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Wir wenden uns jetzt Tag fünf der Schöpfungsgeschichte zu, 1. Mose 1,20-23. In dem Text heißt es: „Und Gott sprach: ‚Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebender Wesen, und es sollen Vögel dahinfliegen über die Erde an der Himmelsausdehnung!‘ Und Gott schuf die großen Meerestiere und alle lebenden Wesen, die sich regen, von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art, dazu allerlei Vögel mit Flügeln nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: ‚Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich mehren auf der Erde!‘ Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der fünfte Tag.“

Wie der Text besagt, befinden wir uns am fünften Tag. Wir sind die Schöpfungswoche Tag für Tag durchgegangen, mit einigen erstaunlichen, verblüffenden Erkenntnissen, die uns das Wort Gottes vermittelt hat. Eine Sache fällt mir immer wieder auf, je mehr ich lese – und in einer Serie wie dieser kommt es häufig vor, wenn ich einmal begonnen habe, zu lesen, dass ihr mir Sachen zuschickt, um mir zu helfen … Bücher, E-Mails, Faxe, Sachen aus dem Internet, bis meine Bibliothek unvorstellbare Ausmaße annimmt. Ich habe soviel gelesen, wie es mir möglich war, und je mehr ich lese, umso größer wird mein Interesse. Und einen Teil davon muss ich einfach an euch weitergeben.

Ich habe nie viel Zeit damit verbracht, Naturwissenschaften zu studieren. Ich habe an der Uni die Kurse belegt, die verlangt wurden, und nichts darüber hinaus, und habe es geschafft, fast alles, was ich gelernt habe, zu vergessen. Aber jetzt lerne ich jetzt quasi wieder von vorne über diese erstaunliche Vielfalt und Komplexität der Schöpfungsordnung, die für mich Ausdruck der Immensität von Gottes Intelligenz sind. Es ist verblüffend, wenn man sich irgendwie mit der Schöpfung beschäftigt und etwas tiefer geht, wie man der gewaltigen Intelligenz und Macht Gottes begegnet. Und bei meiner Lektüre der Evolutionisten, die Gott leugnen wollen, verblüfft mich deren absolute Torheit und Hoffnungslosigkeit immer wieder.

Im Dezember 1996 starb ein Evolutionist und Astronom namens Carl Sagan, wahrscheinlich der am besten bekannte Astronom auf der Welt.  Er war der Meinung, dass das Leben einfach irgendwie entstand. Und sein Leben endete vollkommen leer, vollkommen hoffnungslos.  Und gegen Ende seines Lebens wurde er von Ted Koppel im Fernsehen interviewt. Koppel fragt Sagan, wohl wissend, dass er wahrscheinlich nicht mehr lange leben wird und sein Leben der Wissenschaft und dem Studium des Universums in seiner Rolle als Astronom gewidmet hatte: „Sir, können Sie den Menschen dieser Welt irgendeine Weisheit mit auf den Weg geben?“

Daraufhin antwortete Sagan: „Wir leben auf einem Stück Felsen und Metall, das einen langweiligen Stern umkreist, der einer von über 400 Milliarden anderer Sterne ist, die die Milchstraße bilden, welche wiederum eine von Milliarden anderer Galaxien ist, die das Universum bilden, welches ebenfalls eines von vielen, vielleicht einer unendlichen Menge anderer Universen ist. Es lohnt sich, darüber nachzudenken.“

Er dachte darüber nach, und dachte darüber nach, und dachte darüber nach und ließ es nie zu, dass Gott zur Realität wurde. Am Ende weiß der brillanteste Evolutionist nur, dass das Universum existiert. Er weiß aber nicht wie, er weiß nicht warum, und er weiß vor allem nicht, wer der Schöpfer ist. Wie traurig. Alles im Universum deutet auf Gott, den Schöpfer, hin. Sogar Albert Einstein sagte: „Natürlich steckt eine enorme Intelligenz hinter dem Universum; ein Mensch, der das nicht glaubt, ist ein Narr.“ Und dann fuhr er fort: „Aber wir können ihn nie kennen.“ Der humanistische Evolutionist weigert sich, das Offensichtliche zu sehen, weigert sich, dem Gott zu begegnen, der erkannt werden will.

Aber wieder zurück zur Schöpfungsordnung; die Komplexität und Vielfalt lassen euch keine andere Erklärung als göttliche Intelligenz und göttliche Macht von einem Ausmaß, das unsere Vorstellungskraft übersteigt. Ich werde nur einige Brocken dieser Schöpfungsordnung auswählen, die Ausdruck dieser Komplexität und Vielfalt sind, und sie mit euch teilen.

Einige Zugvögel orientieren sich an den Sternen. Woher wissen sie, wie das geht? Sogar Vögel, die aus Eiern in einem Gebäude geschlüpft sind und nie einen Himmel gesehen haben, können den Weg nach Hause finden, wenn man ihnen einen künstlichen Himmel zeigt, der einen Ort repräsentiert, an dem sie noch nie gewesen sind.

Motten haben zwei Ohren. Milben, mikroskopisch kleine Wanzen, leben gerne im Ohr einer Motte. Interessant ist jedoch, dass Milben sich nur in einem Ohr einer Motte ansiedeln. Wenn Milben sich in beiden Ohren ansiedeln, kann die Motte nicht fliegen, deshalb finden Wissenschaftler Milben nur in einem Ohr vor. Woher wissen die Milben, welches Ohr bewohnt ist?

Und dann gibt es den faszinierenden Bombardierkäfer, der zwei Chemikalien in seinem kleinen Körper hat, die sich perfekt miteinander verbinden und sich im genau richtigen Moment außerhalb seines Körpers verbinden, wenn sie abgeschossen werden und dann im Gesicht des Feindes explodieren.  Deshalb heißen sie „Bombardierkäfer“. Die beiden Chemikalien, die zu einer Explosion außerhalb des Körpers führen, verbinden sich jedoch nie zu früh miteinander, damit der Käfer nicht explodiert. Übrigens, wie hat dieser Käfer diese „Sprengstoffe“ spontan von alleine entwickelt und getrennt gehalten?

Die Universität von Alberta in Kanada stellte mal unter Beweis, dass in diesem gemäßigten Klima zu jedem beliebigen Zeitpunkt durchschnittlich 1.800 Stürme toben. Und dass diese 1.800 Stürme Energie in einer unvorstellbaren Größenordnung von 1.300.000.000 PS verbrauchen. Woher kommt diese Energie?

Ein kanadischer Physiker sagte, dass 640.000.000 Tonnen Kohle verbrannt werden müssten, um genügend Wasser für 10 cm Regen auf einer Fläche von knapp 26.000 km² zu verdunsten, und es würde noch einmal 800.000.000 PS Kühlleistung rund um die Uhr für 100 Tage erfordern, um den Dunst wieder abzukühlen und in Wolken zu sammeln. Doch Gott verdunstet das Wasser durch die enorme Kraft der Sonne, kühlt es am Himmel und sendet es wieder als Wasser hinab.

Übrigens, der Durchschnittsfarmer in Minnesota erhält jedes Jahr kostenlos gut 1,5 Millionen Liter Wasser pro 4.000 m² durch diesen Prozess, wenn man von einer durchschnittlichen jährlichen Regenmenge von 60 cm ausgeht. Woher kommt all diese Kraft?

Laut Aussage des US-amerikanischen Naturkundemuseums gibt es über 10.000.000 verschiedene Insektenspezies. Es gibt 2.500 Arten von Ameisen. Ich weiß, sie waren alle bei eurem letzten Picknick. Eine Kolonie von Ameisen kann bis zu 100.000.000 Ameisen haben. Wie schaffen es diese winzigen Kreaturen, sich so stark zu vermehren?

Laut einigen Schätzungen gibt es 5 Milliarden Vögel in Amerika. Stockenten können knapp 100 km pro Stunde fliegen, Adler 160 km pro Stunde und Falken können Sturzflüge mit knapp 290 km pro Stunde machen.

Übrigens, ihr braucht das zwar nicht zu wissen, aber ein Kabeljau kann 9.000.000 Eier legen, Heringe hingegen nur 70.000. I habe keinen anderen Kommentar. Das allein reicht aus, um mich zu verblüffen … 9.000.000 Eier, 9.000.000 kleine Kabeljaus, deshalb gibt es so viel Fisch & Chips in England. Der Nachschub geht ihnen nie aus.

Der Erdumfang beträgt 40.000 Kilometer. Die Erde wiegt 5,974x1024 kg. Sie hängt in einem leeren Raum. Sie dreht sich mit einer Geschwindigkeit 1.6000 Kilometer pro Stunde in perfektem Gleichgewicht und das ist wichtig, damit ihr nicht bei jeder Bewegung der Erde hüpft. Während sie sich mit 1.6000 Kilometer pro Stunde dreht, bewegt sie sich durch den (Welt)Raum um die Sonne, mit 1.600 Kilometer pro Minute in einer Umlaufbahn von gut 900 Millionen Kilometern, und sie tut das in einem perfekten Winkel, durch dessen Stellung die Jahreszeiten entstehen, die uns die Ernte geben, welche die Erdbevölkerung ernährt.  

Kometenspitzen können in ihrer Länge zwischen 16.000 Kilometern und 1.600.000 Kilometern lang sein, und die Schweife können 160.000.000 Kilometer lang sein. Sie reisen mit Geschwindigkeiten von 560 Kilometern pro Sekunde.

Euer Herz, das ungefähr faustgroß ist, wiegt weniger als ein halbes Pfund, es pumpt über 8000 Liter Blut pro Tag. Es verrichtet innerhalb von 12 Stunden genügend Arbeit, um 65 Tonnen vom Boden zu heben.

Wusstet ihr, dass die Sonne 4.000.000 Tonnen Materie pro Sekunde verbrennt? Ist das nicht verblüffend?

Denkt einmal an Dinge, die sehr klein sind, wie ein Atom. Sie sind nicht sichtbar. Wir wissen, dass sie existieren, aber sie sind bis heute nicht sichtbar. Atome sind so klein, dass drei Atome für ein Wassermolekül erforderlich sind. Und wenn ihr jedes Molekül in einem Wassertropfen nehmen und es vergrößern würdet, sodass jedes Molekül so groß wie ein Sandkorn wäre, hättet ich genügend Sandkörner für eine Straße, die 30 cm dick ist, 800 m breit und von Los Angeles nach New York City reichen würde. So viele Moleküle sind in einem Wassertropfen und in jedem Molekül sind drei Atome. Und dennoch ist das Atom überwiegend leerer Raum. Die tatsächliche Materie im Atom nimmt nur einen trillionsten Teil des Volumens dieses Atoms in Anspruch. Und wenn Atome sich miteinander verbinden, tun sie das nur an ihrer äußeren Elektronenbahn, das ist alles. Was die Materie fest erscheinen lässt, sind die Bewegungen innerhalb des Atoms. Das hier …(klopft) … ist nicht wirklich fest. Alles ist überwiegend leerer Raum.

Wenn man den gesamten Raum aus einem durchschnittlichen Menschen ausquetschen würde, wie viel Volumen würde er eurer Meinung nach einnehmen? Interessanter Gedanke, oder? Wenn man allen (leeren) Raum aus euch ausquetschen würde, würdet ihr euch auf einem Stecknadelkopf verlieren, denn ihr würdet nur 100 millionstel Kubikzoll einnehmen. Wenn also jemand zu euch sagt, ihr wärt nichts, dann hat er recht.

Aber andererseits – ich weiß, ihr denkt jetzt an Diät. Ihr denkt, es muss einen Weg geben, damit das funktioniert. Aber ihr müsst wissen, ein voller Kubikzoll dieser Materie würde 1 Milliarde Pfund wiegen. Ein Teelöffel Wasser enthält 1 Million-Milliarde-Billion Atome. Ich meine, das ist einfach verblüffend, nicht wahr?

 Und all das soll zufällig geschehen sein? Das glaubt ihr doch wohl selbst nicht.

Ich möchte euch etwas über den Kreis des Lebens erzählen, das fasziniert mich. Ich habe heute früh erwähnt, wer diesen Kreis erfunden hat, und jemand sagte, das seien die Mayas gewesen. Nein, sie waren es nicht. Gott war das. Es gibt einen Kreis des Lebens. Ihr habt ihn überall in euch. Der Kreis, von dem ich rede, und den Wissenschaftler so nennen, findet sich in dem Enzym ATP-Synthase. Dessen Struktur wurde erst kürzlich aufgeklärt und hat zwei Wissenschaftlern, Paul Boyer aus den USA und John Walker aus dem UK, gemeinsam den Nobelpreis eingebracht. Der Kreis in diesem Enzym dreht sich ungefähr 100 Mal pro Sekunde. Dieser kleine Motor ist 200.000 Mal kleiner als ein Stecknadelkopf und dreht sich mit 100 Umdrehungen pro Sekunde. Jede Zelle in eurem Körper und in jedem Lebewesen hat Tausende von diesen Motoren in einer einzigen Zelle. Jemand hat einmal geschätzt, dass euer Körper 10 Billiarden kleine Motoren hat.

Ich möchte euch erzählen, was dieser kleine Motor tut. Die Aufgabe des ATP-Motors besteht darin, das Molekül Adenosintriphosphat, ATP, aus Adenosindiphosphat, ADP, und Phosphorsäure zu produzieren, eine Synthese, die Zufuhr von Energie erfordert. Die ATP kann sich dann wieder in ADP aufspalten und Energie freisetzen, indem sie sich einem anderen chemischen Prozess in der Zelle anschließt, der diese Energie für eine Reaktion benötigt. Die Energie wird also gelenkt und die Produkte werden ständig wiederverwertet, in diesem winzig kleinen Motor, von dem 10 Billiarden ständig in euch im Einsatz sind. Dr. Walker sagt: „Wir benötigen jeden Tag unser Körpergewicht in ATP.“ Der kleine Motor muss also jeden Tag euer gesamtes Körpergewicht reproduzieren. Soviel ATP setzen wir um, wir verwerten diese Energie, damit wir denken und gehen und all das tun können, was wir tun. Wenn wir einen faulen Tag haben, werden wir nur ungefähr die Hälfte unseres Körpergewichts an ATP verbrauchen, aber wenn wir schwer arbeiten, wird jeden Tag bis zu einer Tonne ATP wiederverwertet.

1993 leitet Professor Boyer indirekt ab, wie ATP produziert wird. Aber es blieb Dr. Walker 1994 überlassen, die erste detaillierte Illustration zu liefern, wie dieser Motor funktioniert. Er verwendete Röntgenstrahlen und ein Elektronenmikroskop, um einen Schnappschuss der Atome aufzunehmen. Und dann erschien 1997 ein Japaner auf der Bildfläche, der einen winzig kleinen Glühfaden am Elektronenmikroskop befestigte, damit man unter dem Mikroskop sehen konnte, wie der Motor sich dreht. Diese extrem komplexen, kleinen, sich drehenden Motoren haben ein faszinierendes Design. Jeder Motor besteht aus 31 separaten Proteinen. Und vergesst nicht, dass das 200.000 Mal kleiner ist als ein Stecknadelkopf. Und sie haben 31 Proteinkomponenten, die aus Tausenden sorgfältig angeordneter Aminosäuren bestehen.

Verliert ihr langsam den Anschluss? Es wird noch schlimmer. Dieser Artikel erstreckt sich über viele Absätze. Diese kleinen Maschinen produzieren mit jeder Umdrehung mit ungefähr 100 Umdrehungen pro Sekunde den notwendigen Energiezyklus, damit ihr am Leben bleibt und funktionieren könnt. Es ist unglaublich, sagt Dr. Walker, sich vorzustellen, wie diese Motoren des Lebens sich allen Zellen unseres Körpers drehen. Und sie drehen sich in allen Zellen jedes Lebewesens.

Wer hat diese kleinen Motoren entworfen? Wer hat sie mit einem Antrieb versehen? In Psalm 139,14 heißt es, dass wir wunderbar und erstaunlich gemacht sind.

Kommen wir jetzt zu meinem Freund, R.C. Sproul, der teils Theologe und teils Philosoph ist. Ich schätze ihn für seine Theologie, aber ich schätze ihn ganz besonders für seine Philosophie. Er ist ein wirklich lustiger Philosoph, weil er es schafft, die Leute so töricht aussehen zu lassen, dass man es nur mit Mühe schafft, nicht zu kichern. Sproul sagt, es gibt nur vier Optionen für die Entstehung des Universums – nur vier.

Option Nummer eins, das Universum ist eine Illusion, es existiert nicht. Das ist die erste Option.

Option Nummer zwei, es ist von selbst entstanden.

Option Nummer drei, es existiert aus sich selbst heraus und ist ewig.

Option Nummer vier, es wurde von jemandem geschaffen, der aus sich selbst heraus existiert.

Sproul sagt, es gibt keine anderen Optionen. Entweder existiert es nicht oder es schuf sich selbst oder es hat schon immer bestanden oder jemand hat es geschaffen. Das war’s. Er sagt: „Ich habe mir Jahrzehnte den Kopf darüber zerbrochen und den Rat von Philosophen, Theologen und Wissenschaftlern eingeholt. Es ist mir nicht gelungen, irgendeine andere theoretische Option zu finden, die nicht unter eine dieser vier Optionen fällt. Das ist alles, mehr gibt es nicht.“

Dann sagt Sproul: „Die erste Option muss aus zwei Gründen ausgeschlossen werden.“ Das ist die Option, die besagt, dass das Universum nicht existiert, dass das alles eine Illusion ist. Wenn es wirklich eine Illusion ist, dann muss es etwas oder jemanden geben, der diese Illusion hat. Wenn das der Fall ist, dann muss das, was die Illusion hat, entweder von selbst entstanden sein, existiert aus sich selbst heraus oder wurde von jemandem ausgelöst, der letztendlich aus sich selbst heraus existiert. Deshalb ist nicht alles eine Illusion.“

Zweitens sagt er: „Man kann Nummer eins eliminieren, die Theorie der Illusion, denn wenn wir davon ausgehen, dass die Illusion absolut ist, dass also nichts existiert, einschließlich dessen, was die Illusion hat, dann erübrigt sich die Frage nach der Entstehung, weil dann buchstäblich nichts existiert. Aber wenn etwas existiert, dann muss das, was existiert, entweder sich selbst erschaffen haben, aus sich selbst heraus existieren oder von jemandem erschaffen worden sein, der in sich selbst existiert.“

Lasst uns die zweite Option betrachten, dass das Universum sich selbst erschaffen hat. Nun, das ist aller Logik nach formell falsch. Es ist widersprüchlich und logisch unmöglich. Sproul sagt: „Im Wesentlichen erfordert die Selbstschöpfung die Existenz von etwas, bevor es existiert.“ Begreift ihr das? Ihr könnt euch nicht selbst erschaffen, sofern ihr nicht schon existiert, um euch zu erschaffen. „Selbstschöpfung ist eine logische und rationale Unmöglichkeit“, schreibt er, „denn damit etwas sich selbst erschaffen kann, muss es da sein, bevor es existiert. Das ist unmöglich … es ist unmöglich für Feststoffe, Flüssigkeiten und Gase, es ist unmöglich für Atome und subatomare Partikel, es ist unmöglich für Licht, es ist unmöglich für Wärme, es ist unmöglich für Gott. Es gibt nichts, nirgendwo und zu keiner Zeit, das sich selbst erschaffen kann, weil es existieren müsste, bevor es sich selbst erschaffen hat.“ Sproul betont, dass es in sich existieren kann, ohne gegen die Logik zu verstoßen, aber es kann sich nicht selbst erschaffen haben.

Wenn Wissenschaftler sagen „Nun, vor 15-20 Milliarden Jahren hat das Universum sich selbst erschaffen“, was meinen sie damit? Sie meinen, dass Nichts zu Etwas explodierte. Das ist logisch unmöglich. Die Theorie der Selbstschöpfung aufrechtzuerhalten, ist vollkommen irrational und widersetzt sich jeglicher Logik. So eine Theorie kann man glauben, aber man kann sie nicht mit logischen Argumenten vertreten.

Dann gibt es die dritte Option, dass das Universum, so wie es existiert und wie wir es kennen, schon immer existiert. Nun, das funktioniert nicht. Ihr seid nicht ewig und ich bin es auch nicht. Wir existieren nicht schon von jeher. Es gab eine Zeit, als wir noch nicht existierten. Es gab eine Zeit, als unsere Kinder nicht existierten. Es gibt alle möglichen Dinge auf dieser Welt, die ursprünglich nicht existierten. Das trifft sogar auf alles um uns herum zu. Wie könnte das Universum für immer existieren und dann irgendwann etwas tun, was es nie zuvor getan hatte, nämlich Leben schaffen? Wenn das Universum schon immer existiert hat, dann hat alles darin schon immer existiert. Und wir wissen, dass alles darin nicht schon immer existierte, weil ihr und ich nicht schon immer existiert haben, unsere Eltern werden das bestätigen. Man kann nicht geboren werden und gleichzeitig schon immer existiert haben. Autos und Uhren und Stühle und all das wurde zu irgendeinem Zeitpunkt gemacht.

Die Optionen eins, zwei und drei sind also unmöglich. Es bleibt uns also eine Möglichkeit - dass das Universum existiert, weil es von jemandem geschaffen wurde, der existierte, bevor das Universum existierte, eine bereits vorher existierende intelligente Macht, also Gott. Materie kann sich nicht selbst erschaffen, nur ein ewiger, bereits existierender Gott konnte erschaffen.

Es gab etwas, das mich diese Woche ermutigt hat. CNN berichtete, dass nur 9 % der Amerikaner daran glauben, dass das Leben rein zufällig entstanden ist. Das ist gut, nicht wahr? Aber die große Mehrheit, wenn man die Zahlen umdreht, über 90 % der Leute in Amerika glauben, dass Gott an der Schöpfung beteiligt war, dass er jedoch die Evolution als Methode dazu nutzte. Und wir haben versucht, euch klarzumachen, dass Gott so nicht geschaffen haben kann, weil die Evolution absolut unmöglich ist. Deshalb gibt es keine Beweise dafür, weil es nicht geschehen kann.

Die Sünde der Evolutionisten wird in Römer 1,18 beschrieben: „Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten.“ Die Wahrheit eines Schöpfergottes ist offensichtlich, sie ist absolut offensichtlich, vernünftig, logisch, aber sie unterdrücken die Wahrheit. In Vers 19 heißt es: „… weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen.“ Daraus kann man keinen anderen Schluss ziehen, als dass es einen schon vorher existierenden Schöpfer gab, das ist die einzig vernünftige Schlussfolgerung.

Demzufolge sind diejenigen, die das ablehnen und diese Wahrheit ablehnen, laut Römer 1,20 ohne Entschuldigung … ohne Entschuldigung. Obwohl sie Gott kannten, gibt es keine andere mögliche Schlussfolgerung. Sie weigern sich, ihn als Gott zu ehren, weigern sich, ihm zu danken, und wurden in ihren Spekulationen leer. Ihr törichtes Herz ist verfinstert. Sie halten sich für weise. Sie haben Doktortitel und all das, aber sie sind in Wirklichkeit Narren. Sie vertauschen die Herrlichkeit des unbestechlichen Gottes mit dem Bild des verderblichen Menschen, Vögeln, Vierfüßlern und Krabbeltieren. Sie beten das Geschöpf mehr an als den Schöpfer. Sie machen das Geschöpf zum Schöpfer. Das Leben erschafft sich selbst. Laut Römer 1 beten sie die Schöpfung an, sie sehen die Schöpfung als Lebenskraft, die schafft. Das ist rein logisch gesehen lächerlich, wie wir vor einem Moment gesehen haben.

Wie ist das Universum entstanden? Lasst uns zu 1. Mose 1 zurückkehren, wo wir die ganze Zeit waren. Es entstand genauso, wie es im ersten Kapitel der Bibel beschrieben wurde, welches von Gott eingehaucht wurde, irrtumslos und unfehlbar ist. Die Wahrheit der Entstehung wird hier ganz deutlich in sechs 24-Stunden-Tagen, fast 24-Stunden-Sonnentagen, aufgezeigt, sechs Tage, die als ein Abend und ein Morgen definiert sind oder eine Periode von Dunkelheit und eine Periode von Licht, sechs normale Tage. In sechs Tagen schuf Gott das gesamte Universum so, wie es jetzt ist. Und wir haben euch anhand dieser Serie gezeigt, dass das vor ungefähr 6.000 -7.000 Jahren geschah, das ist alles. Und wenn ihr das betrachtet und sagt „Aber was ist mit all den Gesteinsschichten und den Alterserscheinungen und all diesen Dingen?“, dann lautet die Antwort darauf, dass Gott alles alt und reif geschaffen hat. Und die Sintflut, die später kam, veränderte das Angesicht der Erde und die Konfiguration der Erde und beantwortet viele Fragen, die sich im Hinblick auf die Topografie und Gestein und Fossilien und all diese Dinge stellen. Aber die Bibel ist ganz eindeutig, Gott schuf alles innerhalb von sechs Tagen.

Am ersten Tag schuf Gott Materie und Licht. Am zweiten Tag die Meere und die Himmel. Am dritten Tag die Erde und Pflanzen. Am vierten Tag die Himmelskörper, den Mond, die Sterne und die Sonne. Jetzt kommen wir zum fünften Tag und ich habe euch das gerade vorgelesen. Da geht es darum, dass Gott alle Lebewesen im Meer und am Himmel schuf. Das ist der Tag, an dem Gott das Heim für den Menschen fertigstellt und die ersten Lebewesen schafft ... die ersten Lebewesen. In Vers 20 lesen wir „[Das Wasser soll] wimmeln von einer Fülle lebender Wesen“. Das ist das erste Mal, dass etwas als lebend bezeichnet wird. Die Pflanzen werden nicht so bezeichnet. Sie sind Organismen, die eine Form von Leben haben, aber es ist kein bewusstes Leben. Die ersten Lebewesen, die von Gott geschaffen wurden, entstanden am fünften Tag.

Ich möchte euch nur noch einmal an die Abfolge erinnern. Tag fünf und Tag zwei gehören zusammen, ebenso wie Tag vier und Tag eins zusammengehören. Am ersten Tag schuf Gott das Licht, am vierten Tag die Himmelskörper, die Licht spenden sollten. Am zweiten Tag schuf er die Meere und die Himmel und am fünften Tag bevölkerte er die Meere und die Himmel. Am dritten Tag schuf er die Erde und ihre Pflanzen und passend dazu am sechsten Tag die Tiere und die Menschen, um die Erde zu bevölkern und sich von ihren Pflanzen zu ernähren. Die Parallelen sind also gleich bleibend.

Das Meer und der Himmel an Tag 2, die Bewohner des Meeres und Himmels an Tag 5. Das Meer erhielt natürlich seine endgültige Gestalt am dritten Tag, aber es wurde am zweiten Tag erschaffen.

Wenn wir jetzt den Text betrachten, gibt es zwei Phasen der Schöpfung am fünften Tag. Die erste Phase ist die Schöpfung des bewussten Lebens; zweitens, die Schöpfung des sich reproduzierenden Lebens. Diese beiden Dinge werden ganz klar für uns identifiziert … bewusstes Leben, das sind Lebewesen, die ein Bewusstsein haben, die auf ihre Umgebung reagieren und sich von einem Ort zum anderen bewegen. Pflanzen tun das ganz offensichtlich nicht. Und zweitens Leben, das sich fortpflanzt.

Lasst uns in Vers 20 mit dem Text weitermachen. „Und Gott sprach“, und hier halten wir wieder inne. Das ist immer die Schöpfungsmethode. Gott ruft nicht-existente Dinge durch sein Wort ins Leben. Er ruft sie aus dem Nichts durch sein Wort ins Leben.

„Und Gott sprach: ‚Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebender Wesen.‘“ Zuerst besiedelte er also das Wasser. Im Hebräischen bezeichnet man das als paranamesia (???) , ein Begriff, der ein literarisches Stilmittel beschreibt. Eine Paranamesia ist im Prinzip Folgendes: Im Hebräischen steht „Das Wasser soll …“ und im Text steht „Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebender Wesen.“ Es ist eine Wiederholung. Dasselbe trifft auf Vers 11 zu: „Die Erde lasse Gras sprießen und Gewächs …“; im Hebräischen steht dort „Die Erde sprieße mit Gewächs.“ Und hier wieder: “Es soll das Wasser vom Gewimmel lebender Wesen wimmeln” [Rev. Elberfelder] Oder wimmeln von Dingen, die leben. Hier wurde „wimmeln“ gewählt, weil das die Vorstellung von Bewegung ausdrückt. Ich möchte euch noch einmal daran erinnern, dass ein charakteristisches Merkmal von Lebewesen ist, dass sie sich bewegen. Pflanzen werden nicht als Lebewesen bezeichnet, weil sie nicht mobil sind, sie bewegen sich nicht. Lebewesen bewegen sich.

Gott besiedelte also das Meer, deshalb wurde hier als Verb „wimmeln“ gewählt. Noch einmal, das bringt den Gedanken zum Ausdruck, dass eine große Menge dieser Geschöpfe in Bewegung ist. Cassuto, der jüdische Kommentator, schreibt hierzu: „Die primäre Bedeutung des Wortstamms saras im Hebräischen ist „Bewegung“, insbesondere in Bezug auf die überschwängliche, flinke Bewegung vieler Geschöpfe, die sich gegenseitig schubsen, während sie sich kreuz und quer in alle Richtungen bewegen. Es war Gottes Wille, dass es inmitten von Leere und leblosem Wasser von einem Ende des Meeres zum anderen Leben entstehen sollte und dass es in dessen Mitte sich bewegende Lebewesen geben sollten, die keinen Einschränkungen im Hinblick auf ihre Anzahl oder Bewegung unterlag.“ Das Meer begann zu wimmeln mit all diesen Lebewesen, die überall umherschwammen und das Meer umfasste auch Süßwasser, alle Gewässer der Erde.

Das Wort „lebend“ ist das sehr bekannte hebräische Wort nephesh, das Seele, Sein oder Leben ausdrückt. Es wird hier zum ersten Mal verwendet. Das ist das erste Mal, dass wir einem Lebewesen begegnen, das sich von alleine bewegt. Pflanzen leben nicht auf dieselbe Weise wie Lebewesen, denn Pflanzen bewegen sich nicht und haben kein Bewusstsein. Lebende Dinge haben ein Bewusstsein. Obwohl Tiere sich ihrer selbst nicht bewusst sind, haben sie trotzdem ein Bewusstsein, sie reagieren auf ihre Umgebung als Individuen, aber sie sind sich dieser Reaktion nicht bewusst, es ist ein reiner Mechanismus, den wir als „Instinkt“ bezeichnen. Sie sind sich ihrer selbst nicht bewusst, sie wissen nicht, dass sie am Leben sind, sie wissen nicht, dass sie tot sind, sie kennen einander nicht, sie kommunizieren nicht miteinander auf persönliche Weise, die ein Bewusstsein ihrer selbst erkennen lässt, obwohl sie instinktiv gewaltig von ihrer DNS gesteuert werden, die sie zur Erhaltung ihrer Spezies erhalten haben und für die Funktion ihrer Spezies, wie Gott sie vorgesehen hat. Aber sie unterscheiden sich von den Pflanzen durch das Wort nephesh. Das bedeutet buchstäblich „das, was atmet“, das, was atmet.

Diese Dinge sind bara, das bedeutet, sie wurden geschaffen. Und er verwendet hier das Wort bara für „schaffen“. Das ist eine bedeutsame Errungenschaft, die das Verb “schaffen” verlangt. Parallel zu den enormen Dingen, die geschehen, schafft Gott Wesen mit Bewusstsein, die sich bewegen können, und sie bewegen sich in Schwärmen durch das Meer … so eine gewaltige Menge von erschaffenen Lebewesen.

Ich möchte jetzt kurz innehalten, weil das hier überaus wichtig ist. Als Gott die Fische und alle Säugetiere und all jene Tiere schuf, seien es nun Fische oder Wale, Dinosaurier, die im Meer leben oder Aale, ob ihr über Plankton oder was auch immer in der Nahrungskette redet, als Gott all das schuf, gab es keine Evolution. Er rief all die Lebewesen, die schwimmen, innerhalb eines Moments durch sein Wort ins Leben … sie begannen alle innerhalb eines Augenblicks im selben Moment am selben Tag zu existieren. Sie befanden sich nicht in irgendeinem Entwicklungsprozess, während Spezies sich in andere Spezies entwickelten und zu anderen Spezies mutierten. Sie wurden alle innerhalb eines Augenblicks in riesigen Schwärmen erschaffen, die sich durch das Meer bewegen.

Vers 20 deutet dasselbe an: „… und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der Wölbung des Himmels!“ Hier spricht er natürlich nicht von Schwärmen oder wimmeln, denn es wurde nicht die gleiche Menge Vögel geschaffen. Das wissen wir heute. Wenn ihr die Tiefen des Ozeans untersucht, wo es noch keine große Verschmutzung gibt, werdet ihr fast unzählbare und grenzenlose Formen von Leben finden. Wenn ihr in die Luft seht, gibt es dort natürlich weniger Vögel. Deshalb wird hier also nicht das Wort „wimmeln“ benutzt. „… und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der Wölbung des Himmels!“ Und im Hebräischen haben sie buchstäblich die Freiheit, „auf dem Angesicht der Erde“ zu fliegen. Das ist ein wunderbares Bild, denn man könnte es mit „sie fliegen vor dem Himmel“ übersetzen, als sei der Himmel ganz da draußen, ganz da oben in der endlosen Weite des ewigen Raums, den Gott in der großen Himmelsausdehnung gemacht hat. Und die Vögel, die um die Erde fliegen, ziehen nicht sehr weit, sie fliegen nur an der Oberfläche dessen, was uns als der riesige Himmel dahinter erscheint, oder auf dem Angesicht des Himmels, vor dem Himmel, mit dem großen Himmel hinter ihnen.

Und dann tat Gott in Vers 21 etwas, was ich faszinierend finde: Er „schuf die großen Seeungeheuer.“ Warum werden die erwähnt?

Wisst ihr, als die Erschaffung der Pflanzen und Bäume erwähnt wird, wurden keine Apfelbäume oder Eichen erwähnt, es wurde keine bestimmte Art von Pflanze erwähnt. Warum hier? Nur Vögel und Schwärme von Lebewesen, die im Meer schwimmen, Fische und noch mehr. Warum werden hier Seeungeheuer erwähnt? Warum werden sie hier eingeführt? Es gibt viele andere Dinge im Meer, warum sie? Ich finde das faszinierend. Das hebräische Wort lautet tannin, t-a-n-n-i-n. Wisst ihr, es gibt einen Grund dafür.

Wenn ihr das Alte Testament studiert, findet ihr dort eine Reihe von Verweisen auf Seeungeheuer. Da wäre Leviathan, erinnert ihr euch daran? Leviathan ist ein gewaltiges, mächtiges Seeungeheuer.  Gott sagt zu Hiob: “Wo warst du? Wo warst du, als ich den Grund der Erde legte?“ Und dann kommt er zu Kapitel 40 und sagt: „Kannst du mit Spießen spicken seine Haut und mit Fischerhaken seinen Kopf?“ Und dann fährt er fort und beschreibt dieses riesige Ungeheuer, grimmig … ihr könnt Hiob 40 und 41 selbst lesen und die Charakteristiken dieses Ungeheuers. Einige Leute meinen, es könnte ein Alligator oder ein Krokodil sein, aber sie sind nicht in so einem Meer. Die beste Vermutung ist, dass er hier eine Art Dinosaurier beschreibt, einen riesigen Dinosaurier, der im Meer lebt, Leviathan.

Das Alte Testament beschreibt auch den Drachen, die sich windende Schlange, Hiob 7,12, die Seeschlange. Das ist Rahab, r-a-h-a-b, Rahab...und es bezieht sich auf riesige Tiere, die im Meer leben, sehr wahrscheinlich Dinosaurier.

Aber warum erwähnt er das? Warum bringt er das zur Sprache? Ich denke, die Antwort findet sich hier. In der alten Mythologie, zum Beispiel in Ägypten und Mesopotamien, im Fruchtbaren Halbmond Israels, im Land Kanaan und allgemein in Ländern des Ostens, hat es schon immer diese bizarren und sehr komplexen, fabrizierten Legenden über Seeungeheuer gegeben. Und die alten Heiden glaubten, dass die Götter Seeungeheuer waren. Sogar die Philister hatten einen Gott, Dagon, der halb Mensch, halb Fisch war. Die Menschen im Altertum sahen diese großen, grimmigen Seeungeheuer als Gottheiten, als Götter. Sie schrieben Heldenlieder über sie. Über einige von ihnen kann man in Ugaritisch nachlesen, einer anderen Sprache. Ugaritische Heldenlieder im Hinblick auf die Feinde Baals. Die Feinde Baals nahmen verschiedene Formen an … eine Form war der Gott Molt (?), der als „Herrscher des Meeres“ bezeichnet wurde. Er war ein großes Seeungeheuer. Und das begann sich auf diese gesamte Ecke der Welt auszuwirken, wo sie Seeungeheuer als Götter betrachteten, die gegen die guten Götter rebellierten. Im Fall von Israel waren es die Götter, die gegen den guten Gott rebellierten.

In Jesaja 27,1 werden diese Seegötter erwähnt, die so sehr Bestandteil der kanaanitischen Kultur waren. Als die Kinder Israels in das Land Kanaan einzogen, kam ihnen diese kanaanitische Kultur unter, kanaanitische Legenden über die Götter, die die Gestalt dieser großen Seeungeheuer annahmen.

Das Seeungeheuer wurde also zu einem Sinnbild des Bösen, des gegen Gott gerichteten Bösen, das vom großen Seeungeheuer personifiziert wurde, dem großen Drachen des Meeres, dem großen Dinosaurier des Meeres. Wie ich bereits sagte, wird in einer Reihe von Versen auf Leviathan Bezug genommen, auf das große Seeungeheuer … es wird scheinbar immer als der große Friend des wahren Gottes beschrieben. Es wird impliziert, dass Seeungeheuer irgendwie eine übernatürliche Gottheit oder eine übernatürliche Kraft waren, die sich gegen ihren Schöpfer auflehnten. Das alles kam in den altertümlichen Heldenliedern zum Ausdruck.

Und das hätten die Leute zur Zeit von Moses, als dieser 1. Mose schrieb, im Hinterkopf gehabt. Die Juden waren anscheinend von diesen heidnischen Mythen beeinflusst worden, die lächerlich und töricht war. Und auf wundersame Weise veranlasst der Geist Gottes Moses, bei seiner Aufzeichnung dieses inspirierten Schöpfungsberichts, den Gott Moses eingab, Folgendes niederzuschreiben: „Und Gott schuf die Seeungeheuer.“ Sie sind keine falschen Götter. Sie sind Symbole des Bösen. Sie sind Geschöpfe, die Gott gemacht hat, wie er alles andere machte.

Und Gott schuf die Seeungeheuer, zusammen mit allen Lebewesen, die sich bewegen und die im Wasser wimmelten, nach ihrer Art und Vögel mit Flügeln nach ihrer Art und Gott sah, dass es was war? Und das schließt Seeungeheuer ein. Soviel zu der ganzen Mythologie.

Das Alte Testmanent lehnt törichte Mythen ab und verleiht seinem Protest auf seine eigene ruhige Art Ausdruck, nicht wahr? Gott schuf also die großen Seeungeheuer und sah, dass es gut war. Es ist, als sagte die Torah: „Nichts liegt uns ferner, als anzunehmen, die großen Seeungeheuer seien irgendeine mythische Kraft des Bösen, manche göttlichen Götter sind Halbgötter im Gegensatz zu dem wahren und lebendigen Gott, in Rebellion gegen den wahren und lebendigen Gott. Sie sind so natürlich wie alles andere, was Gott geschaffen hat, und sie wurden zu ihrer Zeit geschaffen, in ihrem ordnungsgemäßen Platz durch das Wort des Schöpfers. Er hat sie gemacht, um seinen Willen zu erfüllen, und er betrachtete sie und sagte sie seien gut.“ Deshalb steht in den Psalmen: „Lobt den Herrn von der Erde her, ihr Meerestiere und alle Meeresfluten!“ Der Dichter lädt in Psalm 148,7 alle geschaffenen Lebewesen dazu ein, den Herrn zu preisen, alle von ihnen. Moses macht hier also nur diese kleine Anmerkung, um diese bizarre Mythologie zu zerstreuen.

In Vers 21 lesen wir: „Und Gott schuf die großen Meerestiere und alle lebenden Wesen, die sich regen, von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art, dazu allerlei Vögel mit Flügeln nach ihrer Art.“ Nur eine kurze Anmerkung „nach ihrer Art“ wird hier zweimal erwähnt. Gott schuf alles, was im Wasser lebt, zur selben Zeit am selben Tag. Er schuf alles, das in der Luft fliegt, zur selben Zeit am selben Tag, und er schuf sie nach ihrer eigenen Art. Es gibt keine Evolution der Spezies von einer Art zu einer anderen, er schuf sie alle nach ihrer Art. Alle Spezies wurden von Gott geschaffen. Es kann Variationen innerhalb der Spezies geben, aber nichts bewegt sich außerhalb seiner DNS, den Informationen die jede Spezies enthält.

Henry Morris sagt: „Die erste Einführung von Tieren war nicht ein zerbrechlicher Klumpen Protoplasma, der zufällig als Reaktion auf elektrische Entladungen über einen urzeitlichen Ozean entstand, wie Evolutionisten glauben.“ Gott machte einfach alles nach seiner Art.

Alles, was im Meer lebt, alles, was am Himmel lebt, schuf Gott so, wie es ist, nach seiner eigenen Spezies. Übrigens, es konnte keinen Fortschritt, keine Mutation, keine natürliche Auslese gegeben haben, weil Gott alles sah und es gut war und es absolut keinen Tod im Universum gab. Es gab keinen Tod auf der Welt zu jener Zeit, nichts starb … nichts starb … nichts starb.

Ich vermute, wir könnten zu diesem Zeitpunkt schlussfolgern, dass die Tiere einander nicht fraßen. Das ist ein strittiger Punkt in der Schrift, aber es ist eine vernünftige Annahme. Deshalb sagte der Theologe Von Rad einst: „Außer Gott gibt es nichts zu befürchten.“

Nun, die Juden mussten das hören. Sie brauchten die imaginären Götter der Seeungeheuer nicht zu fürchten. Von Rad sagte etwas sehr Tiefgründiges. „Außer Gott gibt es nichts zu befürchten.“ Es gibt nur einen, den man fürchten muss, und wer ist das? Derjenige, der sowohl Seele als auch Leib in der Hölle zerstören kann, wie es im Neuen Testament heißt. Das Böse kam nach der Schöpfung in die Welt. Das Böse kam nach Schöpfung der Seeungeheuer, gewaltiger, riesiger Meerestiere. Die ganze Schöpfung wurde von Gott gemacht und war ursprünglich gut.

Am fünften Tag wurden also Lebewesen mit Bewusstsein geschaffen, und zweitens reproduzierendes Leben … Leben, das sich fortpflanzt. Ich werde jetzt keine Zeit darauf verwenden, darauf einzugehen, ihr könnt das selbst recherchieren, aber je mehr ich über die Fortpflanzungssysteme lese, umso unglaublicher finde ich das. Ich meine, es reicht schon, sich die menschliche Fortpflanzung vorzustellen und wie Gott das tun kann, aber weitet das in euren Gedanken einmal auf jede Spezies in der Schöpfungsgeschichte aus, auf die kleinste, winzige, mikroskopische Schöpfung, bis zu den größten Säugetieren an Land und im Meer und Dinosaurier und alle Fortpflanzungsprozesse, die alle in der DNS verschlüsselt sind, die alle in jeder einzelnen Zelle jedes einzelnen Geschöpfs enthalten sind, damit es sich nach seiner eigenen Art fortpflanzen kann.

Deshalb steht in Vers 22: „Und Gott segnete sie und sprach“, hier kommt der Segen, er gewährte ihnen diesen Vorteil, der Segen ist ein Vorteil: „Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich mehren auf der Erde!“ Die Vögel füllen den Himmel oben offensichtlich nicht, aber sie vermehren sich. Fische tendieren dazu, dass Wasser in den Meeren zu füllen. Seid fruchtbar und mehrt euch.

„Seid fruchtbar und mehrt euch” ist ein gängiger Ausdruck aus dem Alten Testament für die Fortpflanzung. Das ist genau das, was es bedeutet. Es bedeutet, zu reproduzieren. In 1. Mose 1,28, wo Gott den Menschen schafft, heißt es, dass Gott sie segnete, als Mann und als Frau. Und Gott sagte zu ihnen: „Seid fruchtbar und mehrt euch.“ Das war sein Gebot für sie, sich zu fortzupflanzen.

In 1 Mose 9 segnete Gott Noah und seine Söhne und sagte zu ihnen, zu Noah, seiner Frau, ihren Söhnen und deren Ehefrauen: „Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt die Erde!“

In 1. Mose 17,16 heißt es: „Ich will sie segnen”, Gott redet hier von Sara, „und will dir auch von ihr einen Sohn geben. Ich will sie segnen, und sie soll zu Nationen werden, und Könige von Völkern sollen von ihr kommen!“ Und in Vers 20: „Wegen Ismael aber habe ich dich auch erhört. Siehe, ich habe ihn reichlich gesegnet und will ihn fruchtbar machen und sehr mehren.“ Der Ausdruck „fruchtbar machen und mehren“ bedeutet Fortpflanzung. Ihr findet das in 1. Mose 28,3, 1. Mose 35,9-11 und 1. Mose 48,3-4. Das ist ein Ausdruck, der „Fortpflanzung“ bedeutet.

Gott verlieh also dieser Schöpfung im Himmel und im Meer die Fähigkeit, sich fortzupflanzen. Alle Lebewesen sind komplexe Maschinen. Ich habe das schon vor langem in dieser Serie gesagt. Sie sind benannt nach einem Wissenschaftler, der diese Komplexität entdeckt hat, sie werden Von-Neumann-Sonde oder Von-Neumann-Maschine genannt, nach dem Wissenschaftler Von Neumann. Wilder Smith schreibt ein ganzes Buch über die Von-Neumann-Sonde.

Alle lebenden Organismen zeichnen sich in der Regel durch drei Eigenschaften aus. Sie sind selbsterhaltend, sie haben also die Fähigkeit, ihr eigenes Leben aufrechtzuerhalten, wie diese winzig kleinen Rädchen die sich in euch drehen. Sie sind selbsterhaltend. Zweitens reparieren sie sich selbst. Das bedeutet, sie reparieren Schäden, wenn diese auftauchen. Und sie pflanzen sich definitiv von selbst fort. Eine Von-Neumann-Sonde ist selbsterhaltend oder sich selbst erneuernd, selbst reparierend oder sich selbst reproduzierend. Trotz all unserer wissenschaftlichen Erkenntnisse ist es uns bisher nicht gelungen, so etwas zu produzieren.  Wir können zum Beispiel keinen Computer erfinden, der sich selbst und seine eigene Energie am Leben erhält, der sich selbst repariert und kleine Computer bekommt. So eine Maschine gibt es nicht.  

Der Grund dafür ist, dass das zu komplex ist. Es ist nicht möglich. Wenn wir etwas konstruieren könnten, das kompliziert genug dafür wäre, wäre es ständig kaputt. Es könnte sich nicht schnell genug selbst reparieren. Wir können eine Von-Neumann-Sonde nicht erschaffen. Und dennoch ist jede einzelne Zelle, die es gibt, genau das. Diese verblüffende Fähigkeit, diese biochemischen Fortpflanzungssysteme in jedem DNS-Strang in jeder Zelle jedes Lebewesens, und das bringt mit sich die Fähigkeit, fruchtbar zu sein und sich zu vermehren. Das sichert unsere fortwährendes Bestehen, es sichert unsere Vermehrung. Es hat nichts mit der Evolution zu tun. Jede Art wird sich vermehren. Jede Art wird sich nach seiner Art vermehren. Jede Art wird dieselbe Art hervorbringen, mit geringen Variationen, natürlich, innerhalb seiner Art.

Und die Vögel sollen sich auf der Erde vermehren. Jetzt wirft vielleicht jemand ein: „Nun, warum steht da ‚Auf der Erde‘, Vögel fliegen doch?‘“ Ja, sie fliegen, aber sie vermehren sich nicht in der Luft, sie müssen ihr Nest aufsuchen. Dort leben sie zusammen, dort landen sie, um sich zu paaren und ihre Eier auszubrüten. Gott weiß das.

Es gibt hier keine Evolution. Die Geschöpfe des Meeres und des Himmels wurden alle an einem Tag gemacht, jede einzelne Spezies. Die größte legendäre Art von grimmigem Seeungeheuer, bis zum kleinsten Meeresorganismus, alles wurde an einem Tag gemacht. Alle wurden am selben Tag im Rahmen ihrer Spezies gemacht, mit der Fähigkeit sich zu bewegen, und sie bewegen sich durch die Luft und durch das Meer und sie haben ein Bewusstsein … wenn ihr zum Beispiel Auto fahrt, ist es dann nicht interessant, wie die Vögel euer Auto meiden? Sie haben ein Bewusstsein, obwohl sie sich nicht ihrer selbst bewusst sind.

Das Zuhause des Menschen ist jetzt also bezugsfertig. Und die Krone der Schöpfung kommt am sechsten Tag. Die Krone der Schöpfung ist der Mensch.

Wisst ihr, was so traurig ist? Wir werden hier zwar aufhören, aber was so traurig ist, ist, dass der Mensch sich weigert, Gott in der Schöpfung zu sehen. Ist das nicht traurig? Der Mensch weigert sich, Gott in der Schöpfung zu sehen, und er weigert sich, Gott in seinem Gewissen zu hören, er unterdrückt die Wahrheit, er stürzt sich in tiefere Finsternis und Hoffnungslosigkeit.  Ich sage euch, was mich am meisten von allem betrübt. Was mich am meisten betrübt, ist, dass Menschen, die von sich behaupten, Christen zu sein, an die Bibel zu glauben, dann der Evolution glauben. Ich sage das noch einmal, ich habe es vor Wochen gesagt – ihr könnt nirgendwo in 1. Mose 1 Hinweise auf die Evolution finden. Die gibt es nicht. Es ist unmöglich, dieses Kapitel auszulegen und dabei zu dem Ergebnis Evolution zu kommen – das ist vollkommen unmöglich. Ihr müsst die Wahrheit unterdrücken. Warum? Warum würdet ihr Gott beleidigen oder lästern oder entehren, um einen gottlosen Evolutionisten zu verehren, um euch Glaubwürdigkeit unter Wissenschaftlern zu erkaufen? Wir akzeptieren die Schrift als bare Münze, nicht wahr? Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich glaube ab 1. Moses 1,1 an die Bibel, ich muss nicht bis Kapitel 3 warten.

Donald Barnhouse schrieb einmal: „Gott gab den Menschen Gehirne, um Eisen zu schmelzen und einen Hammer, Hammerköpfe und Nägel zu machen. Gott lässt einen Baum wachsen und gibt dem Menschen die Kraft, ihn zu fällen, und das Hirn, aus dem Holz einen Hammergriff zu machen. Und wenn der Mensch den Hammer und die Nägel hat, wird Gott seine Hand ausstrecken und den Menschen Nägel durch seine Hand treiben und ihn an ein Kreuz nageln lassen, als höchste Demonstration der Tatsache, dass die Menschen keine Entschuldigung haben.“ Sie lehnen den Schöpfer so sehr ab, dass sie ihn töteten, als er in Menschengestalt kam.

Es entehrt Gott, etwas anderes zu glauben als das, was in 1. Mose steht, nicht wahr? Ehrt es Gott, zu glauben, dass er all das gemacht hat? Ehrt es Gott, dem Schöpfungsbericht in 1. Mose zu glauben? Gibt ihm das Ehre? Ist das eine korrekte Darstellung dessen, wer er ist und was er getan hat? Und ist das eine Quelle der Anbetung? Weniger als das ist eine Beleidigung Gottes. Zu behaupten, Materie erschaffe sich selbst, die komplexe Vielfalt dieses geschaffenen Universums sei ein Zufallsprodukt, bedeutet, dem Zufall mehr Anerkennung zu zollen als Gott, und der Zufall existiert nicht einmal, er ist eine nicht-existente Realität.

Wir beginnen, Gott in 1. Mose 1 anzubeten, nicht wahr, wenn wir ihn als Schöpfer anbeten.

Lasst uns beten.

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