hinweis auf die göttliche Unzufriedenheit in Römer 7, den Kampf des Glaubens in Psalm 73 oder irgendeine der Lasten der Verantwortung und der vorhersehenden Züchtigungen, die das Kind Gottes ereilen werden. Die spontane Ausgelassenheit des sorglosen Extrovertierten wird mit gesundem christlichen Leben gleichgesetzt, und ausgelassene Extrovertierte in unseren Gemeinden werden dazu ermutigt, mit ihrer Fleischlichkeit zufrieden zu sein, während heilige Seelen mit einem weniger heiteren Temperament fast verrückt gemacht werden, weil sie nicht auf die vorgeschriebene Weise übersprudeln können.“

Wir befinden uns in einem sehr schwierigen Zustand. Die Menschen, die bekennen, Christen und Evangelisten zu sein, die versuchen, diese Gesellschaft zu erreichen, geben dieser Kultur die Mittelmäßigkeit, die sie will, und wenden sich vom Wort Gottes ab. Entweder sind sie keine Christen oder sie sind die fleischlichsten aller fleischlichen Christen. Es ist eine Sache, beim Studium von Gottes Wort fleischlich zu sein. Es ist etwas Anderes, wenn eure Fleischlichkeit euch veranlasst, die Bibel außer Acht zu lassen.

Und ich sehe diesen Trend übrigens als ein Gericht Gottes. Ihr erinnert euch sicherlich, dass wir vor einigen Wochen über Römer 1 gesprochen haben - wenn Gott richtet, besteht eine Form seines Gerichts darin, die Menschen den von ihnen gewählten Sünden zu überlassen und sie ihr Leben mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen leben zu lassen? Römer 1: „Gott hat sie dahingegeben … dahingegeben … dahingegeben“, dreimal wiederholt. Sie wollten sein Wort nicht. Sie wollten seine Wahrheit nicht. Und Gott gab sie den Dingen hin, die sie wollten. Das ist der Zorn Gottes, wenn er uns preisgibt. Ich denke, eine der Formen davon ist die, dass Menschen, die das Wort Gottes nicht hören wollen, von Gott dem Verlauf von Ereignissen überlassen werden, der für jene Ablehnung seines Wortes unvermeidlich ist.

Es gibt eine großartige Illustration dafür. Geht einmal in das Alte Testament zurück, Amos Kapitel 8 … Amos Kapitel 8. Amos begann als sehr unbedeutender Hirte aus Tekoa. Und durch den Ruf Gottes und einige wunderbare Offenbarungen wurde er zu einem beachtlichen Propheten. In Kapitel 8, Vers 11, lesen wir einen wirklich entscheidenden Teil seiner Botschaft … einen entscheidenden Teil seiner Botschaft an Israel. Amos 8, Vers 11: „Siehe, es kommen Tage, spricht Gott, der HERR, da werde ich einen Hunger ins Land senden; nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern danach, das Wort des HERRN zu hören. Da wird man hin und her wanken von einem Meer zum anderen und umherziehen vom Norden bis zum Osten, um das Wort des HERRN zu suchen, und wird es doch nicht finden.“ Das ist wirklich relevant. Ein Hunger nach dem Wort des Herrn. Sie werden danach suchen und es nicht finden. Das ist göttliches Gericht über Menschen, die sich weigerten, es zu hören, als sie es hatten. Acht Jahrhunderte vor Christus. Das nördliche Reich, Israel, ist zuversichtlich, sogar selbstzufrieden, und fühlt sich gut. Das hätten sie nicht tun sollen. Ihre Moral lag am Boden. Lest einmal die ganze Prophezeiung von Amos, es ist alles da. Die Moral lag am Boden, es gab keine Ehrlichkeit mehr, schlechte Behandlung von Armen war an der Tagesordnung, die Oberschicht war widerwärtig … aber es gab reichlich Geld, weitverbreiteten Wohlstand und man betete an. Aber wenn ihr wissen wollt, was Gott von ihrer Anbetung hielt, dann schlagt einmal Kapitel 5 auf: „Ich hasse, ich verachte eure Feste und mag eure Festversammlungen nicht riechen.“ Ich mag eure Anbetung nicht. Ich mag eure Versammlungen nicht. „Wenn ihr mir auch euer Brandopfer und Speisopfer darbringt, so habe ich doch kein Wohlgefallen daran, und das Dankopfer von euren Mastkälbern schaue ich gar nicht an. Tue nur hinweg von mir den Lärm deiner Lieder, und dein Harfenspiel mag ich nicht hören.“ Ich mag eure Anbetung nicht. Ich mag eure Lieder nicht. Ich mag eure Musik nicht. Ich mag eure Opfer nicht. Ich mag nichts davon.

Die Menschen in Israel dachten, Gott sei auf ihrer Seite. Ihr Wohlstand täuschte sie in dieser Hinsicht. Sie dachten, alles sei in Ordnung. Sie waren sündhaft, Sünde und Frevel waren weitverbreitet, aber sie hielten diese oberflächliche Form der Religion aufrecht. Und sie dachten, Gott sei auf ihrer Seite. Bis Gott eine Bombe auf Israel niedergehen ließ, und diese Bombe hatte einen Namen … Amos. Er fiel in Samaria ein und er fiel dort als Prophet des drohenden Unheils ein. Und er begann damit, dass er sagte, Gott werde sie richten - Gott wird euch richten und er wird euch mächtig richten und er wird euch streng richten. Kapitel 2, Vers 6: „So spricht der HERR: ‚Wegen drei und wegen vier Übertretungen von Israel werde ich es [die Strafe] nicht abwenden.“ Kapitel 3, Vers 1: „Hört dieses Wort, das der HERR gegen euch gesprochen hat, ihr Kinder Israels, gegen das ganze Geschlecht, das ich aus dem Land Ägypten heraufgeführt habe! Nur euch habe ich ersehen von allen Geschlechtern der Erde, darum will ich auch alle eure Missetaten an euch heimsuchen.“ Eure Privilegien verschärfen eure Strafe nur noch. In Kapitel 4, Vers 12, ist es dasselbe: „Darum will ich so mit dir verfahren, Israel! Weil ich denn so mit dir verfahren will“, jetzt kommt eine berühmte Zeile, „so mache dich bereit, deinem Gott zu begegnen, Israel!“ Ihr werdet in Kürze Gott, den Richter, von Angesicht zu Angesicht sehen, also macht euch bereit.

Das ganze Buch ist eine Verkündung von göttlichem Gericht, das erfüllt wurde, als die Assyrer 722 v. Chr. kamen und das nördliche Reich zerstörten und in die Gefangenschaft führten, aus der die Menschen nie zurückkehrten. Es war das Ende jener nördlichen Generation. In Kapitel 5, Vers 27, sagt Amos: „‚Und ich will euch bis über Damaskus hinaus in die Gefangenschaft wegführen’, spricht der HERR - Gott der Heerscharen ist sein Name“. Es ist vorbei ... es ist vorbei.

Aber am schlimmsten ist, dass ihr in der Zwischenzeit, wenn das Gericht seinen Lauf nimmt, ein großes Problem haben werdet. Und das führt uns zu Kapitel 8 zurück. Ihr werdet in einer Hungersnot herumirren, nicht nach Brot oder Wasser, sondern eine Hungersnot, in der es euch danach verlangt, vom Herrn zu hören. Und so werdet ihr überall herumwanken und werdet versuchen, ein Wort vom Herrn zu finden und ihr werdet es nicht finden … ihr werdet es nicht finden. Wie tragisch ist das? Aber das ist ein göttliches Urteil, wenn Gott sagt, ihr wolltet nicht hören und jetzt werde ich nicht mehr mit euch sprechen.

Das ist in der Vergangenheit geschehen und es geschieht wieder. Ich fürchte, dass, ebenso wie zur Zeit von Amos, als die Menschen nicht zuhören wollten, eine Zeit kommen wird, wenn sie die Wahrheit nicht finden können. Betrachtet einmal die Geschichte dieses Landes [USA]. Es hatte zu Beginn ein großartiges Zeitalter von großartiger Verkündigung, und zur Zeit der großen Erweckung und selbst bis in das moderne Zeitalter, als es noch Beständigkeit auf den Kanzeln gab und das Evangelium verkündet wurde, aber es wurde nicht akzeptiert, es wurde von dem Menschen außerhalb des Reiches Gottes nicht geglaubt und nicht einmal von denen, die zum Reich gehörten, es jedoch auf die Weisen angriffen, die ich letzte Woche beschrieben habe. Diejenigen, die nicht hören wollten, werden feststellen, dass es kein Wort des Herrn mehr gibt, das ihnen zugänglich ist. Gottes Wort war verfügbar, aber wenn Gott richtet, entzieht es sich dem Zugang. Und heute seht ihr Folgendes in den USA. Ich kann dabei nicht für Gott sprechen und wann genau er richtet, aber ich sage euch Folgendes: Es gibt so viele Leute, die behaupten, für Gott zu sprechen, dass es für einen Ungläubigen fast unmöglich ist, zu wissen, wer nun wirklich Gottes Sprachrohr ist. Das Wort Gottes wird für diese Welt von Ungläubigen seltener, da selbst jene, die an das Wort Gottes glauben, Angst davor haben, es zu verkünden, weil es anstößt und sie glauben, das sei eine schlechte Strategie. Die Gesellschaft will alles außer der Schrift und die Gemeinde ist damit zufrieden, ihnen alles außer der Schrift zu geben. Und diejenigen, die sich an der Autorität und Priorität der Schrift festhalten, die sich an der Autorität und Priorität solider Lehre festhalten, die nüchterne und ernste und sorgfältige Studenten und Verkünder göttlicher Offenbarungen sind, werden von der Welt lächerlich gemacht, von der Kultur und von vielen anderen in der Gemeinde, obwohl ich davon überzeugt bin, dass wahre Gläubige … wahre Gläubige sich danach sehnen und alles in ihrer Kraft stehende tun, um jene zu finden, die ihnen die Wahrheit vermitteln.

Das führt uns zu einer Frage, die ich heute Abend zumindest ansatzweise beantworten möchte. Wie kam es, dass wir an die Bibel glauben? Warum glauben wir daran? Warum kommen wir jede Woche hierher, jeden Sonntagmorgen, Sonntagabend, morgens habt ihr Gemeinschaft miteinander, unter der Woche geht ihr zu einem Bibelkreis, ihr nehmt an unseren Logos-Kursen teil, ihr geht an das Masters College oder Masters Seminary, um die Schrift zu studieren, ihr geht in den Buchladen und kauft Hunderte und Tausende von Büchern und Kassetten und CDs und saugt das Wort Gottes einfach immer weiter kontinuierlich auf ... wie seid ihr zu diesem Vertrauen gelangt? Seid ihr klüger als alle anderen? Sind wir einfach nur die rein intellektuelle Elite der Welt? Oder hat jemand ein Plädoyer für die Wahrhaftigkeit der Bibel gehalten, das einfach tiefgründig und unausweichlich war? Haben wir irgendeinen Prozess durchlaufen, in dem wir mit rationalen Beweisen für unseren Glauben an die Bibel konfrontiert wurden? Sind wir die intelligentesten oder klar denkendsten rationalen Leute oder sind wir diejenigen, denen die Wahrhaftigkeit der Bibel am deutlichsten, präzisesten und mit der besten Erklärung dargelegt wurde? Ist das der Grund dafür, dass wir hier sind?

Das scheint mir nicht so. Wir sind nicht viele Vornehme und viele Mächtige. Wir sind niedrig, unbedeutend, ein Nichts. Wir sind nicht die Elite der Welt. Wie um alles in der Welt sind wir zu dieser Überzeugung gelangt, dass wir nach jedem Wort leben, das aus dem Mund Gottes kommt? Warum sind wir in dieser Gemeinde und nicht in irgendeiner anderen, wo viel Unfug getrieben wird? Und warum seid ihr überhaupt in einer Gemeinde? Und warum kauft ihr Bibeln und warum kauft ihr Studienbibeln und Kommentare und Andachtsbücher und Bibellesen und Bücher über die Bibel? Warum … warum … woher stammt eure diesbezügliche Zuversicht? Warum wollt ihr die Bibel studieren? Warum ist es euch so wichtig, eine Erklärung von Gottes Wort zu hören?

Ich möchte euch einige Kommentare von einigen Leuten aus der Vergangenheit vorlesen, die Eindruck bei mir hinterlassen haben. Martin Luther: „Die Bibel kann man nicht einfach durch Studieren oder Talent verstehen. Man muss sich auf den Einfluss des Heiligen Geistes verlassen.“ Oder wie wäre es mit Zwingli, einem anderen Reformator: „Selbst wenn ihr das Evangelium Jesu Christi direkt von einem Apostel empfangen habt, könnt ihr nicht gemäß dem Evangelium handeln, sofern euer himmlischer Vater euch nicht lehrt.“ Hmm..

Und Johannes Calvin hatte dieselbe Meinung, dass das Wort Gottes geglaubt wird, wenn Gott das Herz erneuert. Hört einmal auf das, was Calvin schrieb. „Das Zeugnis des Heiligen Geistes ist besser als alle Beweise.” Eine sehr wichtige Aussage. “Das Zeugnis des Heiligen Geistes ist besser als alle Beweise […], denn dies Wort“, … die Worte der Heiligen Schrift, „wird nicht eher im Menschenherzen Glauben finden, als bis es vom inneren Zeugnis des Heiligen Geistes versiegelt worden ist. Die Schrift trägt ihre Beglaubigung in sich selbst; daher ist es nicht angebracht, sie einer Beweisführung und Vernunftgründen zu unterwerfen. Die Gewissheit aber, die sie uns gewinnt, die erlangen wir durch das Zeugnis des Geistes[1].“ Eine tiefschürfende Aussage, die vollkommen richtig ist.

Calvin schreibt: „Moses und die Propheten bezeugten kühn und furchtlos, was tatsächlich wahr war, dass es der Mund des Herrn war, der gesprochen hat. Denn derselbe Geist, der durch den Mund der Propheten gesprochen hat, der muss in unser Herz dringen, um uns die Gewißheit zu schenken, daß sie treulich verkündet haben, was ihnen von Gott aufgetragen war. Demzufolge müssen wir uns nicht wundern, wenn es viele gibt, die den Autor der Schrift anzweifeln, denn obwohl die Majestät Gottes darin offensichtlich wird, haben doch nur diejenigen, die vom Heiligen Geist erleuchtet wurden, Augen, um das wahrzunehmen, was in Wirklichkeit für alle sichtbar sein sollte und dennoch allein für die Auserwählten sichtbar ist.“ Wir können in keiner Weise als die intellektuelle Elite der Welt betrachtet werden. Selbst um in das Reich Gottes zu gelangen, muss man wie ein kleines … was? … Kind werden. Wir sind weder die Vornehmen und Mächtigen, noch die Gelehrten oder Elite. Wir sind nicht die Klugen und Weisen. Aber das ist es nicht, was einem Vertrauen in die Schrift gibt, und Calvin sagte das. Es ist nicht die Vernunft. Es ist das Zeugnis des Heiligen Geistes, das besser ist als alle Beweise. Ich glaube, dass die Bibel das Wort Gottes ist, sowie ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, und glaube, dass Gott der Gott der Schrift ist, der eine heilige Dreieinigkeit ist, ebenso wie ich glaube, dass die Errettung durch Gnade allein, aus Glauben allein geschieht, und zwar deshalb, weil Gott dieses Vertrauen in meinem Herzen verankert hat. Besteht es den Test der Vernunft? Ja. Aber das ist nicht die Quelle jener Überzeugung. Es ist das innere Zeugnis, das der Heilige Geist in unseren Herzen ablegt. Es ist der Heilige Geist, der vor unserem Geist bezeugt, dass wir Gottes Kinder sind. Es ist der Heilige Geist, der vor unserem Geist bezeugt, dass das Wort Gottes in der Tat wahr und zuverlässig ist.

In 1. Thessalonicher 1,4-5 sagte Paulus über seine eigene Verkündigung in der Offenbarung, die von Gott durch ihn kam: „Wir wissen ja […] um eure Auserwählung, denn unser Evangelium ist nicht nur im Wort zu euch gekommen, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und in großer Gewissheit.“ Warum hören manche Menschen die Verkündigung des Evangeliums und es kommt in Kraft und im Heiligen Geist und in großer Gewissheit, sagt Paulus, da ihr doch um eure Auserwählung wisst? Weil Gott euch auserwählt hat, damit ihr dies versteht. 1. Korinther 2,4-5: „Und meine Rede und meine Verkündigung bestand nicht in überredenden Worten menschlicher Weisheit.“ Das braucht ihr nicht. „Sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft.“ Hier ist ein Prediger. Und seine Verkündigung war schlicht und direkt, nicht in Worten menschlicher Weisheit; er verkündete Christus und ihn gekreuzigt. Er hielt die Botschaft sehr klar und direkt. Er passte seine Verkündigung nicht an die kulturellen Trends an, um sie annehmbar für die menschliche Vernunft zu machen. Er sagt, sie bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in der Erweisung des Geistes und der Kraft. Meine Verkündigung war einfach und direkt, sie hatte gewaltige Auswirkungen, was kein Zeugnis meiner Fähigkeiten als Redner ist, sondern ein großartiges Zeugnis des Heiligen Geistes und seiner Macht. Und er sagt: „Damit euer Glaube … euer Glaube an die Wahrheit ... nicht auf Menschenweisheit beruhe“, nicht, weil die Präsentation vernünftig und rational war, „sondern auf Gottes Kraft.“

Dasselbe, was über die Verkündigung von Paulus gesagt werden kann, kann von der ganzen Offenbarung Gottes gesagt werden. Es ist objektive Wahrheit. Es ist das Wort Gottes. Es besteht den Test der Vernunft und den Test einer peinlich genauen Untersuchung und Prüfung und der Geschichte. Aber damit ihr darauf vertraut, ist das mächtige Werk des Heiligen Geistes erforderlich. Wir glauben an das Wort Gottes, weil wir vom Heiligen Geist ermächtigt wurden, über den Punkt hinauszugehen, zu dem die Vernunft uns je führen könnte.

Ich erinnere mich noch, wie ich einmal vor Jahren an einem College sprach, dem Whittier College. Sie baten mich, für drei Abende zu kommen und zu beweisen, dass die Bibel wahr ist. Nun, ich war ziemlich jung und dachte, dies sei großartig; ich glaube, dass die Bibel wahr ist, und glaube, dass ich einige Beweise vorbringen kann. Und so stelle ich eine lange Liste mit Beweisen auf … die Bibel ist wahr wegen ihrer Einheitlichkeit, sie widerspricht sich nie, die Bibel ist wahr wegen ihrer wissenschaftlichen Präzision, sie sagt, Gott hängt die Erde über dem Nichts auf. Das ist ziemlich bedeutsam. Die Bibel sagt, die Erde verwandelt sich wie Siegelton, gedreht auf einer Achse; das machte man mit Ton, wenn man eine Signatur in weichen Ton einprägte. Die Bibel spricht über den Lauf der Sonne, die von einem Ende des Universums zum anderen läuft, und im Buch Jesaja wird der ganze Kreislauf des Wassers beschrieben. Man kann über viele wissenschaftliche Dinge sprechen. Die wissenschaftliche Präzision in einer recht primitiven wissenschaftlichen Welt, als diese Dinge geschrieben wurden, ist ein Zeugnis für die Wahrhaftigkeit der Schrift. Und dann sprach ich über die historische Genauigkeit der Bibel, archäologische Entdeckungen und all jene Dinge. Und ich ging alle Details durch. Ich sprach über Wunder; wie sonst könnte man die Wunder erklären, die von Hunderten und Tausenden gesehen wurden? Wunder, für die es keine andere Erklärung gab, die wundersamen Ereignisse, die wundersame Natur, das wundersame Zeugnis im Leben unseres Herrn und dem Leben der Apostel und ihrer Anhänger, die die Schrift schrieben. Ich ging all das durch. Ich trug sogar ein Argument über die Person Jesu Christi vor, der so übernatürlich war, dass niemand ihn je hätte erfinden können. Und ich präsentierte alle Beweise sehr sorgfältig und dachte, ehrlich gesagt, die Beweise seien überwältigend. Doch nach meiner Kenntnis wurde nicht ein einziger Student dort davon überzeugt.

Und ich ging davon und dachte: „Hier geht irgendetwas Anderes vor sich, das über die Vernunft hinausgeht.“ Und allmählich wurde mir klar, was in 1. Korinther 2,14 steht. Schlagt das doch bitte mit mir auf. Das war nur die Einleitung, jetzt kommen wir zum Text. In 1. Korinther 2,14 finden wir eine Zusammenfassung des Problems. „Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss.“ Nun, das ist die Antwort. Es ist unmöglich. Beweise alleine genügen nicht. Der menschliche Verstand kann euch nicht zu diesem Punkt bringen. Der natürliche Mensch tut es nicht, weil er es nicht kann. Er glaubt nicht, weil er nicht glauben kann. Und es gibt eine gewisse fundierte Realität für dieses Unvermögen. Er ist unfähig, weil er natürlich ist und nicht geistlich. Er verfügt über keine geistlichen Mittel. Darüber hinaus ist er unfähig … betrachtet einmal 2. Korinther Kapitel 4, wo die Unfähigkeit des Menschen noch schlimmer wird. Paulus sagt in Vers 3: „Wenn aber unser Evangelium verhüllt ist …“ Seht, wir verkündigen das Evangelium und die Menschen glauben es nicht alle. Wir wissen das. „Wenn es verhüllt ist, so ist es bei denen verhüllt, die verlorengehen.“ Es ist bei denen verhüllt, die verloren gehen … es ist bei denen verhüllt, die sich auf dem Weg in die Hölle befinden. In wessen Fall? Vers 4: „Bei den Ungläubigen, denen der Gott dieser Weltzeit die Sinne verblendet hat, so daß ihnen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus nicht aufleuchtet, welcher Gottes Ebenbild ist.“ Sie tun es nicht, weil sie es nicht können und sie können es nicht, weil sie natürlich sind, nicht geistlich. Sie können es nicht, weil sie tot sind, nicht lebendig, sie können es nicht, weil sie durch den Gott dieser Weltzeit verblendet sind, der … wie ihr wohl wisst … Satan ist.

Aber es gibt sogar noch mehr. Geht einmal zurück zu Matthäus Kapitel 11 … um euch zu zeigen, wie umfassend ihr Zustand ist, wie tief ihre Finsternis reicht, sagt Jesus in Vers 25: „Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: ‚Ich preise dich Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dies vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen geoffenbart hast.’“ Meine Güte. Jetzt ist es nicht nur der natürliche Zustand, der es jemandem unmöglich macht, zu glauben, nicht nur der satanische Zustand, der es jemandem unmöglich macht, zu glauben, sondern auch noch göttliches Gericht, durch das Gott diese Dinge vor den Weisen und Klugen verborgen hat. Warum? Die Antwort findet sich in Vers 26. Hier ist die Antwort, die Jesus in seinem Gebet an den Vater gab. „Ja, Vater, denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir.“ Das ist die einzige Antwort. Seid ihr bereit dafür? Es gibt keine andere Antwort, weil er es so wollte … weil er es so wollte. Es gefiel Gott, diese Dinge vor den Weisen und Klugen zu verbergen. Man kann nicht durch Vernunft zu diesem Punkt gelangen, selbst die Vernunft auf ihrem Höhepunkt.

Wie kann Einstein, der ohne Zweifel einer der intelligentesten Menschen war, der je gelebt hat, so weit gekommen sein und niemals begriffen haben, dass es einen Gott geben muss, und die Plausibilität, dass der Gott der Bibel dieser Gott sein muss, begriffen haben? Wie kommt es, dass all die Gelehrten sich sogar intensiv mit der Bibel befassen können und nach dem historischen Jesus suchen und herumlaufen und das Leben Christi studieren und sich intensiv mit dem Alten Testament befassen? Und es hat Zehntausende, Hunderttausende von Gelehrten des Alten Testaments und Rabbiner gegeben, die die Schrift gelesen haben und es gibt alle möglichen „Gelehrten des Neuen Testaments“ und Lehrer in Universitäten und Theologischen Hochschulen in den Fachbereichen Religion, die es nicht begreifen, obwohl sie von überdurchschnittlicher Intelligenz sind. Und die Antwort lautet, dass der natürliche Mensch diesen Punkt nicht erreichen kann, weil er in einer anderen Dimension ist. Die Finsternis des natürlichen Menschen wird durch satanische Blindheit verschlimmert. Er fühlt sich so stark zum Reich der Gesetzlosigkeit hingezogen, dass er vor der Wahrheit wegläuft, die seine Sünde entblößt, und dann gibt es Gott, der die Offenbarung der Wahrheit selber einschränkt und sie vor den Weisen und Klugen verbirgt, während er sie den Unmündigen offenbart. Das wurde bei der Wahl der zwölf Apostel unter Beweis gestellt, nicht wahr? Zwölf vollkommen unbedeutende Menschen, nicht einer von ihnen war ein Rabbiner oder ein Lehrer oder ein Prediger, keiner war ein Synagogenvorsteher oder Pharisäer oder Sadduzäer, keiner war ein Schriftgelehrter, er ignorierte einfach alle Gelehrten und die Elite. Sieben von ihnen könnten Fischer gewesen sein, Männer, die manuelle Arbeit verrichteten. Einer war ein verabscheuungswürdiger Zöllner, ein Paria. Und warum tat Gott das?

Die Antwort findet sich in 1. Korinther 1, Vers 26, und wir haben sie bereits angedeutet. Lasst uns gemeinsam dorthin gehen. „Seht doch eure Berufung an, ihr Brüder. Da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen; und das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um die Starken zuschanden zu machen; und … impliziert … das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, und das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist, damit sich vor ihm kein Fleisch rühme.“ Jetzt hört euch einmal den nächsten Vers an: „Durch ihn aber seid ihr in Jesus Christus.“ Es ist allein Gottes Werk, dass ihr zum Glauben an die Wahrheit von Gottes Offenbarung gekommen seid. „Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht worden ist zur Weisheit.“ Das Einzige, das je dazu führt, dass ein Mensch die göttliche Weisheit mit offenen Armen aufnimmt, ist Gottes Wirken im Herzen dieses Menschen. Weisheit von Gott, Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung kommen alle von Gott, weil Gott sich entschieden hat, sie uns zu geben, damit, wie es in Vers 31 heißt: „Wer sich rühmen will, der rühme sich des Herrn.“ Ihr könnt diesen Punkt nicht durch den natürlichen Prozess der menschlichen Vernunft erreichen.

Wenn ihr es also mit einem Ungläubigen zu tun habt, könnt ihr haufenweise Beweise vorbringen und jede Art von vernünftigen Argumenten. Und glaubt mir, die Wahrheit ist rational. Und die Wahrheit ist vernünftig. Aber das bringt die Leute nicht dahin. Wenn ihr eure Argumentation für die Authentizität der Bibel vorbringen wollt - und ich will das jedes Mal tun, wenn ich auf diese Kanzel steige, ich stelle mich hier nicht hin und zähle euch die logischen Beweise für die Wahrhaftigkeit der Bibel auf, sondern eröffne sie euch einfach, denn die Bibel ist schärfer und mächtiger als jede andere Waffe. Sie birgt ihre eigene Kraft in sich.

Geht noch einmal zu Matthäus 11 zurück. Wir waren bei Matthäus 11 und ich möchte euch nur an diesen fantastischen Abschnitt in Vers 25 erinnern: „Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dies vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen geoffenbart hast.“ Warum? „Denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir.“ Seht euch jetzt einmal den nächsten Vers an: „Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater; und niemand erkennt den Vater, als nur der Sohn“, hört euch das an, „und der, welchem der Sohn es … was? … offenbaren will.“ Die einzigen Menschen, die das Evangelium glauben, die einzigen Menschen, die daran glauben, dass die Bibel das Wort Gottes ist, sind die Menschen, die Gott auserwählt hat, die Menschen, denen Gott sich offenbart hat und denen der Sohn den Vater offenbart. Sehr selektiv und dennoch … liebt ihr den nächsten Vers nicht auch? …Weil es geheim ist und wir nicht wissen, wer diese Menschen sind, kommt diese Einladung, „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!“ Das Gleichgewicht, die Souveränität Gottes ist jene Einladung.

Schlagt jetzt bitte Matthäus 13 auf; wir werden uns unseren Haupttext für nächste Woche aufheben. Matthäus 13, Vers 11; das ist eigentlich immer noch die Einleitung: „Er aber antwortete und sprach zu ihnen“; seine Jünger hatten ihn gerade gefragt: „Warum redest du in Gleichnissen?“ Ein Gleichnis ist einfach eine Analogie, eine Illustration. Aber wenn man es nicht erklärt, wird es zu einem Rätsel. „Warum also sprichst du in Gleichnissen mit ihnen?“ Warum sprichst du in Gleichnissen zu der Menschenmenge? „Er aber antwortete und sprach zu ihnen“, .... ich liebe diese Stelle: „Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu verstehen; jenen aber ist es nicht gegeben“. Fühlt ihr euch privilegiert? Fühlt ihr euch privilegiert? Ihr sitzt hier als direkte Folge von Gottes souveräner Entscheidung vor Anbeginn der Zeit, euch seine Wahrheit zu offenbaren. Jenen aber ist es nicht gegeben. Vers 13: „Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehen und doch nicht sehen und hören und doch nicht hören und nicht verstehen.“ Das ist genau das, was Jesaja sagte, und er führt uns zurück zu Jesaja 6, wo Gott diesen aufforderte, zu verkündigen, wohlwissend, dass die Menschen hören, aber nicht verstehen würden, sehen, aber nicht erkennen würden, „denn das Herz dieses Volkes ist verstockt, und mit den Ohren hören sie schwer, und ihre Augen haben sie verschlossen, daß sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile. Aber glückselig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören! Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben zu sehen begehrt, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.“ Was sind wir doch privilegiert! Und all diese Menschen, Rabbiner und Menschen in religiösen Ämtern, Gelehrte und Studenten, die ständig danach streben, alle Dinge zu begreifen. Und dann gibt es all die anderen Menschen, die sich mit jedem Bereich der Philosophie befassen und versuchen, die Religion zu interpretieren. Und dann gibt es uns, wir sind nichts und niemand und niedrig, und wir verstehen es, weil … wie es in Vers 11 heißt … es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu verstehen.

Warum glauben wir an die Bibel? Weil es uns gegeben war, daran zu glauben. Es gibt einen Mann, der vor Jahren großen Einfluss auf mich hatte und es gelegentlich immer noch hat, wenn ich seine Schriften lese; er heißt Cornelius Van Til, ein großartiger Apologetiker des christlichen Glaubens, aber ein präsuppositioneller Apologetiker, und die Grundvoraussetzung war, dass die Bibel wahr ist. Van Til sagte Folgendes in seiner Einleitung zur Systematischen Theologie, Band 5, Seite 130: „Der Mensch spricht oft, als sei das Einzige, was ein Sünder benötigte, wahre Informationen. Das stimmt nicht. Der Mensch braucht wahre Auslegungen, aber er muss auch ein neues Geschöpf werden. Sünde ist nicht nur Fehlinformation, sondern auch eine Macht der Verdrehung in der Seele.“ Man kann einem Menschen nicht nur Informationen oder nur die Auslegung geben. Er muss ein neues Geschöpf werden. Van Til sagte: „Der Christ weiß, dass er die Natur aufgrund der ihm innewohnenden Sünde falsch auslegen würde, wenn er nicht von der Schrift erleuchtet und vom Heiligen Geist geführt würde.“ Wir wissen das. Er sagte: „Apologetik beinhaltet einen Konflikt über ultimative Autoritäten, also einen Konflikt über unsere Grundvoraussetzungen oder einen endgültigen Maßstab.“

Lasst mich das aufgliedern für euch. Entweder glaubt man, dass ein Mensch über eigene rationale Macht verfügt, um zu Gottes Wahrheit vorzustoßen, oder man glaubt, dass er diese Macht nicht hat. Wenn ihr glaubt, dass er sie hat, ist eure Auffassung des Menschen unbiblisch. Wenn ihr glaubt, dass er sie nicht hat, wisst ihr, dass die Macht nicht in Beweisen für den rationalen Verstand liegt, sondern in der Verkündigung von Gottes Wort. Was wir heutzutage im Dienst sehen, ist nichts weiter als Versuche, die Menschen durch Raffiniertheit und Vernünftigkeit und sonstige manipulative Kräfte davon zu überzeugen, dass irgendwo im Herzen des Menschen die Fähigkeit steckt, sich über seinen geistlichen Tod zu erheben, über seine geistliche Blindheit, über göttliche gerichtliche Blindheit zu erheben und aus eigenen Kräften zu glauben, weil ihr es ihm so leicht gemacht habt. Lächerlich … aber das ist es, was einen großen Teil der sogenannten Evangelisation antreibt. Die Opposition des Sünders gegenüber dem Wort Gottes, gegenüber göttlicher, heiliger Wahrheit, gegenüber dem Evangelium entsteht nicht aus legitimen intellektuellen Fragen in Bezug auf die Wahrheit oder Wahrhaftigkeit der Schrift. Sie entsteht aus der Rebellion einer sündhaften Seele und weil der Mensch natürlich ist und selbst auf der besten rationalen Ebene diese geistliche Kenntnis nicht erreichen kann. Der Mensch ist nicht die letzte Berufungsinstanz. Man darf den Sünder nicht denken lassen, dass sein Verstand den Ausschlag für seine Errettung gibt. Laut Gott ist Gott die letzte Berufungsinstanz. Seine Offenbarung entscheidet, was wahr ist, nicht die Vernunft des Menschen. Sünder haben über Jahrhunderte ihre Vernunft auf die Bibel angewandt und sind dabei zu allen möglichen vernichtenden Irrelehren gelangt. Van Til schreibt: „Die Gedanken aller Menschen beruhen auf einer Position, die sie durch Glauben annehmen, und ihr setzt euren Glauben entweder in Gott oder in euch selbst und euren Verstand. Ich setze meinen Glauben nicht in den menschlichen Verstand, also verkündige ich keine Dinge, die den menschlichen Verstand manipulieren. Ich verkündige das Wort Gottes, weil mein Glaube in seiner Macht und seinem Wort ist. Um göttliche Wahrheit zu kennen und die Bibel zu verstehen, muss der Sünder also Gott anrufen. Der Sünder muss von der Wahrheit von Gottes Wort überwältigt werden. Wenn man irgendetwas Anderes als die Schrift verkündigt, verschwendet man seine Zeit. Der Sünder muss die Wahrheit verstehen. Er muss diesen Wandel vollziehen. Er muss diese Auslegung haben. Wir wurden wieder vom Wort der Wahrheit gezeugt, aber der Mensch muss Gott um Rettung anrufen, damit er ihm neues Leben spendet, die Scheuklappen abnimmt, den Feind überwältigt, der ihn geblendet hat, die Dinge entfernt, die Gott vor ihm verborgen hat und sie ans Licht zu bringen. Der Sünder muss sich vor dem Thron Gottes niederwerfen und aus der Tiefe seiner furchtsamen Seele rufen: ‚Oh Gott, sei mir Sünder gnädig. Lass mich die Wahrheit verstehen.’“ Es ist alles das Werk Gottes.

Augustinus sagte: „Ich glaube, um zu verstehen.“ Lasst uns beten.



[1] www.calvin-institutio.de


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